02.11.2026 – Produktiver Montag

Ziemlich okaye Nacht schon wieder, womöglich ist wieder eine Phase vorüber. Dann morgendlicher Reboot, Frühstück machen, Schreibtisch. Heute gibt es eine Kanne Earl Grey mit Vanillesirup, ohne aufgeschäumte Milch, denn den Rest davon brauche ich fürs Tiramisu-Müsli, in das ich auch noch den Rest Kompottkirschen schütte.

Die Herausforderung nun: Vorsichtig essen. Es sind erstaunlich viele Kerne in den „entsteinten“ Kirschen und zum Müsli gehören schokolierte Kaffeebohnen. Also viel Tastsinn gefragt, Kirschkerne identifizieren und ausspucken, Kaffeebohnen identifizieren und zerbeißen, wegen der Kaffeebohnensplitter dabei dann nicht jedes Mal erschrecken und überprüfen, ob die Teilkrone noch sitzt – tut sie am Ende immer noch. Ein aufregendes Frühstück in jedem Fall.

Rechtzeitig zum ersten Meeting mit Frankfurt und Hamburg bin ich fertig. Es produziert eine ganze Reihe To Dos, zwischen denen dann noch ein Meeting mit Leverkusen liegt. Als die Liste für heute abgearbeitet ist, gibt es noch ein ganz anderes Meeting mit Frankfurt und Dortmund und dann mache ich Mittagspause und gehe ins Draußen. Discounter und Haustierbedarf und ganz schön schweres Taschenschleppen nach Hause.

Dann gibt es die Malatang-Reste von gestern, hauptsächlich Sobanudeln in Pilzbrühe, mit allem aromatisiert, was da gestern noch drin herumschwamm, dazu frische Paprika. Sehr lecker!

Den Nachmittag widme ich weiteren Vorbereitungen für den morgendlichen To-Do-Teil und der Weiterarbeit an verschiedenen längerfristigen Themen. Pünktlich zum Feierabend kommt auch die Mitbewohnerin nach Hause und wir gleichen kurz Halloween-Erlebnisse ab. Gegen 7 ist sie am Sonntag zuhause gewesen… diese jungen Leute! Ich koche mir neidvoll eine Kanne Yuzu-Tee und widme mich der Runderneuerung des Katzenklos. Dann koche ich mir Pellkartoffeln zum Sahnehering und rutsche mit dem Dillglas aus – schadet gar nicht.

Beim und nach dem Essen telefoniere ich mit einer Kursteilnehmerin und leiere dann ganz motiviert auch für mich einen Termin an. Dann letztes Liebstentelefonat für heute (das dritte oder vierte?) und ein paar Seiten lesen, bis mein Termin anruft. Er sitzt grad im Auto auf dem Rückweg von einer Veranstaltung und so arbeiten wir nicht nur die formalisierten Fragen ab, sondern quatschen danach noch weiter, tauschen Tipps und Neuigkeiten aus und ich mache mir ziemlich viele Notizen, auch abseits von Kursrelevantem.

Gegen 22 Uhr sind wir fertig und dann brauche ich gar nicht mehr sooooo lange im Internet, bis ich vom Sofa hochkomme und die Nachtruhe vorbereite, hüstel.