Aufwachen gegen Wochenweckerzeit, zum Glück war ich früh genug im Bett. Bis der Liebste wach wird und Kaffee macht, ist der Großteil des morgendlichen Reboots schon geschafft. Dann aber gemütliches Herumsandeln, am Kaffee nippen, sich gegenseitig das Internet vorlesen und lauschen, wie das Teilzeitkind in der Küche das erste Frühstück zu sich nimmt und fernsieht. Gegen 10 stehen wir dann auch auf und machen unser bzw. des Teilzeitkinds zweites Frühstück.

Hinterher hat die hiesige WG Putztag und ich lese ein bisschen – hatte ja gestern schon Putztag. Als das Bad wieder betretbar ist, mache ich mich für den Tag bereit und dann kann der Sonntag kurz nach 12 quasi losgehen.
Das Teilzeitkind und ich verbringen den ersten Teil des Nachmittags mit Taylor Swift hören und Kuchenteig zusammenrühren. Während der Kuchen im Ofen ist, holen wir den Liebsten dazu und wir basteln zu dritt an einem Projekt, das die beiden vor einiger Zeit (euphemistisch ausgedrückt) geschenkt bekommen haben. Ungünstigerweise geht dabei etwas kaputt, gerade als der Kuchen fertig ist. Bastelzwangspause also, dafür dann aber Kuchen essen mit der ganzen WG.


Danach ist erstmal wieder Chillzeit angesagt, inkl. Nachmittagsschläfchen beim Liebsten und mir. Am frühen Abend finden wir dann wieder in der Küche zusammen. Wir telefonieren mit der Liebstenschwester, schmieden Pläne fürs nächste Wochenende und der Liebste kocht Pasta zum Abendbrot, auf Wunsch des Teilzeitkinds mit Garnelen, Tomaten, Oliven und viel Knoblauch.

Und weil es dann noch so früh ist und Wochenende, gibt es noch einen weiteren Meilenstein: Wir gucken die ersten beiden Folgen Gilmore Girls und bekommen das Teilzeitkind erwartungs- und wunschgemäß erfolgreich indoktriniert. Sehr schön! Hinterher geht es, in altersgemäßer Reihenfolge, ins Bett.