Kulinarisches Erweckungserlebnis

Um mich dafür zu belohnen, dass ich vorhin tatsächlich noch rausgegangen bin, kaufte ich mir drei Filme. Den ersten, Martin Scorceses George Harrison: Living In The Material World, habe ich gerade gesehen – großartig übrigens! Man kann keinen Film über das Leben von George Harrison sehen, ohne dabei Lust auf indisches Essen zu bekommen. Also bestellte ich etwas bei Pooja und es war wirklich verdammt gut. Aber das Wahnsinnserlebnis war das Eis.

Bei den meisten Lieferservices kann man die üblichen amerikanischen Eissorten bestellen, die meisten indischen Restaurants haben Mango- und Lycheekompott und vielleicht noch Gulab Jamun oder ähnliches… In diesem Fall machte mich die Eiskarte neugierig: Zimtapfeleis, Vanille-Eis mit in Honig gebratenen Cashew-Nüssen… Das klang schon etwas anders. Also bestellte ich Mango-Eis (Überraschung!) und bekam eines der besten Mango-Eise [sic] geliefert, die ich je gegessen habe. Wundervoll cremig, mit Fruchtstücken, absolut natürlicher Geschmack und wunderschöne Farbe. Zudem wird es in einem Keramikbehältnis geliefert, das einerseits für die richtige Temperatur sorgt und andererseits sehr dekorativ ist und auf jeden Fall aufgehoben wird..

Selbstverständlich habe ich mal gegooglet – zum Glück stand der Name des Eisherstellers auf dem Gefäß – und es ist scheinbar eine Berliner Firma, die das Eis herstellt. Ich denke, ich werde nach und nach noch viele der tollen Keramiktöpfe (Matkas!) sammeln können. Und Ihr solltet das auch tun! (Mmmmhhhmmm… Die ganze Wohnung riecht nach Mango!)

(Klick führt auf die Webseite, auf der sich auch das Bild befindet, ich hoffe, die kostenlose Werbung stört niemanden ;))

Einmurmeln

Ich habe heute schon unheimlich viel geschafft. Es ist gerade mal halb 1, an einem Sonnabend(!) und ich habe bereits:

  • zwei 45-minütige Serienfolgen gesehen
  • ein Erkältungsbad genommen
  • gefrühstückt
  • die gesamte Wohnung aufgeräumt
  • Wäsche zusammengelegt, Wäsche gewaschen und Wäsche aufgehangen
  • abgewaschen
  • Post sortiert, Mails geschrieben und Überweisungen getätigt
  • meinen Feedreader abge”arbeitet”
  • Twitter und Facebook durchgeforstet
  • mit zwei Freunden länger gechattet
  • drei Alben gehört

Jetzt aber erstmal: Pause mit warmem Tee, mindestens bis die Haare endlich trocken sind. Denn die nächsten Punkte auf meiner inneren To-Do-Liste führen mich nach draußen und da sind gerade immernoch -8° C.  Bin mir noch nicht sicher, ob meine Motivation (köstlichen Chai vom Postamt abholen, Krankschreibung in den Briefkasten werfen und einkaufen) ausreicht, um meine Murmelstellung aufzugeben…