Ein neues Kapitel

Verrückt, mein letzter Blogpost hier war am 1. Juli und beinhaltete meine Pläne und Voraussagen für den Juli. Dafür, dass ich eigentlich schon seit Anfang des Jahres jeden Tag gebloggt habe, habe ich es in den letzten Wochen wirklich erstaunlich schlimm schleifen lassen. Es ist aber auch wahnsinnig viel passiert und vieles davon war und ist nicht blogbar. Jedenfalls hatte ich ganz selten mal sowohl die Muße, was aufzuschreiben und dann auch noch Inhalte, mit denen das Sinn machte. Vielleicht schaffe ich das jetzt ja wieder besser – es würde mich freuen.

Obwohl es jedenfalls gerade einmal Mitte Juli ist (Andererseits: Wo ist bitte die Zeit schon wieder hin? Der Sommer fliegt nur so vorbei!), hänge ich gedanklich schon mit mindestens einem Bein im August, denn der bringt Veränderungen mit sich, von denen ich mir noch vor wenigen Wochen nicht habe träumen lassen. Oder eigentlich seit Jahren nicht. Nachdem es jetzt seit Freitag endlich offiziell ist (Von der allerersten Idee über diverse Vorgespräche, die Entscheidungsfindung die offizielle Bewerbung, ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren und dann noch das Aushandeln der Details bis hin zur Unterschrift des Vertrags und dem Verkünden der Neuigkeit im Unternehmen vergingen fast anderthalb Monate.), kann ich es ja jetzt auch hier im Blog verkünden: Ich fange im August einen neuen Job an. Ja, immer noch in der gleichen Firma – die wird mich so schnell nicht los -, aber nach nunmehr neun Jahren in einem mehr oder weniger kontinuierlichen Team und Aufgabenfeld kommt jetzt etwas völlig Neues auf mich zu.

Neues Team, neue Aufgaben, neue Verantwortung, neue Inhalte, neue Herausforderungen, neue Begleitumstände, neue Dienstreisenziele und neuer Gehaltszettel. Das ist super aufregend und schön, aber auch ein kleines bisschen einschüchternd, muss ich zugeben. Emotional nimmt mich dabei allerdings am meisten mit, nicht mehr offiziell Teil des besten Teams der Welt zu sein. Aber mir wurde eindrücklich versichert, dass ich das inoffiziell trotzdem bleiben werde und da mein neuer Schreibtisch nur wenige Meter von meinem alten entfernt steht, ist das gar nicht soooo unrealistisch. Zum Glück!

Vor dem Rest der Veränderungen stehe ich ziemlich ehrfürchtig. Gerade die ersten Wochen und Monate werden bestimmt ganz schön anstrengend. Deswegen versuche ich gerade, vorher noch möglichst viele Dinge zu erledigen, damit ich mich dann voll und ganz auf Arbeit und entsprechende Regenerationsmaßnahmen konzentrieren kann. Soeben habe ich meine Steuererklärung fürs letzte Jahr fertig gemacht und wenn das alles so korrekt ist, ist mein Urlaubsbudget dann auch gesichert. Im September habe ich nämlich gleich erstmal drei Wochen frei und kann nach dem ersten Monat in der neuen Position ein wenig durchatmen. Was ich dann genau mache, steht noch ein wenig in den Sternen, aber es wird auf jeden Fall wieder ziemlich viele Schienenkilometer, Zeit am Meer und gutes Essen beinhalten und ich werde bestimmt hier darüber berichten.

Außerdem habe ich noch einen Zahnarzttermin für vor August ausgemacht, in der Hoffnung, dass der keine wochenlangen Folgetermine nach sich zieht, und dann habe ich die lästigen Pflichten des Jahres eigentlich alle hinter mich gebracht, glaube ich.

Aufregende Zeiten werden das!

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