Noosa weckt mich wieder zwischen 4 und 5, aber heute gibt es kein Vormittagsschläfchen zum Ausgleich. Stattdessen normaler Montagmorgen mit Reboot und Frühstück am Schreibtisch. Nach zwei Wochen Krankheit gibt es erstmal Informationen einzusammeln und aufzuholen und dann Recherchearbeit für ein anstehendes Meeting. Den ganzen Arbeitstag über immer wieder unterbrochen von Noosa, die auf meinen Schoß oder über den Schreibtisch laufen will. Das lässt sich allerdings ganz gut mit der Arbeit und den nötigen Denkpausen vereinbaren.
Am frühen Nachmittag dann Aufbruch zum jährlichen Augenarzttermin. Der ist dieses Mal ausführlicher und mit mehr Wartezeit verbunden, aber auch dieses Jahr gibt es wieder das all clear. Auf dem Heimweg noch ein kurzer Einkauf und dann bin ich rechtzeitig wieder am Schreibtisch für das Meeting mit México.
Nebenbei habe ich schon die verschiedenen Möglichkeiten der auswärtigen Abendgestaltung abgesagt, nach Feierabend zieht es mich direkt auf die Couch, Noosa nimmt auf mir Platz und dann schläft sie und ich lese weiter in dem Buch dessen Figuren Dinge erleben, die ich von Menschen aus meinem Leben kenne. Und lerne dabei noch ein paar Dinge dazu, die ich noch nicht wusste.
Irgendwann bekomme ich Hunger und mache mir zum Abendbrot Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Räuchertofu und Ei. Dazu saure Gurken und zum Nachtisch die ersten heimischen Erdbeeren. Die erste haut mich um und ich sehe schon meine Vorsätze schwinden, dieses Jahr kein Vermögen ins böse Erdbeerimperium aus Rövershagen zu investieren. Vermutlich wird mich am Ende wieder nur der Histamingehalt bremsen.
Ich lese bis zwei Drittel des Buches vorbei sind und es schon reichlich spät ist, dann geht es ins Bett, Noosa wartet schon.
