Tagebuch-5 im September

Wegen Urlaubs fast verpasst: Gestern war wieder der 5. und Frau Brüllen fragte wieder WMDEDGT?
Der Wecker klingelte um 8 und wir erwachten in einem Hotelzimmer in Belfast. Entgegen unserer Gewohnheit standen wir relativ schnell auf, machten uns fertig und packten unsere Sachen. Dann holten wir unser Mietauto aus dem Parkhaus um die Ecke und fuhren in die Werkstatt um die andere Ecke. Hier zog man uns den bereits bezahlten neuen Reifen auf und umarmte uns zum Abschied nochmal herzlich. (Fragt nicht, ich weiß auch nicht – Iren halt.)
Danach ging es zum Frühstück ins Maggie Mays das mir ein in Belfast lebender Bekannter empfohlen hatte. Der Mann aß Baked Beans auf Toast mit Käse überbacken und ein Sandwich. Ich begnügte mich mit einem köstlichen Porridge mit Banane, Rosinen und Ahornsirup. Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf den Weg Richtung Dublin.
Zuerst hielten wir nochmal an einem See in der Nähe, der mit dem Meer verbunden ist und schön algig roch. Leider hatten wir nicht genug Zeit, um bis an den Übergang zum Meer zu fahren, so dass wir keine Seelöwen gesehen haben. (Auf der ganzen Reise nicht, dafür aber einen Delfin.)

Wir hatten es so eilig, weil wir das Mietauto abgeben mussten und vorher noch die berühmten steinzeitlichen Passage Tombs im Tal des Boyne besichtigen wollten. Leider hat es auch da nur für eine der beiden zugänglichen Stellen gereicht. Man kann sie nämlich nur mit geführten Bustouren besuchen und ist daher an feste Zeiten gebunden. So sahen wir uns eben nur Knowth an, das natürlich trotzdem sehr beeindruckend war.

Auf dem Parkplatz packten wir dann alles, was sich in den letzten zwei Wochen so im Auto angesammelt hatte in unsere Rucksäcke: Meine Wanderschuhe, die Mütze von den Aran Islands, den Schal von Slieve League, den Whisky aus Bushmills und die Tin Whistle aus Cobh. Dann fuhren wir erst einmal zu unserem Hostel, um das Gepäck abzuladen und danach zum Flughafen, um das Auto abzugeben. Was wir nicht bedacht hatten, war, dass wir natürlich direkt zur Rush Hour in Dublin ankamen und daher zweimal mit dem ganzen Stop-And-Go zu kämpfen hatten. Da kam schon ein wenig Frust auf.

Zum Glück gab es mit dem Auto dann keine bösen Überraschungen mehr und so waren wir ratzfatz mit dem Bus zurück in der Innenstadt. Wir holten uns an der Touristeninformation einen Stadtplan und liefen dann ein wenig durch die Straßen, beschlossen aber schnell, direkt Essen zu gehen. Im Govinda’s, das vom Hare Krishna betrieben wird, gab es für vergleichsweise wenig Geld köstliches vegetarisches indisches Essen. 

Danach waren wir pappsatt und rollten nur noch ins Hostel. Hier teilen wir uns ein Zimmer mit zwei anderen, so dass der Abend leise lesend ausklang.

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