Donnerstagsbemerknisse und nochmal 1000 Fragen

Diese Erkältung ist eine merkwürdige – ich bemerke sie vor allem am frühen Morgen (sobald ich richtig wach bin) und am späten Abend. Dazwischen bin ich fast topfit, weswegen ich heute auch ganz unproblematisch beim Sport war. Übrigens liegt meine halbe Twitter-Timeline krank darnieder, womöglich handelt es sich also um einen sozialmedial übertragbaren Virus?

Jedenfalls gebricht es mir auch heute wieder daran, aus den Erlebnissen des Tages (Pfirsichmarmelade, zahlreiche Meetings, eine langerwartete Umarmung, fruchtbare Diskussion – von Dritten als “verbales Petting” bezeichnet – mit sogar einen kleinen Punktsieg, Lachs-Bagel, Tiefkühlpizza, ein rückgekehrter Hase und die Datenight-Planung für morgen) einen stringenten und lesenswerten Blogtext zu schreiben.

Deswegen einfach mal die nächste Runde der “1000 Fragen an mich selbst”:

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Kann ich so direkt nicht mehr nachvollziehen, aber ich schätze so 4-5? Es gab aber bei uns auch nie einen leibhaftigen, sondern immer nur einen klingelstreichspielenden, der einen Sack Geschenke da ließ. Das mag zur fehlenden Glaubwürdigkeit beigetragen haben.

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?

Gar nichts. Es gibt einiges, was ich gerne mal hätte, aber nichts, was ich unbedingt haben muss, vor allem, wenn ich dafür auch noch Geld ausgeben soll.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Offen und vorurteilsfrei mit Leuten diskutieren können, die eine Meinung vertreten, die völlig entgegen meiner eigenen ist. Das spannend und interessant finden und mich nicht aufregen müssen.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Das einzige, was ich im linearen Fernsehen einigermaßen regelmäßig sehe, ist Die Sendung mit der Maus.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Zum ersten und einzigen Mal ca. 2004 im Phantasialand in Brühl. Hauptsächlich, weil die Kellys dort damals täglich gastierten. Nebensächlich bespaßten der damalige Freund und ich dort seinen kleinen Bruder. (Ich bin eine oder zwei Attraktionen mitgefahren und war halt beim Konzert. Die anderen beiden hatten aber einen Heidenspaß.

16. Wie alt möchtest du gern werden?

Alt. Solange ich noch lesen/hören kann, wird mir nicht langweilig werden. Danach dann eher nicht mehr so alt, denke ich.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An keinen ganzen Urlaub, eher an Momente. Wie den Sonnenaufgang am Strand von Noosa, die Nacht unter fast freiem Himmel in Nimbin, den Giardino della Kolymbethra mit reifen Zitrusfrüchten, die Bushaltestelle L7 in Langney/Eastbourne, den Beagle-Kanal, Island in den 90ern (vor dem Hype), die Flaute auf dem Seeweg zwischen La Palma und La Gomera…

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Jede Menge Adrenalin, die mich am Schlafen, Hunger haben oder auf komplexe Inhalte konzentrieren hindert.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Ich würde meinen Namen gerne lieber mögen und mich mehr damit identifizieren, dann müsste ich mich nicht immer unter der Abkürzung aus Kindertagen präsentieren, die bei vielen merkwürdige Assoziationen auslöst, die nicht zu mir passen. Ich liebe es allerdings, wenn Leute mich loosy nennen. (Das machen vor allem die, die mich aus Online-Zusammenhängen kennen, außerdem die Leute aus meinem ehemaligen Chor und einige ausgewählte Freund*innen.) Ich habe erst vor kurzem gelernt, dass auch loosy im anglophonen Raum merkwürdige Assoziationen auslöst – dabei heiße ich schon seit 20 Jahren so.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Oh, das kommt regelmäßig vor. Wenn Leute mich missverstehen; wenn ich Sachen nicht hinbekomme, obwohl ich sie mir fest vornehme; wenn ich merke, dass Situationen nur in meinem Kopf so sind und von anderen völlig anders wahrgenommen werden; wenn ich Dinge vergesse (eine relativ neue Entwicklung, eigentlich bin ich die mit dem Elefantenhirn)…

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