Morgenlektüre

Krank sein ist ja total doof, vor allem, wenn man Schmerzen hat, die einen davon abhalten, den halben Tag zu verschlafen, weil man einfach nicht mehr entspannt liegen kann. Meine serielle Rippenfraktur ist genau so eine Krankheit. Immerhin habe ich aber so genug Muße, ganz entspannt meinen Feedreader durchzulesen. Hier ist das, was von heute Morgen hängengeblieben ist:

Eric Idle, Python-Fans kennen ihn als Loretta oder den Mann, der sich sehr für die sportlichen Interessen der Frauen seiner Mittrinker interessiert, hat einen sehr interessanten Blog. Heute hat er, ganz auf der Höhe der Zeit, enthüllt, was die NSA so vom Handy der Kanzlerin aufgeschnappt hat. Einziges Manko: Er hält sie für die Kanzlerin der DDR. Nunja, er ist ja auch schon 70… Hier gehts lang.

Frau Brüllen erklärt, wie einfach die Welt wäre, wenn einfach alle Leute so wären wie sie. Ein charmanter Gedankengang, durchaus. Muss mal überlegen, ob die Welt nicht noch besserererer wäre, wenn alle wie ich wären. Vermutlich allerdings nicht, dann lägen nämlich irgendwann alle mit gebrochenen Körperteilen auf der Couch und die Welt um sie herum würde vermüllen… Aber ich schweife ab. Vor allem fesselte mich hier die wundervolle Verwendung des mir komplett neuen Verbs “ausdeutschen”. Lies!

In Island gibt es Überlegungen, für Naturattraktionen Eintritt zu nehmen. Nicht ganz unverständlich, wenn die größten Sehenswürdigkeiten des Landes nun mal Wasserfälle, Geysire und Gletscher sind und die Touristen nunmal durchaus ihre Spuren dort hinterlassen. Der Island-Blog berichtet hier von geplanten Eintrittsgeldern am Geysir, allerdings auch hier, dass die Pläne noch unausgereift sind und durch einen Naturpass, also eine Art Flatrate, ersetzt werden könnten.

Ich hatte schon vor einiger Zeit mal darauf hingewiesen, wie ungeheuer wertvoll und wichtig Lamas für den Seelenzustand sind. Das hat nun auch Herm entdeckt. Inkl. Modern Family-Ausschnitt am Ende. Hach.

The Reel Girl mal wieder über die merkwürdige Darstellung von Frauenfiguren in Animations- und Fantasyfilmen (die Hälfte von uns sind Frauen und Mädchen, in Kinderbüchern und -filmen sind weibliche Figuren jedoch eine Minderheit) und die noch viel merkwürdigere Annahme, dass immer nur eine Frau gleichzeitig für ein politisches Amt kandidieren kann – zumindest in den USA. In Deutschland könnte ich mir Kraft vs. Merkel durchaus vorstellen. Trotzdem.

Maike erzählt auf Kleinerdrei über ihre verschiedenen Sprach-Identitäten, vom Badischen ihrer Heimat über das Kölsch ihrer Wahlheimat und wie sie es nicht schafft, trotz sechs Jahren in Berlin richtig zu berlinern. Und wie das mit dem Italienischen ist und dem Englischen. Ich sehe da eine ganze Menge Parallelen zu mir und bin nun inspiriert, einen ähnlichen Blog-Eintrag zu verfassen, in der Hoffnung, nicht einfach nur abzukupfern.

Wenn das stimmt, was der Flix da zeichnet, dann sind kleine Kinder also wie kleine Katzen?

Wie ich übrigens erst heute gemerkt habe, dass zwei Blogs die ich lese (den einen seit Jaaaaaaaahren, den anderen seit vielleicht knapp einem Jahr) und auch beide in meiner Blogroll habe von ein und der gleichen Person sind, wie es mich erst verwunderte und dann aber auch überhaupt nicht überrascht. Dieses Internet, ey.

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