Heute dann also das erste Mal offiziell krankgeschrieben im neuen Job. Nach kurzer Eingewöhnung ist es ähnlich wie krankgeschrieben sein im alten Job und in jedem anderen Job, schätze ich. Ich wache trotz allem recht früh auf, habe aber erstaunlich okay geschlafen und fühle mich schon etwas besser. Morgendlicher Reboot, zwischendrin Frühstück.

Zum Essen gucke ich noch die Virgin River-Staffel zu Ende, die natürlich nochmal ordentlich Cliffhanger bietet, nachdem die letzten Folgen auch gut auf ein Serienfinale hätten hindeuten können – vermutlich hat man sich kurzfristig entschlossen, weiter zu machen. Ich lese einen Artikel in der New York Times dazu und so wie es aussieht, liegt die Serie so im aktuellen Romance-Trend (und hat zudem ein neues Level an Spice erreicht), dass sie uns wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben wird. Gibt ja keinen Guck-Zwang, zum Glück, vor allem wo sich jetzt für Hope (die Bürgermeisterin, nicht der Wahl) zum zweiten Mal ein Enemies to Lovers Trope ankündigt. Meine neuen Kolleg*innen wären übrigens sehr stolz auf meine korrekte Anwendung der Fachbegriffe.
Danach stehe ich auf und erledige Haushaltsdinge, was erstaunlich gut geht, während ich in der Wohnung hin und her wusele. Als ich dann allerdings raus muss (Müll wegbringen, letzte Medikamente aus der Apotheke abholen, Katzengras und Katzenstreu kaufen, alles mit Maske selbstverständlich), merke ich dann aber, dass ich noch ordentlich mit dem Virus kämpfe. Zuhause gibt es schnelles Mittagessen von gestern (Pellkartoffeln, bunter Quark) und dann erstmal einen sehr langen, tiefen Mittagsschlaf, flankiert von zwei Kuschelkatzen.
Den Rest des Tages bleibe ich dann brav im Bett, gucke ein paar Sachen im Internet, telefoniere mit dem Liebsten, schreibe mit der Freundin in Frankreich und höre weiter im Hörbuch. Zwischendurch gibt es noch einen Schnittchenteller, aka Girl Dinner und ordentlich Schokolade, dann ist gegen 23 Uhr wieder Schlafenszeit…
