04.09.2026 – Kursfreitag und Date Night

Heute Morgen das klassische Szenario: Ich bin kurz nach 3 kurz wach und will mich gerade wieder umdrehen, da schreit das Baby von unten drunter wodurch Noosa wach wird und dann meine Aufmerksamkeit braucht. Irgendwann schläft sie wieder, dann versuche ich wieder zu schlafen. Kurz bevor das klappt ist sie schon wieder wach. Repeat. Irgendwann nach 5 döse ich nochmal kurz weg, aber auch nicht bis zum Weckerklingeln halb 7.

Dementsprechend langsam bin ich dann beim morgendlichen Reboot. Ich komme trotzdem pünktlich los, aber dann verschwören sich S-Bahn und BVG gegen mich. Die S-Bahn, in dem sie einfach nicht kommt – Notarzteinsatz -, die BVG dadurch, dass immer noch Schienenersatzverkehr auf der Strecke zum Alex ist. Ich nehme dann aber die 12, die aus anderen Baustellengründen gerade hier langgeführt wird, fahre bis fast in den Wedding und dann mit U8 und U7 zum Kurs. Am Ende bin ich nur fünf Minuten zu spät.

Wir starten den Tag mit einem Warm-up, dann arbeiten wir erst alleine, so dass ich nebenbei Kaffee trinken kann. Puh! Das zweite Frühstück nach einem schnellen Pfirsich zuhause sind Pflaumen, Pistazien und Trauben.

Auf die Einzelarbeit folgt Gruppenarbeit, irgendwann unterbrochen von Mittagspause mit den Curry-Resten von gestern und wie immer spannenden Gesprächen.

Nach der Pause eine andere Gruppenarbeit und dann am späteren Nachmittag „Bastelzeit“ – es gibt einiges zu basteln, vorbereiten und zusammenzustellen, alle in ihrem Tempo. Die langwierigste aber auch schönste Aufgabe ist das Zusammenstellen einer Collage von Orten und Räumen, die wir mögen. Meine sieht am Ende so aus (über das mit dem Sinn nicht so viel nachdenken!)

Dann ist Check-out und Wochenende. Während des Bastelns hat in Berlin ein Sturm getobt, die S-Bahn fährt schon wieder nicht, diesmal witterungsbedingt, und ich nehme den gleichen Weg nach Hause wie morgens hin. Der Liebste leidet ebenfalls unter dem Chaos und kommt so erst später bei mir an, als geplant war. Aber ist alles kein Problem, wir wollten ja eh Essen bestellen. Erstmal aber gibt’s Aperitivo auf dem Balkon, bis seine Allergietablette wirkt und er sich den Katzenhaaren aussetzen kann.

Bald darauf trudelt das Essen ein – Burger mit diversen Extras (meiner mit Ananas, Bacon und Sucuk, dazu Halloumi-Sticks und Pommes) – und dann schauen wir drei Folgen Being Erica.

Während Essen und Fernsehen geht die Familienthreema-Gruppe steil und es kommen quasi Live-Bilder und Videos vom Nordpol rein, ohne das jemand dafür schlimm frieren oder körperliche Unbill ertragen musste. Es ist wirklich 2026!

Dann verziehen wir uns aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer, weil die Mitbewohnerin morgen Frühschicht hat. Eigentlich wollen wir im Bett noch eine Folge gucken, aber als ich aus dem Bad komme schläft der Liebste bereits und mir fallen dann auch bald die Augen zu.

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