25.04.2026 – Party Time

Nacht im Hotel wieder mit Wachzeit zwischen 4 und 5 – da schleicht sich gerade wieder ein ungünstiger Rhythmus ein. Später, zu angemessener Zeit, morgendlicher Reboot. Irgendwann schreibt die Liebstenschwester, dass der Frühstückstisch reserviert sei und das Teilzeitkind und ich gehen zum Essen, während der Liebste sich hübsch macht für den Geburtstag seiner Mama. Wir treffen die Liebstenschwester samt Mann und Nifftenkind und lassen uns das Buffet schmecken. Dann machen auch wir uns schick und passen nebenbei auf das Nifftenkind auf, während der Mann der Liebstenschwester schon mal seine Frau und den Liebsten zur Partylocation kutschiert, bevor er uns drei abholt.

Vor Ort gibt es Tische einzudecken, Servietten zu drapieren, Gläser zu platzieren, Sektflaschen zu entkorken, das Geburtstagskind (die Liebstenmama) zu herzen und beschenken, Gäste zu begrüßen und mit Getränken zu versorgen und zwischendurch meinen Papa anzurufen, der ebenfalls Geburtstag hat, aber zehn Jahre jünger ist und deswegen in der Feierreihenfolge nach hinten verschoben wurde.

Gegen 12 dann folgen ausschweifende Reden – vom Geburtstagskind selbst sowie von seinem großen Bruder – dann singen das Teilzeitkind und das Nifftenkind noch ein Lied und dann wird endlich das Buffet eröffnet.

Der Nachtisch ist so schnell verputzt, dass ich gar nicht mehr zum Fotografieren komme. Bis zum Kuchen entsteht dann eine längere Pause, in der das Nifftenkind sich zu langweilen beginnt, zumal auch das Nifftenkind zweiten Grades mit seinem Papa Mittagsschlaf machen gegangen ist. Also schnappe ich mir das Nifftenkind und das Teilzeitkind für eine Runde Frischluft und Bewegung und wir machen bei schönstem Frühlingssonnenschein einen Spaziergang zum Liebstenpapa und gucken, ob die Quietscheentchen auf seinem Grab noch da sind. Sind sie. Wir arrangieren nochmal neu, winken dem Opa zu und laufen im die Ecke und das winken auch dem Opa vom Nifftenkind 2. Grades zu, dann geht es zurück zur Party. Dort wurde gerade rechtzeitig der Kuchen aufgetragen, so dass wir jetzt alle wieder gut beschäftigt sind.

Bald darauf ist der offizielle Teil des Tages vorbei, der Großteil der Gäste verabschiedet sich und wir versetzen den Raum wieder zurück in den Normalzustand. Danach fahren fünf zurück ins Hotel und gehen Schwimmen und ich lege mich im Gästezimmer der Liebstenmama zum Mittagsschlaf hin. Klappt so mittel, weil ich ganz schön viel husten muss und nicht richtig zur Ruhe kommen. Nach knapp zwei Stunden stehe ich wieder auf und setze mich mit einem Salbeitee zur Liebstenmama, ihrer Schwester und ihrer Nichte raus auf den Balkon in die Sonne.

Kurz darauf ist auch der Rest der Bande wieder da und es gibt Resteabendbrot aus zwei Suppen, Mini-Quiches und Salat. Hinterher fahren wir in zwei Fuhren zurück ins Hotel. Ich lege mich mit den beiden Kindern ins Bett und wir schauen erst Peppa Wutz und als das Niffenkind abgeholt wird dann noch eine Folge Gilmore Girls, während der Liebste mit seinem Schwager noch einen Absacker nimmt. Gegen 23 Uhr liegen dann alle in ihren Betten und ich schlafe unumwunden ein…

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