Nackt schwimmen im Friedrichshain

Merke: Wer abends schwimmen gehen will, sollte seine Badesachen in der tollen Beatles-Tüte nicht unterm Schreibtisch liegen lassen. Hmpf. Dann wohl nächste Woche…

In other News: Die unten angekündigten Achtziger-Poster kamen doch nicht vom Chefchen, sondern von einer lieben Kollegin, die Wochenenddienst hatte. Wie es aussieht, hat sie ihre alten Bravo-Poster ausgemistet (allesamt mit diversen Stecknadellöchern drin) und mit ins Büro gebracht. Und so schmücken nun Arnold Schwarzenegger, Marky Mark, Michael Jackson, Depeche Mode, Sandra und Doro Pesch unser Büro.

Und über meinem Schreibtisch, ja da hängt Johnny Depp. 🙂 Zusammen mit dem heute plötzlich im Getränkelager stehenden Mango-Saft bietet Johnny ein tolles Bild und lässt meinen Schreibtisch noch viel mehr nach zuhause aussehen:

Was für ein Job

Es gibt viele Gründe, wegen denen ich meinen Job mag. Und einige wenige, weswegen nicht. Hier ist einer davon: Groupon hat sich für 3 Millionen US$ Werbeplatz beim Super Bowl gesichert – das Fernsehereignis mit den meisten Zuschauern weltweit. Und, wie ich gehofft habe, haben sie nicht nur für sich selbst geworben und allen erzählt, dass sie die tollsten Deals der Welt haben (das auch). Nein, sie haben gleich noch ein bisschen die Welt gerettet.

In drei Werbespots wiesen Cuba Gooding Jr., Elizabeth Hurley und Timothy Hutton auf Probleme in der Welt hin – das Walsterben, das Abholzen des Regenwalds, die Situation in Tibet. Scheinbar machen sie sich darüber lustig und werben für Groupon. Sollen sie ja auch. Aber wenn man dann auf Groupon Save The Money geht, kann man dort für diese Sachen spenden. Bei einer Greenpeace-Spende gegen Walfang füllt Groupon einem das Konto auf, so dass man denselben Betrag für Deals ausgeben kann. Bei einer Spende für das Rainforest Action Network verdoppelt Groupon die Spende.

Weitere Aktionen werden folgen, so viel ist sicher. Schließlich ist Groupon ein Kind von ThePoint.com!

Hier nochmal die drei SuperBowl-Spots… Ich mach mich gleich auf ins Büro, wo mein Chef unseren Glaskasten mit frischen Postern aus den 80ern dekoriert hat – dazu später mehr.

Edit: Mehr Hintergrund-Infos von Andrew selbst auf dem Groupon-Blog.

Zeit

Morgen habe ich Spätschicht – sprich ich gehe erst um 11 ins Büro, bleibe dafür aber ohne zu Murren bis 20 Uhr, bzw. bis alles fertig ist, falls das dann noch nicht der Fall sein sollte.

Aber ÜBERMORGEN, ja, da beginnt auch für mich ein neues Experiment: Gleitende Arbeits(beginn)zeit. Dann beginnt der normale Arbeitstag erst um 10 und geht bis 19 Uhr. Wer früher gehen will, oder eben Frühaufsteher ist, darf auch schon ab 8 kommen.

Wie ich mich kenne, werde ich also die nächsten Wochen immer um 10 zur Arbeit gehen (wenn nicht wegen Spätschicht erst um 11). Und so gleicht sich mein Alltag immer mehr dem aus alten Uni-Zeiten an: Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, bequeme Klamotten anziehen, auf Arbeit den ganzen Tag herumalbern und abends spät ins Bett gehen. Und dafür gibts dann Geld. Nur ist natürlich die Arbeit ungleich anstrengender und das Stresslevel höher.

Mal schauen, wie ich mir den neuen Rhythmus so zurechtschubse. Vielleicht fange ich demnächst dann morgens schon mit Haushaltsführung an, bevor ich auf Arbeit gehe? Ich hoffe ja fast ein wenig darauf, sonst wird mein Leben dann wohl endgültig im Chaos versinken…

Die Inspiration Teil 2

Seit Mai verbringe ich durchschnittlich acht bis zehn Stunden pro Werktag in einem winzigen Büro, „eingepfercht“ mit neun Verrückten, die ich allesamt sehr schnell liebgewonnen habe. Insgesamt gehören zu unserem Team fast 30 Leute und sie alle sind Inspiration – man glaubt gar nicht, wieviel da pro Tag zusammenkommt an Links, Wortspielen, Insider-Gags und kollektivem Wahnsinn.

Und nach der Arbeit, am Wocheneende und im Urlaub hört das Ganze nicht auf. Zum Einen ist die Arbeit dergestalt, dass sie einen auch in theoretischer freier Zeit nicht loslässt. Zum Anderen bin ich mit den Verrückten auch noch über Facebook und Skype verbunden. Ständiger Input also. Meine zweite Familie.

Nach und nach werde ich einige der Skurrilitäten aus dem Glaskasten hier präsentieren. Für heute schonmal das Kekslied. Viel Spaß!