Ein langer Abend und 1000 Fragen

Der Abend heute wird etwas länger werden, deshalb bleibt wohl keine Zeit für einen schönen Text über Piraten am Arbeitsplatz und konspirative musikalische Ereignisse. Stattdessen haue ich einfach die nächsten zehn der 1000 Fragen an mich selbst raus und vertage eine etwaige Berichterstattung auf morgen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

41. Trennst du deinen Müll?

Ich wollte gerade “nicht sklavisch” schreiben, weiß aber aus vergangenen Auslandserfahrungen, das schon das halbherzige Mülltrennen in Deutschland recht sklavisch wirken kann. Grundsätzlich trenne ich Müll, aber spüle keine Joghurtbecher aus und trenne nicht jedes Stück Verpackung in seine einzelnen Bestandteile auf. Der Teebeutel landet vollständig im Bio-Müll, der Milchkarton in der gelben Tonne, die Flasche mit Etikett im Altglas und der Briefumschlag trotz Fenster im Papiermüll. Dafür versuche ich aber, daran zu denken, dass Kassenbons in den Restmüll gehören.

 

42. Warst du gut in der Schule?

Am Anfang sehr gut, dann viele Jahre lang gut, dann kurz mehr so mittelgut und am Ende wieder ziemlich gut. Der Wechsel aufs Gymnasium und die heiße Phase der Pubertät hinterließen jeweils ihre Spuren, kurz vorm Abi habe ich dann nochmal angezogen und kam am Ende mit einer 2,1 da raus.

 

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

Normalerweise kürzer als ein herkömmlicher Popsong – der Hase ist immer völlig von den Socken, wie schnell das geht. Wenn ich Haare waschen muss oder sonstige Dinge zu erledigen habe, kann es auch mal etwas länger dauern (aber maximal 5 Minuten). Für alles Längere gibt es die Badewanne, das liegt mir mehr. (Pun intended)

 

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Leben bestimmt. Wie weit dieses entwickelt ist, wage ich nicht zu spekulieren. Und selbst wenn es irgendwo weit entwickeltes und bewusstes Leben gibt, halte ich die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, das wir ihm begegnen werden. Weil ist ja groß, das Draußen.

 

45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?

Während der Woche um 8, am Wochenende stark schwankend, aber sicher nicht vor 9.

 

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Aber sowas von! Der wichtigste und schönste und außerdem längste Tag des Jahres! (Und Sommeranfang ist außerdem.) Eigentlich halte ich es gerne mit Lorelai Gilmore und Nilz Bokelberg und feiere meine Geburtstagswoche!

 

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Der Tab ist eigentlich immer offen, was aber nicht heißt, dass ich da ständig aktiv bin. Nur, dass es schwer zu quantifizieren ist. Unterwegs hängt es vom Grad meiner Langeweile und der Frequenz meiner Notifications ab. Auf meinem Handy waren es laut Bildschirmzeit-Bericht letzte Woche 2 Stunden 40 min, verteilt auf 7 Tage.

 

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?

Im Moment ist es das Wohnzimmer, da stehen meine Lieblingscouch, der Esstisch, das Klavier, der Fernseher… Und man kann durchs große Fenster auf den Balkon und nach draußen gucken. Eigentlich soll die Bibliothek mal der Lieblingsraum werden (Bücherwände! Sessel! Schaukelstuhl! Noch ein Sofa!), aber die ist gerade noch mehr Rumpelkammer als alles andere…
49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Heute morgen beide Katzen.
50. Was kannst du richtig gut?

Mir wird öfters unterstellt, ich könne gut schreiben bzw. Dinge formulieren (und dann auch noch mit “so unglaublich viel Fingerspitzengefühl”!). Da ich mich aber – wie wohl alle – immer mit denen vergleiche, die es besser können, traue ich dieser Art Komplimenten nicht immer. Mein Englisch ist auch ganz in Ordnung, mein Italienisch reicht für Gespräche über das Essen und das mit der Tomatensauce habe ich inzwischen auch einigermaßen raus 😉 (Der Hase findet auch, ich könnte unglaublich gut still liegen und mich nicht bewegen, deswegen schlafen die Katzen so gerne auf mir.)

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