Endlich wieder Sommerferien

Was habe ich mich auf diesen Moment gefreut. Zum allerersten Mal seit ich weiß nicht wann – wahrscheinlich seit über fünf Jahren, denn so lange arbeite ich schon in meinem aktuellen Job – habe ich im Sommer einfach mal so frei. So ohne wegfahren, meine ich. Nicht, dass wegfahren nicht total super wäre und normalerweise bin ich auch strenge Verfechterin der Lehre, dass man im Urlaub gefälligst reisen soll (wann denn sonst? eben!), aber ab und an braucht man brauche ich auch einfach dieses ausgedehntere Stück Zeit zum Nichtstun, zum In-den-Tag-hinein-leben. Einfach mal morgens noch nicht genau wissen, was man abends machen wird, tief durchatmen und sich einfach treiben lassen.



Einfach mal Nichtstun

Da ich dieses Jahr schon zweimal relativ teuer Urlaub gemacht habe, habe ich meinem Konto und mir und mir für diesen Urlaub einfach Ferien wie früher verordnet. Dazu noch im Sommer und dazu noch in Berlin, wo also an jeder Ecke ein Park, ein See, ein Eis locken. Normalerweise verbringe ich den Sommer arbeitend im Büro, reisend im Urlaub, wochenendtrippend irgendwo in Deutschland oder krank im Bett. Einfach mal Zeit zu haben und trotzdem in Berlin zu sein, das ist echt was anderes, das ist wie wieder Sommerferien haben.

Allerhöchstens noch dem Kater den Kopf halten, damit er besser schlafen kann

Wahrscheinlich wäre ich nicht ich, wenn es nicht trotzdem bereits ein paar Termine gäbe, die betreffen aber alle solche Sachen, die auch anstünden, wenn ich arbeiten wäre und so kann ich wenigstens drumherum urlaubern. Ein paar Dinge endlich mal erledigen möchte ich auch, aber abgesehen davon ist der große Plan, keinen Plan zu haben. Wenige Treffen mit Freunden und den Eltern sind bisher angedacht, bisher nur einer mit fester Uhrzeit. So kann ich arbeiten.

Das Draußen lockt

Ansonsten möchte ich viel lesen, viel schreiben, viel draußen sein (vor allem viel an, im und auf dem Wasser), Obst pflücken und verarbeiten, gut Essen (eh immer), mir die Sonne auf den Bauch und ins Gemüt scheinen lassen und eben einfach: Sein, ohne ständig die Uhrzeit im Rücken zu haben. Mal schauen, wie gut ich das hinbekomme. Gut geklappt hat es zum Beispiel schon am Freitagabend beim Karaoke, wo ich tatsächlich erst das erste Mal wieder auf die Uhr gesehen habe, als andere Leute Ermüdungserscheinungen zeigten und dann doch auch mal nach Hause wollten. Da war es kurz nach 3 und ich noch nichtmal zu drei Vierteln ausgesungen.

Berliner Spezialitäten testen

Der Samstag verlief dementsprechend tiefenentspannt und langsam, mit “Kuchen backen” als einzigem Programmpunkt. Und der war erst für einen wunderschönen Sonntagsausflug samt Bloggertreffen und Fremdkinderbespaßung (Eigentlich haben die Kinder eher uns bespaßt, ich bin großer Fan der beiden!). Geschwommen bin ich dort auch und hätte ich mir im See nicht irgendwas in den Fuß gerammt, wäre das ein ganz und gar vorbildliches Wochenende geworden. Aber irgendwas ist ja immer und der Hase ist ja gut im Verband anlegen. Es soll mich nicht von weiteren Badereien abhalten…

Toller Kaffee und toller Kuchen beim Sonntagsausflug


Solche Nachbarn möchte ich auch, die einfach Kuchen vorbeibringen

Pflaumen aus dem Hof

Sommerliches Abendbrot


Und immer: Eis


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