Zu viele Zahlen

Im Moment ist es hier sehr ruhig, was unter anderem, nicht nur, aber auch, daran liegt, dass in meinem Kopf gerade so viel verschiedenes herumschwirrt und um Aufmerksamkeit heischt.

Auf Platz 1 steht selbstverständlich die Arbeit. Unsere Abteilung wird gerade prozesstechnisch gehörig durcheinander gewirbelt, in der Urlaubszeit und bei unglücklicherweise recht hohem Krankenstand. Da die beiden Instanzen über mir aus ebensolchen Gründen nicht da sind, übernehme ich teilweise deren Aufgaben mit und habe nebenbei ein Auge auf Vieles.
Auf Platz 2 steht die Wohnungssuche, die uns ordentlich in Beschlag nahm. Zum Glück ist die jetzt erfolgreich abgeschlossen, aber natürlich tauchen sofort neue Themen auf: Schlüssel, Ausmessen, Raumplanung, Farbgebung, was kommt mit, was kommt weg und wann kümmern wir uns darum sowie die Logistik von Wohnungskündigung, solidarischer Wohnungsweitervermittlung (es sucht ja wirklich jeder gerade), Malern, Laminat verlegen und schlussendlich umziehen und die Altwohnungen übergabefertig machen.
Drittens haben wir uns die letzten Wochen auch damit beschäftigt, sechs kleine Katzenkinder möglichst gut zu vermitteln, die auf dem Hof des Mannesbruders auftauchten, aber ihm nicht gehörten. Vier haben wir geschafft, die letzten zwei Rabauken nehmen wir jetzt höchstwahrscheinlich selbst, aber eben erst nach dem Umzug. Da der aber erst in 3 Monaten ist, besteht die Überlegung, die Biester schonmal nach Berlin zu holen und bei zweien ihrer Ziehgeschwister (und deren Dosenöffnern) einzuquartieren, damit sie sich schonmal an das Wohnungs- und Balkonleben gewöhnen und der Schock dann nicht erst mit 6 Monaten auf sie wartet. Oder sollte man ihnen so lange wie möglich die freie Streunerei auf dem Land gönnen? Expertenmeinungen gerne in die Kommentare…
Nummer Vier ist das Quiz, das heute stattfindet und für das es wir jeden Monat galt, ein möglichst starkes und zuverlässiges Team zu finden. Hat ganz gut geklappt, aber wie immer muss man mit kurzfristigen Absagen, Krankheitsfällen etc. jonglieren.
Die 5 ist das dieswochenendliche Familientreffen, bei dem viele Dinge verschiedenen Leuten mitzubringen sind.
Sechstens musste ich dem Finanzamt mitteilen, dass ich die Steuererklärung noch nicht machen kann und dem Wahlamt, dass ich briefwählen werde.
Weil wir nämlich (6.) in zwei Wochen für drei Wochen in den Urlaub fahren. Dafür müssen noch einige Übernachtungen und Treffen mit Freunden organisiert werden. 
Immerhin habe ich dann aber mal 21 Tage lang Ruhe vor den Punkten 1-5 und vielleicht mal Zeit, mich um Punkt 7 zu kümmern: den Städtetrip mit vier Freundinnen aus der Schulzeit, den ich zum Geburtstag bekommen habe und der am Wochenende nach unserer Rückkehr stattfindet.
Irgendwann danach ist dann vielleicht auch mal wieder Zeit für so lapidare Dinge wie einkaufen, Wäsche waschen, saubermachen und Co…

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