WMDEDGT – Tagebuch-5 im Februar

Endlich mal was zu erzählen heute!

Der Wecker klingelte um 6, und da ich ein wenig aufgeregt war, konnte ich halbwegs damit leben, obwohl ich erst gegen Mitternacht eingeschlafen war und ca. um 3 eine längere Wachphase hatte. Ich sprang – oder eher: trottete unter die Dusche, putzte mir fix die Zähne und stieg in die Klamotten, während ich den Mann aus dem Bett prügelte, äh, herauskomplimentierte. Dann noch fix ein bisschen Trockenfutter als außerplanmäßigen Snack für die jubelnden Miezen und dann ging’s los. 
Also fast, erst noch Auto freikratzen. Dann ging es allerdings wirklich los und schon um sagenhafte 10 vor 7 waren wir auf Station – im Krankenhaus. Wir wurden gebeten, kurz im Warteraum Platz zu nehmen… Halb 9 verließ der Mann diesen dann, um die Katzen füttern zu gehen und zur Arbeit zu fahren. Kurz vor halb 10 wurde ich dann aufgerufen und dann musste es plötzlich schnell gehen: Nochmal fix aufs Klo, Tablette einschmeißen, OP-Hemd anziehen, Haare verstecken und rin ins Bett. 
Ein nicht übel aussehender Pfleger brachte mich und das Bett dann rasanten Schrittes zum OP. Wieder ganz schnell: Umziehen auf OP-Liege, nackig machen, Stützen unterlegen lassen, Blutdruck und Herztöne ran… Und dann wieder waaaaaarten. Gespräch mit Anästhesieassistentin (sie hieß M.ango(ld) mit Nachnamen, das konnte nur gutgehen, dann mit der Anästhesistin, dann mit dem Oberarzt (ein Witzbold vor dem Herren…), Tropf an, Maske auf, “Suchen sie sich mal nen schönen Traum aus.”
Dann langsames Erwachen im Aufwachraum (wieder im Bett), Schmerzmittel und Transport aufs Zimmer. WhatsApp an den Mann, Facebook-Nachricht an die Eltern und nen Tweet an Euch abgesetzt und dann hatte ich noch ein Stündchen, um so richtig zu mir zu kommen.
Um 3 standen Mama und der Mann vor der Tür mit Blumen und Weintrauben. Schnell mal Koffer ausgepackt, den kleinen Elefanten aufm Nachttisch platziert und mir aufs Klo geholfen, dann durfte der Mann endlich heim, um seine Erkältung auszukurieren (Der Arme musste zwei Tage hintereinander viel zu früh aufstehen und dann stundenlang nutzlos rumsitzen…)

Mama und ich plauschten weiter, dann kam meine beste Freundin mit 8 Wochen altem Baby (in von mir geschenkter Minion-Mütze) vorbei und der Kaffeeklatsch wurde erweitert. Um 6 bekam ich dann das erste Mal nach 20 Stunden wieder was zu essen und jetzt liege ich hier so rum, vertreibe mir die Zeit im Internet und mit Büchern, dolmetsche für meine anglophone Zimmernachbarin und bedauere, dass es heute keinen neuen #wmr zu hören geben wird….

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