Die Ruhe vor dem Sturm

Diese ersten Tage des Jahres fühlen sich dank Wochenende und Freundinnenbesuch noch ein kleines bisschen wie Ferien an, obwohl hier tatsächlich auch gearbeitet wird – saisonal bedingt jedoch nur in gedämpfter Intensität und außerdem im Schlafanzug.

Draußen ist es ungewohnt kalt, die Scheiben sind beschlagen und obwohl so ein wenig frische Luft bestimmt gut tun würde, zieht mich heute noch nichts dorthin – ab und zu die Balkontür aufreißen und stoßlüften reicht auch. Denn selbst nach den vielen Tagen relativer Ruhe rund um Weihnachten und den Jahreswechsel habe ich noch immer das Bedürfnis, auszuruhen und zu verschnaufen. Es wird schon noch genug Aufregendes und Anstrengendes passieren in den nächsten Wochen.

 

Symbolfoto

 

Da kann ich jetzt ruhig noch ein wenig innehalten, mich verkriechen, mit den Katzen und dem Hasen kuscheln, das Internet leer lesen, Zahlen miteinander verbinden und ordentlich viel schlafen. Außerdem wird heute noch die Special-Folge von Sherlock geguckt, da ich gestern irgendwie zu doof war, den Livestream über Proxy zum Laufen zu bekommen. Aber ansonsten: Keine Pläne. Und morgen auch nur den ungefähren Vorsatz, mal wieder im Sportstudio des Vertrauens vorbeizuschauen. Wobei das so zum Jahresanfang bestimmt ganz schön voll ist, oder? Vielleicht also dann doch erst am Montag…

In der Zwischenzeit mache ich mir darüber Gedanken darüber, was dieses Jahr auf dem Plan steht. Besonders viel ist das noch nicht, aber obwohl ich sonst total auf Planung und Vorfreude stehe, finde ich das gerade sehr entspannend…

 

Januar

Der Januar wird beruflich wahrscheinlich relativ turbulent und ganz am Ende des Monats bin ich dann auch mal dienstlich unterwegs. Privat steht hingegen nicht viel an, außer noch einige aus dem hektischen Dezember verschobene Treffen mit Freund_innen und der Rückkehr meiner Eltern aus Kanada.

 

Februar

Meine Ma feiert einen runden Geburtstag und wir werden uns bis dahin noch etwas schönes einfallen lassen, wie wir diesen Tag begehen.

 

März

Im März werden wohl drei Kinder im Familien- und Bekanntenkreis geboren werden. Eines davon ist das erste Kind meiner Cousine, das eine neue Generation in unserer Familie begründet. (Was war bloß letzten Sommer los? Ich kenne im Moment drei Schwangere und alle “ferkeln im März”, wie der Hase sagen würde.)

 

April

Mein Pa feiert einen halbrunden Geburtstag, ansonsten ist der Kalender für diesen Monat noch erfrischend leer.

 

Mai

Meine dritte re:publica ist wahrscheinlich das Highlight im Mai – weitere Termine habe ich nicht.

 

Juni

Ich habe Geburtstag und ansonsten nicht viel vor. Sollte ich rechtzeitig im Lotto gewinnen, feiere ich den Geburtstag beim diesjährigen Language of Food-Workshop, aber die Chancen dafür stehen wohl eher schlecht (zumal ich kein Lotto spiele). Ansonsten ist mal wieder Fußball-EM und wahrscheinlich gucken wir uns das eine oder andere Spiel im Fernsehen an.

 

Juli

Immernoch Fußball-EM. Und am 30. findet dann die kirchliche Trauung zu der Hochzeit statt, bei der ich am 4. Adventswochenende war, wir werden also noch einmal quer durchs Land fahren und deutsch-französisch feiern.

 

August

Traditionell findet im August ein Treffen mit meinen Cousins und und Cousinen statt, dieses Jahr dann aufgrund des Babys wahrscheinlich “nur” hier in Berlin/Potsdam.

 

September

Gähnende Leere im Kalender.

 

Oktober

Noch mehr Leere.

 

November

Und noch mehr Leere.

 

Dezember

Und noch mehr Leere. Achja, der Hase hat natürlich Geburtstag und Weihnachten ist auch noch.

 

Das Jahr ist also tatsächlich noch eine leere Leinwand, mit viel Platz für Spontanität. Jetzt gilt es, diesen Zustand so lange wie möglich zu erhalten. Und: Reisen zu planen. Wahrscheinlich besuche ich im Herbst eine Freundin in Bordeaux. Wahrscheinlich gibt es einen Trip nach England. Und eigentlich haben wir noch eine ganze Menge Ziele auf der Liste, von denen doch zumindest eines in diesem Jahr abgearbeitet werden könnte… Aber auch das überlegen wir uns demnächst. Ooooooommmm.

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