Zu Weckerklingeln aufgewacht und dadurch noch ziemlich müde in den morgendlichen Reboot gestartet, der dementsprechend länger braucht. Am Ende aber alles on track und ich komme pünktlich genug und mit dem Liebsten telefonierend aus dem Haus. Zu schönstem blauem Herbsthimmel laufe ich zur S-Bahn, fahre mit einmal Umsteigen nach Fhain und laufe schwungvoll über die Brücke nach Kreuzberg.


Im Büro gibt es erstmal Kaffee und Müsli mit Apfel, dazu Neuigkeiten von den Kolleginnen und weitere Vorbereitungen für den Tag. Um 10 dann büroweites Frühstück mit Gebäck, das ich aber etwas früher verlassen muss, weil dann der Meetingmarathon startet. Erst mit Berlin, Frankfurt und Hamburg, dann mit München.
Dann habe ich ordentlich zu tun, aber für eine Mittagspause mit Kolleg*innen und Gnocchi mit Pesto reicht es.

Am frühen Nachmittag nochmal ein Meeting mit Frankfurt, dann Kopfhörer auf und konzentriertes Abarbeiten all der Dinge, die ich seit letzter Woche für heute Nachmittag vorbereitet hatte.

Klappt wie am Schnürchen. Eine Stunde später beginnen die Nacharbeiten und dann kann ich pünktlich Feierabend machen und werde vom Liebsten abgeholt. Wir laufen gemeinsam rüber nach Fhain und fahren dann mit S- und U-Bahn nach Pberg. Erstmal Abendbrot mit Dumplings, Kimchi und Zitrus-Eistee.

Danach setzen wir uns nebenan in eine Bar und nehmen ein Getränk, während für ein Kneipenquiz aufgebaut wird. Die ersten zwei Fragen bekommen wir noch mit (Eine können wir beide selbstbewusst korrekt beantworten, bei der zweiten habe ich keine Ahnung und der Liebste selbstbewusst eine falsche Antwort.), aber dann müssen wir leider weiter.*
Dann beginnt nämlich noch mal weiter nebenan der Einlass für den Auftritt von Ali Siddiq, von dem der Liebste ein großer Fan ist. Es ist zwar ursprünglich ein Kinosaal, aber wir haben keine Platzkarten und müssen daher auf gute Sitze hoffen. Das klappt gut. Um Punkt 20 Uhr geht Moe Singleton als Warmupper auf die Bühne, der Liebste erkennt ihn direkt von Josh Johnson letztes Jahr wieder. Er ist immer noch auf dem Weg, würde ich sagen. Ali Siddiq hingegen ist wirklich beeindruckend und viel besser, als ich erwartet habe. Der Liebste schickt mir regelmäßig Videos zu ihm, die sind mir aber immer zu lang und schwer zu folgen. Jetzt habe ich 90 Minuten Zeit, konzentriert zuzuhören und Bäm!

Pünktlich um 22 Uhr ist Schluss und wir laufen zur Ringbahn. Der Liebste fährt nach Westen und bereitet sich auf lange Midterms-Election-Coverage-Nacht vor. Ich fahre nach Osten, gehe nach Hause, putze die Zähne und lege mich ins Bett. Noosa ist für sofortiges Einschlafen natürlich nicht zu haben und so bekomme ich noch mit, dass Guam einen republikanischen Gouverneur bekommt (Huch?), aber eine Demokratin in den Senat schickt. Dann Augen zu…
*Nach der Wiederentdeckung der Karaoke neulich habe ich jetzt auch wieder dringend Lust auf Kneipenquiz. Ich mag Karaoke-loosy und Kneipenquiz-loosy sehr und hätte große Lust auf ein Leben wie vor der Pandemie – mit monatlichem Quiz und zumindest alle paar Monate mal Karaoke. To-Want-Liste!