Möhrensuppe Carribean Style

Heute Abend bin ich allein zuhause und habe mir aus den Vorräten mal eben ein Süppchen zusammengerührt – frei Schnauze, so dass ich Euch nur die Zutaten, nicht aber die Mengen nennen kann. Die Suppe ist unglaublich lecker, sieht farblich aber wenig spektakulär aus (aufgrund der Kombination von lila und gelben Möhren wird das irgendwie… bräunlich), deswegen gibt’s auch keine Fotos. Here goes:

1. Möhren, Äpfel, Knoblauch und Ingwer schälen und in Stücke schneiden
2. In einem Topf Palmöl schmelzen und die Zutaten darin anschwitzen
3. Palmzucker dazu und alles etwas karamellisieren lassen
4. Mit Wasser ablöschen bis alles bedeckt ist
5. Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und in meinem Fall schnödes Currypulver dazu (bei mehr Zeit und Ambition kann man das natürlich auch selber mischen)
6. Köcheln lassen, bis alles weich ist und dann pürieren
7. Den Saft einer halben Limette zugeben und noch einmal aufkochen lassen
8. Nach Belieben Kokosmilch dazugeben, bis Konsistenz und Schärfegrad passen
Komplett vegan, schnell und schön exotisch. Macht satt, warm und zufrieden!

Ein neues Kapitel

Heute ist der erste komplette Tag in unserer neuen gemeinsamen Wohnung. Noch ist eine ganze Menge zu tun. Alles steht voller Kisten. Ein ganzer Raum ist noch so gut wie nicht betretbar und steht voller Möbel und Zeug (und Kisten). Wir haben ungefähr eine doppelte Kücheneinrichtung, deren Quintessenz gefunden werden und dann in der leider nur einfachen Küche Platz finden muss. In beiden alten Wohnungen stehen noch ein paar Dinge, die wir in den nächsten Wochen holen müssen, ein IKEA-Besuch steht definitiv an und auch der Baumarkt wird nochmal heimgesucht werden müssen. Und heute in drei Wochen ziehen dann Noosa und Nimbin, unsere neuen kleinen Miezen hier ein.

Es ist also alles weit von “fertig” entfernt. Trotzdem fühlt es sich grad unheimlich gut an. Ein ganz großer Etappensieg wurde gestern errungen. Die letzten Wochen waren – besonders für den Mann, ich war und bin ja gehandicapt – extrem anstrengend. Deswegen steht heute erst einmal vor allem Couchen und Fernsehen an. Und vielleicht ein paar Kisten auspacken – hatte ich erwähnt, dass wir noch Kisten rumstehen haben? Haben wir. Viele. Unzählige Kisten. So viele, dass gestern dann nicht alles in den Umzugswagen passte, dass die Umzgshelfer kurz vor dem Nervenzusammenbruch standen und ich sie nur mit Kuchen wieder versöhnen konnte. Ich hoffe, sie werden mir verzeihen, wenn sie sehen, wie schön so ein Zimmer voller Bücher aussieht. Ich werd dann auch mal ein paar Shelfies machen…

Timing, Universum, Schicksal

Schicksal ist ja manchmal ne Bitch, zusammen mit dem Universum und Timing hat es sich einfach mal gegen mich verschworen. Nachdem ich neulich schon ein Weilchen mit Schmerzen durch die Gegend lief, arbeiten ging und sogar Yoga machte, ging ich doch mal zum Arzt und ließ mich krankschreiben. Es wurden ein paar Untersuchungen angesetzt, aber so richtig gefunden wurde nix. Ich hätte halt Stress, physisch würde mir nix fehlen. In der Nacht vor dem Ende meiner Krankschreibung dann plötzlich so starke Krämpfe, dass ich von ihnen ohnmächtig wurde, dummerweise dabei auf den Rand meiner heißgeliebten Badewanne gefallen bin (was hab ich der bitte getan?) und mir dabei zwei Rippen brach.

Abgesehen davon, dass mein erster Bruch in immerhin 30 Jahren schon ein Erlebnis war und dieses ganze Nachts-in-die-Notaufnahme-fahren auch spannend und interessant, hätte ich mir das doch irgendwie gerne erspart. Ein paar Tage Krankenhaus waren ja irgendwie auszuhalten (Scrubs-Marathon auf dem iPhone, dafür dann auch zum ersten Mal in meinem Leben gedrosselt worden…), aber dass darauf Wochen von neuen Schmerzen und unbedingte Schonung folgen mussten war schon irgendwie doof. Der Bruch ereignete sich nämlich genau eine Woche, bevor wir den Schlüssel für die neue Wohnung bekamen, in der dann noch gemalert und Laminat verlegt werden musste. Und genau einen Monat, bevor wir unsere beiden Wohnungen zusammenpacken und in die neue verlagern wollen. Großes Kino, da mal eben komplett auszufallen!

Aber hilft ja nix. Also muss organisiert werden, und das ne Menge. Farben und Laminat aussuchen ging so halbwegs auch von der Couch. Genügend Leute zusammentrommeln, um die Arbeiten auszuführen ist da schon ein wenig schwieriger. Die Momente, in denen ich mal kurz selbst den Pinsel schwingen wollte bescherten nur massenhaft neue Schmerzen, deswegen habe ich das schnell wieder gelassen. So langsam ist zum Glück inzwischen ein Ende in Sicht, aber die nächste Woche wird auf jeden Fall auch noch einmal spannend und stressig. Der Mann verbringt im Moment nämlich alle Freizeit in der neuen Wohnung, wo noch Scheuer- und Abschlussleisten angebracht und die Spuren der beiden Arbeits-Großeinsätze beseitigt werden müssen, damit nächste Woche dann die Möbel kommen können. Das bedeutet für ihn wenig Schlaf und für mich, dass ich alles Packen hier in meiner Wohnung mit Freunden und meinen Eltern bewältigen muss – vom Sofa aus. Klappt zum Glück ganz gut, so dass meine Wohnung wohl nächsten Sonnabend rechtzeitig für alle Schandtaten bereit sein wird. Seine Wohnung hingegen… Uiuiui. Nun ja, kommt Zeit kommt Rat.

Aber zurück zu Schicksal, Universum und Timing. Nachdem ich nun langsam die Schmerzmittel etwas reduzieren konnte und die Rippen scheinbar ganz gut zusammenwachsen, fiel meinem Körper auf, dass da ja noch andere Schmerzen sind. Die von vorher nämlich. Zum Glück nehmen mich die Ärzte inzwischen etwas ernster und geben sich Mühe. Bis jetzt haben sie schon zwei Ursachen gefunden. Für die eine muss ich zum Chiropraktiker, um mich “entkanten” zu lassen. Für die andere muss ich ins Krankenhaus und eine kleine OP über mich ergehen lassen. Der Haken an der Sache? Beides geht erst, wenn die Rippen wieder anständig und stabil verheilt sind. Also vielleicht im Januar oder so. Man stelle sich hier einen mittleren Wutausbruch meinerseits vor.

So. Einmal durchatmen und träumen: Was wäre, wenn man mich gleich vernünftig untersucht hätte? Man hätte die beiden Dinge gefunden, mich sofort entkanten und dann kurz ins Krankenhaus schicken können. Wochen voller Schmerzen wären mir erspart geblieben und rechtzeitig zum Umzug wäre ich wieder voll einsatzfähig gewesen… Und ich hätte vielleicht noch weitere 30 Jahre bruchfrei bleiben können. Aber… Timing, Universum, Schicksal…

A bis Z

Nachdem da jetzt schon eine ganze Reihe an Leuten mitgemacht haben, war ich auch neugierig: Was passiert, wenn man nur einen Buchstaben in die Browser-Zeile eingibt? Bei mir:

A – admin.****.de
Das ist Arbeit.
B – behindthename.com
Sehr aufschlussreiche amerikanische Seite über Vornamen, Bedeutungen, Aussprachen etc.
C – cloud.feedly.com
Mein Feed Reader, ich war kurz erstaunt, dass da nicht Chefkoch kam.
D – drive.google.com
Jo…
E – en.wikipedia.org
Wie ich neulich beim Iron Blogger-Stammtisch lernte, steht das “en” für enhanced 😉
F – facebook.com
Überraschung
G – gmx.de
Der Mail-Provider des Mannes. Er nutzt meinen Laptop mit, wenn er hier ist (nicht mehr lange, in 17 Tagen ist Umzug… Aaaaaaah)
H – hornbach.de
In 17 Tagen ist Umzug…
I – images.google.com
Is klar.
J – joeys.de
Dabei bestelle ich da echt selten und wenn nicht direkt über die Seite. Gibt wohl wenige Seiten mit J.
K – kinox.to
Ich, äh, also, hmmmm…
L – linkedin.com
Genau, ich nutz das Netz nämlich zum Werken!
M – mail.google.com
Mein Mail-Provider.
N – namenundmehr.forumprofi.de/index.php
Ja, ich interessiere mich sehr für Vornamen.
O – obi.de
In 17 Tagen ist Umzug… Wusstet Ihr übrigens, dass Obi Obi heißt, weil die Franzosen ja angeblich kein H aussprechen können?
P – pizza.de
Da bestelle ich nämlich immer. Und nicht nur Pizza.
Q – quittz.de
DAS Quittz
R – reisen.groupon.de
No comment.
S – spiegel.de
Nur für den Überblick, ihr wisst schon.
T – twitter.com
Logisch.
U – uni-rostock.de
Hach, Nostalgie…
V – vornamen-forum.de
Ja, ich bin ein Nerd.
W – wetteronline.de
Wetter is ja immer…
X – xing.com
Berliner Köpfe-Einladungen ablehnen…
Y – youtube.com
Puh…
Z – zeit.de
Ha, sogar noch was Gehaltvolles zum Schluss!
Gesehen u.a. bei: antischokke, Anke Gröner, Kaltmamsell.