Tagebuch-5 im Juni

Wenigstens ist ab und an mal der 5. und zwingt mich geradezu zum Bloggen. Es gibt natürlich wie immer keine gute Entschuldigung, warum die Blogpausen so lang sind. Brauche wohl meine eigene kleine Ironblogger-Truppe (Bier ist für mich kein Ansporn).

Anyways… Der Wecker klingelte bereits um 8 und damit eine halbe Stunde früher als sonst. Grund ist die pünktliche Einnahme von Antibiotika (alle 8 Stunden, wie bringt man das sonst in einen normalen Tag unter, wenn nicht um 8, 16 und 24 Uhr?). Während der Mann sich fertig machte, um früh im Büro zu sein (“da geikeln noch nicht so viele Leute auf dem Server rum”) lasse ich mir Zeit bei der Morgenlektüre. Mache mir ein wenig Sorgen um MuTZ, die in Dresden an der Elbe wohnt und denke an die Freunde und Familie des Mannes, die in Sachsen-Anhalt in der Nähe von Dessau leben – allen geht es übrigens zum Glück gut. Auch in Bautzen bei meiner Familie hat die Spree keine größeren Schäden hinterlassen.

Der erste große Kampf des Tages ist der mit meinen Haaren. Wie bringt man Haare, die bis zum Po reichen, mit Hilfe eines Haargummis und ohne Flechtkenntnisse in eine duschtaugliche Frisur? Ideen bitte in die Kommentare.

Da es dann schon recht spät ist, entscheide ich mich fürs Fahrrad (bei Sonne und blauem Himmel sowieso viel schöner) aber leider auch für die kürzere, nervigere Strecke. Die Leipziger Straße ist echt nicht für Fahrräder gemacht. Voller Schlaglöcher, die Busspur voller Lkws und parkender Autos… Dann doch lieber wieder zwei Minuten länger brauchen und dafür entspannt an der Spree langradeln. Aber man muss es ja mal ausprobiert haben.

Im Büro erwartet mich ein Stück Streuselkuchen von der Kollegin und dann der übliche Arbeitsalltag. Morrissey auf die Ohren und los gehts.

Mittags gehe ich dann zu Alnatura und decke mich mit Dingen ein, die ich in den nächsten Tagen, nach meiner morgigen Weisheitszahn-OP, essen kann. In den Korb wandern verschiedene Apfelmus-Varianten, Sojapudding, Tüten- und Dosen-Cremesuppen und Joghurt. Dann noch in der Apotheke ne ordentliche Portion Ibuprofen eingesagt und zurück. Heute ist Markt, da holen wir uns zum Mittag leckeres Fladenbrot mit Aufstrichen und Salat. Gegessen wird bei diesem Supersonnenwetter am draußen am Brunnen.

Nach der Arbeit dann der versprochene Restaurant-Besuch im Samadhi in der Wilhelmstraße. indonesische, thailändische, vietnamesische und chinesische Küche – alles vegetarisch und zum großen Teil auch vegan. Es war superlecker und eine tolle Atmosphäre mit sehr nettem Personal, dass uns sehr gut beraten hat, in Plauderlaune war und einige Details zu den Speisen in petto hatte. Wahnsinn, da gehen wir jetzt öfter hin.

Auf dem Heimweg radelten wir im beginnenden Sonnenuntergang Unter den Linden entlang, über Schlossplatz und Museumsinsel bis zum Alex und nach Hause. Schnell noch Brötchen für morgen besorgt und jetzt geht es ab in die Wanne und ins Bett.
Morgen früh um 8…

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