Umzugskater

Gestern und heute helfen wir einer Freundin beim Umzug von Berlin nach Süddeutschland und ja, das ist so anstrengend, wie es klingt. Aber nicht nur.

Denn zwischen dem Wohnung-leer-machen und dem andere-Wohnung-voll-machen lagen in unserem Fall gestern (mit Pausen) neun Stunden Autofahrt. Und ja, auch das war anstrengend, viel zu lang und kräftezehrend. Aber ich hatte dabei einen kleinen Vorteil: Meine Aufgabe war der Kater.

Und was soll ich sagen: So etwas habe ich noch nie erlebt. Wo unsere Miezen einen riesigen Terz machen würden, unsere Arme und Beine mit Kratzern verzieren und wahrscheinlich zwischendurch ausbüchsen würden, ließ sich dieser Kater relativ unspektakulär in die Transportbox verfrachten, kletterte dann im Auto anstandslos wieder raus und stand, lag oder saß dann neun Stunden lang tiefenentspannt auf einer Decke auf meinem Schoß. Nur die Pausen, die fand er doof und beängstigend, da verkroch er sich gerne zu den Pedalen oder hinten ins vollgepackte Auto. Aber Autobahnfahren? Voll gechillt, ey!

Und mal ehrlich: In welcher Situation hat man sonst schonmal neun Stunden lang ne Katze aufm Schoß und muss nichts anderes tun, als Streicheln und Genießen? Am liebsten würde ich ihn für den Rückweg nachher wieder mitnehmen!

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