Spritzer, Schlieren und ein lachender Buddha

Heute habe ich gemerkt, dass das tägliche Meditieren und das Nichtstun der letzten Tage durchaus positive Nebeneffekte haben (also außer genug Schlaf und Zeit für aufwendige BBC-Literaturverfilmungen): Ich werde so langsam tatsächlich entspannter. Der heutige Morgen hätte mich zum Beispiel auch komplett aus dem Takt bringen und mir den Tag versauen können.

Beim Betreten des Bads stellte ich fest, dass sich vom Besuch verspritztes Duschwasser auf ungute Weise mit von den Katzen verteiltem Katzenstreu vermengt hatte und der Boden nun voller grauer, festgetrockneter, schlammiger Schlieren war. Was ich nicht feststellte, war, dass sich dazwischen auch ein recht frisches, noch weiches Stückchen Katzenkacke befand, in das ich trat, während ich versuchte, der Situation putzend Herrin zu werden. 

Also erstmal Ersatzhausschuhe holen, die dreckigen Hausschuhe Saubermachen und zum Trocknen auf den Wäscheständer legen und dann zusätzlich zu den grauen auch noch die braunen Schlieren aufwischen, die ich überall verteilt hatte. Dann spülte ich den Wischlappen in der Badewanne aus und stellte währenddessen fest, dass mir mein iPhone in die Wanne gerutscht war und es jetzt Gefahr lief, ebenfalls gespült zu werden. Ich konnte es noch gerade rechtzeitig herausfischen und die ganze Misere twittern.

Zum Frühstück gab es dann den letzten Silvesterpfannkuchen, den der Hase fein säuberlich teilte. Spätestens bei diesem Anblick war ich mit dem Tag versöhnt:   

    

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