Der Tag versinkt in Taschentüchern. Arg zerstückelte Nacht, endgültiges Aufwachen gegen 8. ich verlasse das Bett nur für gelegentliche Gänge zum Klo und in die Küche (und für einen Schnack mit der Mitbewohnerin, um sie in Katzenpflege einzuweisen. Zum Frühstück gibt es Porridge mit Wildheidelbeeren und ein bisschen Erbsenmilch und wieder Spezial-Tee (Ingwer, Kurkuma, Thymian, Orange).
Den Rest des Tages verdrängt der Schleim im Kopf und aus der Nase den Appetit. Erst abends esse ich aus Vernunftsgründen noch die Reste von gestern.
Ich vertreibe mir die Zeit mit der Teilnahme an zwei Webinaren und mache dann noch eine Einheit im Online-Kurs. Ich gucke mir die Abschiedsrede aus dem Oval Office an und ansonsten liege ich bräsig herum und schaue Parenthood und telefoniere insgesamt sieben Mal mit dem Liebsten, der ja auch krank darniederliegt. Wir schrauben an unseren Plänen fürs Wochenende herum, die wir nicht bereit sind, aufzugeben. Beschließen, dass es uns morgen einfach besser gehen muss und machen nur ein paar Kompromisse hinsichtlich Aufbruchzeit und Programm für Tag 1.
Ich warte dann noch, bis das nächste Möbelstück (ein Spiegel) für die Mitbewohnerin geliefert wird, die schon wieder arbeiten ist, und dann lege ich mich lange in die Badewanne, zum Schleim lösen. Kurz vor Mitternacht bin ich im Bett und weil ich tagsüber durchgehalten habe, schlafe ich auch schnell und tief ein.
Krank und cranky, weil das ist ja total unfair, dass das Teilzeitkind uns einen Abend was vorschnieft und dann am nächsten Tag wieder fit ist und dann drei Tage später der Liebste ich krank darniederliegen. Kann ich bitte das Immunsystem eines elfjährigen Kindes haben statt meinem eigenen?
Jedenfalls – kurz nach 4 aufgewacht und dann erstmal an die vier Stunden wachgeblieben und das Internet leer gelesen, gebloggt, Französisch und Italienisch gemacht…. Gegen 8 übermannt mich die Müdigkeit wieder und ich schlafe die nächste Runde. Dann mit dem Liebsten telefoniert, Symptome verglichen und Anteilnahme ausgetauscht. Dann gibt es harte Maßnahmen – Nasendusche, Brustsalbe, Nasenspray und Frühstück. Tee mit Ingwer, Kurkuma, Thymian, Minze und Honig. Frisch gepressten Zitronen-Orangen-Mandarinen-Saft. Apfel. Stulle mit Curry-Aufstrich und eine mit Kirschmarmelade, es kann nicht immer alles nur gesund sein.
Nach dem Frühstück noch eine Runde Schlaf. Dann ist es irgendwann gegen Mittag und ich stehe auf – heiße Dusche, Aspirin Complex, kurzer Schwatz mit der Mitbewohnerin und dann Dinge erledigen. Das Katzenklo muss durchsiebt werden, der Biomüll geleert. Dann drehe ich eine große Spazierrunde und erledige noch mehr – eine Pfanddose abgeben, eine Sprühflasche zur Hege des Katzengrasbausatzes kaufen, Medikamentennachschub besorgen und meine neuen Brillen abholen.
Niedlichste Apotheke Berlins
Interessanterweise tut die Bewegung an der frischen Luft gut und ich fühle mich dort gar nicht so unfit. Wieder zuhause gibt es dann erstmal eine Runde Kekse, letztes Quittenkonfekt und mehr Tee.
Von weiteren Schläfchen möchte ich absehen, um den Nachtschlaf nicht zu sehr zu gefährden. Also setze ich mich aufs Sofa und lasse mich von Netflix berieseln – erst ein paar Folgen Schitt‘s Creek, später ein paar Folgen Parenthood. Dazwischen kümmere ich mich ums Abendbrot. Es gibt Fenchel-Orangen-Salat aus Crowdfarming-Beständen, mit Salzkapern und gutem Olivenöl – bald ist das alle, das der ehemalige Mitbewohner aus Italien besorgt hatte. Zum Hauptgang dann ein indisch-marokkanisches Gericht, das Samira El Ouassil im Und was machst Du am Wochenende?-Podcast verraten hatte.
Zwiebeln etwa eine halbe Stunde lang anbraten, bis sie braun werden, dabei mit Cumin, Nelken und Zimt würzen, zum Ablöschen Orangenblütenwasser. Dann Kichererbsen, Brühe, Knoblauch, Cayenne-Pfeffer und Currypulver dazu und nach Gusto mit anderen Zutaten ergänzen. Bei mir sind das heute die letzten Nicht-Crowdfarming-Kartoffeln, das Fenchelgrün vom Salat, eine Banane und Tahini.
Marokkanisches Kichererbsen-Curry an neuer Brille und Noosa.
Später am Abend bringen noch Leute die neue Kommode der Mitbewohnerin vorbei (sie ist arbeiten) und danach ist endlich Feierabend. Bettgehzeit gegen Mitternacht, nach all der Schlaferei am Morgen.
Draußen ist es nicht matschig, der Schnee ist größtenteils weg. Mein Kopf ist matschig – bin müde und antriebslos und die Erkältung, die schon letzte Woche erste Anzeichen losschickte und dann aber wieder Verstecken spielte scheint jetzt doch rauskriechen zu wollen, vorsichtig noch, aber nicht ignorierbar, zumal am Wochenende Dinge anstehen, für die ich keine Erkältung brauchen kann. Nicht gut.
Wach werde ich gegen 7, als die Mitbewohnerin (rücksichtsvoll und leise, aber eben nicht so geräuscharm wie eine leere Wohnung) aufsteht und zur Arbeit fährt. Der lange Morgen im Bett zieht sich, das Aufstehen wird immer und immer wieder verschoben. Dafür das Internet leer gelesen, sehr viel Französisch und Italienisch gemacht, gebloggt, mit dem Liebsten telefoniert, Podcast gehört… Ich liege ja nicht nur einfach rum und starre an die Decke, wobei man das natürlich auch viel öfter tun sollte.
Irgendwann gegen 11 jedenfalls stehe ich auf, füttere die Katzen und mich (Müsli, Apfel, Tee) und dann sitze ich um 12 am Schreibtisch in einem Webinar und bin produktiv. Geht doch. Hinterher drehe ich draußen eine große Runde. Erst durch die Hinterhofgärten, dann zum halal Supermarkt, weil der eben auch viele andere Dinge hat, die Menschen aus dem muslimisch geprägten Siedlungsgebiet gerne kaufen. Ich hole mir dort Kardamom-Nachschub, im normalen Supermarkt finde ich mit Glück Pulver, ich will aber die kompletten Kapseln. Immer wieder schön, dort zu stöbern, aber es ist alles sehr eng gestellt und heute auch sehr voll, so dass ich mich nicht traue, irgendwo länger stehen zu bleiben, weil sonst nichts mehr voranginge. Trotzdem sehr froh, diesen Laden fußläufig zu haben!
Dann geht es an zwei großen Straßen entlang, einen Blick auf die (neuen) Läden – Bubble Tea, Nail Art… Der Teil vom Pberg ist nicht so reinweiß, wie der mit der Latte Art und den „Expats“. Bin gespannt, wie die Wahl hier wird, ich bin ja dieses Jahr einem anderen Wahllokal zugeteilt, mit mehr Plattenbauten und Sozialwohnungen. Apropos Wahl, inzwischen sehe ich auch FDP-Plakate (ungern) und die großen Tafeln werden auf den Mittelstreifen aufgebaut, sind aber noch nicht beklebt.
Beim Haustierbedarf gibt es auch diese Woche noch kein Katzengras, ich nehme resignierend einen Selber-Zieh-Satz mit. Das habe ich schonmal probiert, es hat aber nicht gut geklappt. Vielleicht ja diesmal. Ansonsten muss ich mal die Blumenläden der Umgebung abgehen im Baumarkt gucken. Wieder zuhause ist das Schrittziel erreicht. Ich beginne die Katzengraszucht, trinke Tee, esse den letzten Stollen und eine Mandarine. Dann erstmal Couchen und gegen das Erkältungsgefühl Ingwertee mit Quittensaft.
Ich versuche zu lesen, aber mir drohen schon nach wenigen Seiten die Augen zuzufallen. Um meinen Nachtschlaf nicht zu gefährden, wechsle ich zu TikTok. Dort ist wehmütige Stimmung, weil die App vermutlich am 19. Januar aus den amerikanischen App Stores verschwinden wird. Mal sehen, wie sich das langfristig auswirken wird, mein Feed wird sich vermutlich nicht allzu sehr ausdünnen, weil ich auch vielen Creators aus Kanada, Europa und Asien folge. Einige werden mir aber definitiv fehlen, wenn sie nicht mehr da sein sollten und ich versuche, denen auf anderen Netzwerken zu folgen (solange ich noch bei denen bin). Der Tenor der Leute ist, dass TikTok ihre Community ist, ihr Wohlfühl-Ort, das was früher für uns Twitter war.
Und spätestens seit der Pandemie haben sich dort viele, gerade Marginalisierte, ein Business aufgebaut, das jetzt bedroht ist. Dass ihre Daten dabei in China landen oder sie von der chinesischen Regierung instrumentalisiert würden könnten, ist ihnen egal. Vielmehr scheinen viele zu glauben, dass den „Mächtigen“ in den USA, den Oligarchen, die subversive Vernetzungsmacht der App ein Dorn im Auge ist und sie sie deswegen sperren wollen. Folgerichtig (und ein bisschen witzig) ist die App mit den meisten Downloads in den USA heute RedNote, eine chinesische App, nach dem kleinen roten Buch von Mao benannt. US-Sicherheitsexperten sind wahrscheinlich not amused.
Irgendwann klingelt es und meine neue Crowdfarming-Gemüsekiste kommt an, mal wieder zu früh. Ist ja super, dass man sich auf der Webseite einen Liefertermin aussuchen kann, wenn DHL den dann völlig ignoriert. Aber heute passt es ja einigermaßen.
Am späten Nachmittag kommt die Mitbewohnerin heim und wir quatschen ein bisschen. Ich mache mir die Reste von gestern warm und verziehe mich dann relativ früh in mein Zimmer. Mit Nachtischschokolade gibt es ein paar Folgen Parenthood und Schitt‘s Creek und dann geht schon deutlich vor 11 das Licht aus, nach ordentlicher Dosis Schmerzmittel und Nasenspray. Weiche von mir, Virenmist!
Zum ersten Mal dieses Jahr die Überschrift getippt, ohne die falsche Jahreszahl zu erwischen! Langsam scheint das Muscle Memory überschrieben zu sein. Heute auch 3 Jahre Duolingo-Streak, yeah!
Der Tag beginnt ruhig und erstmal ohne Termindruck. Ich lasse mir Zeit bei den morgendlichen Erledigungen und mache mir zum Frühstück Bagel mit Mandel-Tonka- bzw. Pistaziencreme und frisch gepressten Orangen-Mandarinen-Saft.
Gegessen wird in der Badewanne, akustisch untermalt – wie der Großteil des Tages – vom Alles gesagt-Podcast mit Eva Menasse mit vielen neuen Wissensstückchen und Denkansätzen und oft auch gegen innere Widerstände zum Gesagten. Spannend.
Um nach der Wanne wieder richtig wach zu werden, gibt es eine eiskalte Mate vom Balkon und dann wirbele ich einmal durch die Wohnung und mache sie einzugstauglich – heute kommt die neue Mitbewohnerin.
Am frühen Nachmittag nochmal raus und einkaufen, wieder bei schönem sonnigen Wetter. Januargrau dieses Jahr wenig vorhanden. Wieder zurück snacke ich eine Mangosteen (lecker, aber weniger als auch schon) und harre der Dinge, die da kommen.
Der Umzugswagen verspätet sich, ich fange dann schonmal mit dem Abendessen an. Bevor die nächste Crowdfarming-Kiste kommt, müssen noch die Möhren aufgebraucht werden. Es gibt gebackene Kartoffeln und Möhren und dazu Kabeljau. Während das alles im Ofen ist, kommt die Mitbewohnerin samt viel Helfern und viel Zeug an.
Mit Mojo Verde aus dem Glas
Nimbin ist recht entspannt und beobachtet das Umzugsgeschehen mit Neugier, sobald die Helfer weg sind. Noosa bleibt noch unter meinem Bett hocken, bis die Mitbewohnerin irgendwann das Ausräumen beendet und im Bad verschwindet. Ab da ist sie auch wieder am Start (bzw. auf meinem Schoß, sicher ist sicher).
Die Mitbewohnerin hat morgen Frühschicht und zieht sich bald zurück. Ich feiere ihren Einzug mit einem Bier (statt einer ganzen Flasche Sekt) und Trüffelpopcorn und gucke die viel diskutierte Influencer-auf-Island-Doku (Hat sich alles ganz schön verändert, seit ich vor fast 30 Jahren das letzte Mal da war. Damals gab es dort gefühlt nur europäische Tourist*innen, mit Fotoapparaten, und wenig touristische Infrastruktur, was aber damals schon zu viel wirkte. Heute scheint es ein globaler Vergnügungspark zu sein, aber immer noch atemberaubend schön.) und dann noch ein paar Folgen Parenthood, bevor auch bei mir das Licht ausgeht. Ab heute wieder Badtür zumachen. 😉
Erstes Aufwachen wieder viel zu früh, aber mit vereinten Kräften der Techniken aus dem Schlafkurs und einem ganz leisen Podcast fürs Gedankenausblenden schaffe ich dann nochmal ordentlich Strecke, bis ich davon aufwache, dass der Liebste aufsteht und Kaffee macht – da ist es gegen 9. Gemütliche Morgenlektüre mit Kaffee im Bett. Noch bevor ich es zum Bloggen schaffe, gesellt sich das Teilzeitkind zu uns. Das ist schon lange nicht mehr passiert, erklärt sich aber dadurch, dass es gestern ein neues Spiel auf meinem Handy angefangen hat. Ich überlasse großmütig mein Endgerät und bald danach ist auch Aufstehzeit.
Wir frühstücken und schmieden Pläne für den Tag. Dann legen wir uns dekorativ auf die Couch und führen ein Videotelefonat mit der Liebstenschwester und dem Nifftenkind. Die Liebstenschwester hat heute Geburtstag und da kann man ja mal ganz anlasslos anrufen und nach dem Befinden fragen. Danach gehen wir der Reihe nach ins Bad und sind dann schon gegen 13 Uhr bereit für einen Spaziergang im sonnigen Draußen.
Danach dann blogge ich endlich und mache dann Französisch und Italienisch, während das Teilzeitkind Latein macht. („Woher weißt Du denn, was Domina heißt?“ „Das weiß man halt.“)
Dann räumen wir zu dritt noch ein wenig herum, bevor ich meine Sachen packe und zurück in den Pberg fahre. Statt Schienenersatzverkehr heute mal mit der Ringbahn außenherum, so habe ich auch bisschen mehr Gelegenheit, die in der Nacht aufgehängten Wahlplakate anzusehen. Bisher gibt es auf meinem Weg nur SPD, Grüne, Linke und Volt. Direkt vor meinem Haus hängen SPD und Linke, wenigstens hockt nicht wieder die CDU den halben Sommer auf meinem Fahrrad wie auch schon. Aber mein Fahrrad steht ja auch trocken im Keller.
Zuhause begrüßen mich die Katzen und dann legen wir uns wieder zu dritt aufs Sofa. Ich verabrede mit der neuen Mitbewohnerin ihren finalen Einzug morgen und telefoniere mit meinen Eltern und dann eine ganze Weile mit einem Freund. Zwischendurch bestelle ich mir Vietnamesisches zum Mittag/Abendbrot und esse das am späten Nachmittag.
Im Laufe des Tages trudeln weitere Neuigkeiten aus Rostock ein. Schon am Vormittag gab es Gerüchte über ein neuangekommenes Kind in der Familie, jetzt gibt es handfeste Fotobeweise und einen Namen hat das Kind auch. Ich bin dann also wieder Tante zweiten Grades – vulgo Großcousine, aber das ist ja nicht korrekt, wie ich lernte, seit ich den Liebsten kenne. Jedenfalls hat die Freundin meines Cousins entbunden und ich trage nun also einen weiteren Geburtstag am 12. Januar in den Kalender ein. Herzlich Willkommen!
So ein Sonntagabend – zumal der letzte sturmfreie, bevor eine neue Mitbewohnerin einzieht – lädt dann natürlich zum ausführlichen Versumpfen ein. Ich bediene mich weiterer Weihnachtssüßigkeiten, schaue A Man on the Inside zu Ende und dann setzt mir der Netflix-Algorithmus Schitt‘s Creek vor. Eigentlich hätte ich ja noch ein bis zwei Folgen Parenthood geguckt und wäre dann früh ins Bett gegangen, aber die Zeiten sind so, dass harmlose, witzige Berieselung aus einer Welt ohne echte Probleme noch mehr der richtige Rewatch für diesen Abend ist und dann ist es irgendwann plötzlich 1 Uhr und ich bin schon in Staffel 2 und ich gehe dann doch mal fix schlafen.
Aus Gründen habe ich den Wecker auf 8 gestellt, aber Noosa ist das egal. Sie hat ab 5 Uhr immer wieder ein immenses Kuschelbedürfnis und legt sich abwechselnd auf und neben mein Gesicht bzw. meinen Hals, weil es da wahrscheinlich so warm und gemütlich ist. Warm und gemütlich ist sie auch, aber sie kitzelt auch und schnurrt ganz laut und mit Haaren im Mund und ohne Luft in der Nase schläft es sich halt nicht so gut. Gegen 7 gebe ich endgültig auf und lese und blogge, bis es Zeit ist, aufzustehen.
Heute nur zwei Plätzchen zum Frühstück, als Grundlage für die Tabletten, dann gehe ich direkt los zur Bahn. S-Bahn und U-Bahn bringen mich nach Südberlin (und geben mir dabei ausreichend Zeit für Duolingo und Babbel) und Punkt 11 Uhr sitze ich im Stamm-Frühstückslokal und begrüße den Liebsten und das Teilzeitkind, die wegen des nur kurzen Fußwegs natürlich drei Minuten zu spät da sind. Wir bestellen uns ein italienisches Frühstück, ein süßes Frühstück, ein Käsefrühstück und ein Avocadobrot plus diverse Getränke und lassen es uns mehr als zwei Stunden gut gehen. Wenn die Welt schon untergeht, dann wenigstens mit Stil.
Dann laufen wir durch eiskalten Wind so schnell wie möglich nach Hause, wo ich mich erstmal müde und vollgefuttert zwei Stunden ins Bett lege und schlafe. Bald darauf treffen wir uns alle wieder auf der Couch und schauen Mulan. Den hatte ich neulich schon mit dem Liebsten probegeguckt, bin damals aber direkt eingeschlafen. Heute halte ich durch und das Teilzeitkind ist auch ganz begeistert. Es schließt sich ein gemeinsames rabbit hole zu chinesischer Kampfkunst, Märchentradition, Michelle Yeoh und Jackie Chan an, das anhält, bis das Kindelein ganz erschöpft und ein wenig verschnupft ins Bett geht.
Schon wieder Nudeln 😋
Ich hole dann endlich meinen Rückstand bei Questionable Content auf und bin endlich wieder up to date.Danach gucke ich noch ein paar Folgen Man on the Inside, das mit zunehmendem Fortschritt immer witziger wird. Große Empfehlung für Fans von The Good Place, Brooklyn Nine-Nine und Babette von Gilmore Girls! Und definitiv besser, als sich vom Weltgeschehen runterziehen zu lassen…
Kurz nach 9 aufgewacht, immerhin. Nach der zweiten echt kurzen Nacht bemerke ich langsam die Folgen – mit mir ist heute nicht viel los. Zum Glück habe ich auch nicht viel im Kalender stehen. Zum Frühstück mache ich mir Tee mit (Erbsen-)Milch, frisch gepressten Orangen- und Mandarinensaft und Banane mit Granatapfel – alles Resteverwertung.
Der geplante Besuch der neuen Mitbewohnerin verzögert sich aus guten Gründen, so dass ich noch ein bisschen raus in den Schnee gucken und außerdem herumräumen kann. Als sie ankommt, gibt es erstmal Tee und Updates. Dann gehen wir gemeinsam raus ins Schneegestöber und drucken den finalen Untermietvertrag aus. Wieder zuhause nasse Klamotten aufhängen, mehr Tee, Vertrag unterschreiben und dann ein bisschen Orga und Logistik. Dann verabschiedet sich die Mitbewohnerin wieder, jetzt mit eigenem Schlüssel in der Hand, und ich esse ein spätes Mittagessen – Restenudeln von gestern.
Dann ein bisschen Onlinekurs-Hausaufgaben, komatösen Nachmittagsschlaf, Abendessen (der letzte Rest Nudeln mit der letzten Crowdfarming-Avocado) und dann ist endgültig Schicht im Schacht. Den Rest des Abends verbringe ich mit weihnachtlichem Süßkram und erst zwei Folgen A Man On The Inside und dann ein paar Folgen Parenthood auf der Couch. Aktivität und kluge Gedanken dann morgen wieder.
Ich wache kurz nach 5 auf und schlafe dann auch nicht mehr ein, zum Glück klingelt der Wecker schon halb 7 und dann steht der Liebste auf und bringt Kaffee ans Bett. Wir beobachten die Weltlage durch unsere Endgeräte und überwachen nebenbei, wie und dass das Teilzeitkind sich rechtzeitig für die Schule fertig macht. Halb 8 verlässt es das Haus, der Liebste verabschiedet es noch gebührend und kommt dann mit O-Saft zurück ins Bett. Um 8 muss er dann selbst anfangen zu arbeiten. Ich erledige meinen morgendlichen Online-Kram, bis er das erste Mal telefoniert und wechsle dann ins Wohnzimmer.
Erstes Frühstück mit Mandarine und Dubai-Schokolade, dazu Französisch und Italienisch. Dann macht der Liebste Frühstückspause und uns Spiegelei mit Würstchen. Nach dem Essen beschäftige ich mich mit Online-Kursen.
Gegen Mittag dann mache ich mich bereit für den Rest des Tages und verlasse dann Südberlin wieder. Erstmal geht es ans Ostkreuz. Werktäglich tagsüber ins Fitnessstudio zu gehen ist total gut, sogar Anfang Januar ist es angenehm leer. Ich schwimme zwei Bahnen – ohne den linken Arm, was es anstrengender macht – und mache dann diverse Übungen im Wasser, auch für den Arm und mit diesen Schaumstoff-Hanteln. In einen Kurs traue ich mich noch nicht wieder, ich könnte zu viel nicht mitmachen und bekäme komische Reaktionen.
Nach der Gymnastik geht ins Dampfbad, das heute erstaunlich heiß ist, ich sitze aber auch direkt neben dem Ofen. Danach Ruheraum und weiter lesen. Es folgen die Bio-Sauna, wieder lesen, finnische Sauna, wieder lesen. Bei jeder Ruhephase schaffe ich mehrere Kapitel.
Dann Duschen, Eincremen, Föhnen, Anziehen und raus. Im Friedrichshain prasselt der Regen hinunter. Ich fahre mit der S-Bahn zurück nach Prenzlauer Berg. Hier oben ist es kälter, Statt Regen gibt es Schnee. Viel davon. Ich laufe etwa sieben Minuten nach Hause und danach sind Mütze, Haare, Jacke und Tasche weiß.
Zuhause raus aus den nassen Klamotten, Katzen füttern und dann gibt es Stollen und heißen Quittensaft mit Zimt. Der Schnee hat mich in gelöste Winterstimmung versetzt und evtl habe ich einen „Let it Snow“-Ohrwurm. Ab 17 Uhr geht es nochmal für die Bildung an den Schreibtisch, aber nach einer Stunde ist im Kopf dann Sense. Bin ja auch schon über zwölf Stunden wach. Ich verziehe mich aufs Sofa und lasse mich von TikTok berieseln. Dort sprechen Drew Barrymore und Lisa Kudrow über den Film „Romy und Michele“ und dann gucke ich den eben direkt. Überraschend witzig!
Zum Abendbrot versuche ich, die zu scharfen Nudeln von gestern zu retten. Ich verlängere sie mit einer Dose Baked Beans, etwas Erbsenmilch, Parmesan und Zitronensaft. Immer noch scharf, aber jetzt durchaus essbar, etwa so, wie ein mittelscharfes Thai-Curry. Es bleiben natürlich noch Reste für morgen.
Zum und nach dem Essen gucke ich „Wendy and Lucy“ – einen sehr beeindruckenden Art-House-Film mit Michelle Williams. Und weil es vom Namen her so gut passen würde, überlege ich danach, direkt auch noch (mal wieder) „Thelma and Louise“ zu gucken, verschiebe das aber mit Blick auf die Uhr. Es ist schon halb 11, jetzt nichts langes mehr.
Zwischendurch habe ich übrigens mit einem Auge auch aktuelle Geschehnisse verfolgt. Die großartige Annika Brockschmidt hat auf Bluesky über den unsäglichen Talk von Elon Mask und Alice Weidel berichtet. Los Angeles brennt weiter ab. Jimmy Carter erhält ein Staatsbegräbnis. Ich will ja keinen Film mehr angucken, also schaue ich das jetzt in Teilen auf YouTube nach. Auch mal wieder einen großartigen Stand-up-Auftritt von Josh Johnson zu Elon Musk, der vielleicht mit erklärt, warum Musk gerade so massiv den Nazi gibt.
Beim Carter-Begräbnis dann viele interessante Begegnungen zwischen aktuellen und ehemaligen (Vize-)Präsident*innen und -kandidat*innen. Großartige Reden, teilweise von den Söhnen derjenigen, die sie geschrieben haben und schon lange selber tot sind. Schöne Musik. Und das Gefühl, dass hier nicht nur Jimmy Carter zu Grabe getragen wird, sondern auch die politische Kultur Amerikas. Viele viele Seitenblicke der Sprecher*innen nach ganz rechts, wo The Donald in der zweiten Reihe sitzt, wenn es um die Grundsätze von Carters Präsidentschaft geht – die Wahrheit sagen, Gesetze befolgen, den Frieden wahren.
Und dann ist es irgendwie plötzlich schon 3 und ich sollte jetzt wirklich mal schlafen gehen…
Mit Ruhe, bzw. ganz langsam. Italienisch ist das. Ab und an kommen sie hoch, die Phrasen von damals, die bei Babbel eher nicht vorkommen (Da geht es hingegen gerade um die Berliner Babbel-Band und ihre Auftritte – Siete pronto per un po‘ di Rock‘n‘Roll?). Ganz mit Ruhe beginnt der Tag sowieso nicht, ich werde vom Wecker aus dem Schlaf gerissen, obwohl ich doch so früh im Bett war. Aber auch heute ist wieder viel zu tun. Nur der Termin, den ich eigentlich um 9 gehabt hätte, der verschiebt sich blöderweise nach hinten.
Ich nutze die Zeit und Gelegenheit und mache mir einen Chai from scratch. So richtig mit Tee und Gewürze (Zimt, Nelken, Kardamom, Ingwer, Kurkuma) ewig köcheln lassen, dann (Erbsen-)Milch dazu, ganz am Ende Zucker, weil der so stark gezogene Tee dann doch ganz schön bitter ist. Es riecht in der Küche wie früher, als der pakistanische Mitbewohner noch hier wohnte. Dazu gibt es Porridge mit Blaubeeren – Tiefkühl-Wildblaubeeren aus Kanada, im deutschen Supermarkt gekauft. Scheinen aber echt zu sein, schön beim Aufreißen der Tüte riecht es verführerisch und es färbt auch ordentlich auf der Küchentheke.
Ich esse und sitze dann noch eine Weile auf dem Sofa, lasse mir den Rücken von Massagekissen wärmen und kümmere mich um Duolingo und Babbel, während die Katzen sich draußen an der Januarsonne erfreuen. Diese Momente festhalten und verbreiten, gegen das allgegenwärtige Gefühl des grauen Berliner Winters, der nie endet. Alles eine Frage der Wahrnehmung. Überhaupt muss man sich dieser Tage vieler schöner Dinge bewusst werden, sonst versinkt man.
Die Ringelblumen blühen seit Anfang Dezember tapfer durch.
Wie ich da so sitze, ruft ein Freund an und wir telefonieren bestimmt eine halbe Stunde. Danach beschäftige ich mich mit ein wenig Räumerei, dem Abwasch und dem Müll, bevor um 12 ein Webinar beginnt. Eine Stunde lang geht es um menschenbasierte vs. leistungsbasierte Unternehmenskultur. Spannende Ansätze und eine gute Diskussion. Danach mache ich mir zum Mittagessen einen Bagel mit Crowdfarming-Avocado, Wildlachs und Reste-Salat. Noosa ist interessiert.
Dann kommt die neue Mitbewohnerin in spe vorbei und wir besprechen ein paar Dinge. Nach den Erlebnissen der letzten Wochen nenne ich sie erst uneingeschränkt Mitbewohnerin, wenn sie wirklich eingezogen ist und dann auch nicht gleich wieder das Land verlassen muss. Ich bin aber ganz optimistisch, dass das klappt.
Als sie wieder weg ist, absolviere ich nochmal eine gute Stunde Online-Kurs, bevor ich meine Sachen packe und mich auf den Weg nach Südberlin mache. Dort erwarten mich bereits der Liebste und das Teilzeitkind. Kurze Planungsrunde, dann gehen das Kindelein und ich einkaufen (ich) und Pfand wegbringen (es). Mit dem Pfandgeld, das das Kind behalten darf, beteiligt es sich anteilig an einer Tafel Dubai-Schokolade, die wir uns teilen wollen – allerdings bezahle ich immer noch den Löwenanteil, so viel Pfand war gar nicht da.
Wieder zuhause schmücken wir zu dritt den Weihnachtsbaum ab und bugsieren ihn an den Straßenrand, übermorgen wird abgeholt und morgen Abend ist keine Zeit. Immerhin soll es nicht mehr so windig werden, gestern Abend auf dem Heimweg von der Physiotherapie wurde ich mehrfach von marodierenden Weihnachtsbäumen überfallen, die sich mir in den Weg warfen.
Ich koche Nudeln mit einer Gewürz-Fertigmischung, die der Liebste sich aus dem Italien-Urlaub mitgebracht hat, und getrockneten Tomaten. Weil ich der Anweisung auf der Packung nicht vertraue, schütte ich deutlich mehr Gewürze in die Pfanne als angegeben, nicht bedenkend, dass eines der Gewürze Peperoncino ist. Im Ergebnis ist das Ganze so scharf, dass der Liebste nur eine Gabel voll schafft, das Teilzeitkind zwei und ich einen halben Teller voll. Zum Glück hat der Liebste noch einen Salat gemacht und wir haben Brot.
Nach der Hälfte brennt alles und ich gebe aufBesser
Nach dem Essen teilen das Kind und ich uns die Hälfte der Dubai-Schokolade und wir hängen noch zu dritt auf dem Sofa herum, bis das Kind Bettgehzeit hat.
Danach schauen der Liebste und ich noch drei Folgen What We Do In The Shadows und dann geht auch für uns der Tag zu Ende.
Obwohl ich das Handy heute Nacht extra komplett lautlos gestellt habe, um nicht um 9 von Erinnerungen geweckt zu werden, wache ich schon kurz vor 9 auf, als zwei nicht näher benannte Katzen mich daran erinnern, dass sie auch noch da sind und bekuschelt werden wollen. Das passt mir so gar nicht, denn gestern Abend wurde es richtig spät und ich bin wirklich noch müde. Aber wat mutt dat mutt. Ich erledige die morgendlichen Dinge und mache mir dann zum Frühstück ein Porridge mit viel Trockenfrüchten (Feigen, Cranberries, Rosinen) und Nüssen.
Einen Großteil des Tages verbringe ich dann am Schreibtisch und lerne Dinge. Dabei probiere ich unter anderem viel spielerisch mit ChatGPT herum und wende verschiedene Anwendungsbeispiele auf Text aus diesem Blog an. Besonders viel Spaß habe ich aber am Generieren eines Bildes, das ich der werten Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Direkt Fernweh, Meeressehnsucht, Reiselust.
„Hier ist die Katze an der Amalfi-Küste, die Pasta mit Muscheln und Zitronen genießt, im Stil von Franz Marc. Ist das Bild so, wie du es dir vorgestellt hast?“
Außer auf dem Bild heute kein Mittagessen, das Porridge kam spät und sättigt noch. Nach dem Zuklappen des Laptops geht es dann durch die Dämmerung und einsetzenden Regen zur Physiotherapie. Die Therapeutin und ich haben uns viel zu erzählen, während sie Arm und Schulter bearbeitet. Es geht natürlich mal wieder um die politische Lage, im Globalen und im Lokalen, und wie man damit umgehen kann und sollte, mit der Lage im Allgemeinen und im Speziellen dann mit den Menschen, die anderer Meinung sind. Am Ende liege ich noch 20 Minuten auf der Wärmeliege und nutze die Zeit zum Meditieren und Veratmen.
Auf dem Heimweg regnet es mehr und es gesellen sich wieder Schneeflocken dazu. Ich höre Radio und bin neben allem Ärgernis über die politischen Entwicklungen positiv überrascht darüber, wie beim Stammsender über die aktuellen Nachrichten von Zuckerberg, Musk und AfD berichtet wird – nüchtern die Fakten nennend, nicht offen parteiisch aber mit klarer, durchscheinender Haltung. Es läuft u. a. ein O-Ton von einem brandenburgischen AfD-Menschen, der sich darüber beschwert, dass seine Partei im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht stattfinden darf, was dann launig nochmal damit eingeordnet wird, dass der O-Ton eben im öffentlich-rechtlichen Rundfunk lief. Außerdem ein Interview mit Markus Beckedahl und dann ein Song von Peter Fox mit der Zeile „Elon Musk, fick Dein Marsprojekt“.
Es ist aber grad echt auch alles furchtbar. Entgegen aller progressiven Trends und wissenschaftlicher Erkenntnisse fordern Menschen unbezahlte Krankheitstage und wegrationalisierte Feiertage, wozu sich dann Politiker*innen äußern und das zu Themen machen. Fritze Merz fordert die verfassungsfeindliche Entziehung von Staatsbürgerschaften, gegen die wir vor einem Jahr alle entsetzt auf die Straße gegangen sind. Mark Zuckerberg will Infos zu Migration und „Gender“ nicht mehr faktenchecken lassen, weil sich die „öffentliche Meinung“ dazu in eine andere Richtung entwickelt habe und mehr X wagen. Die Welt dreht sich an allen Enden nach Rechts und Zurück und dabei soll man jetzt den Kopf obenhalten und aufs Miteinander pochen und das Atmen nicht vergessen.
Ich denke darüber nach, wie schwer es wäre, Meta den Rücken zu kehren. Auf Facebook hält mich vor allem der Fakt, dass ich dort sporadischen, mitlesenden Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern habe, meist der älteren Generation. Threads verlassen ginge ohne große Verluste. Ob es wieder eine große Welle von Menschen gibt, die sich andere Messenger als WhatsApp zulegen? Ich habe ja auch alle anderen, aber viele haben nur WhatsApp und wollen nur WhatsApp… Und dann ist da Instagram, das auch irgendwie total in die Infrastruktur von allem integriert ist. Vor allem, wenn in den USA TikTok wirklich verboten werden sollte, ist das der Kanal, den US-Creators dann vor allem nutzen werden. Vielleicht nach und nach noch mehr auf Substack rumhängen, wie Lukas Heinser heute in seiner Insta Story vorschlägt. Und natürlich auf Mastodon, wie immer.
Wieder zuhause telefoniere ich zum wiederholten Male heute mit dem Liebsten und mache mir nebenbei Abendbrot. Es gibt zwei Hot Dogs mit vegetarischen Würstchen (Hunger!!) und dazu Möhrensalat mit Zitrone, Olivenöl und eingelegter Kurkuma.
Dazu und danach schaue ich endlich Olaf Jagger, den es gerade in der ZDF-Mediathek gibt. Wirklich großes Kino zwischen Aberwitzigem und echten Informationen über DDR-Geschichte. Außerdem erfahre ich erst jetzt, dass es in Bautzen ein Rolling-Stones-Museum gibt, warum?! Schmunzeln muss ich über „Die Stones und die Sorben“ und laut lachen über „Das ist dem Jagger sein Bäcker“. Einen heftigen Cringe-Moment gibt es beim Auftritt von Flake. Die Dreharbeiten fanden wohl vor dem Rammstein-Skandal statt (hoffe ich?), trotzdem ist es ein bisschen eklig, wie er die Stones dafür bewundert, dass bei ihnen die Frauen für Sex angestanden haben. Dazu aber auch wieder die neue Erkenntnis, dass Feeling B wahrscheinlich wirklich gemeinsame Auftritte mit DEKADance hatte und dass Olaf Schubert also tatsächlich jemanden kennt, der ihm ziemlich sicher den Kontakt zu Mick Jagger besorgen könnte. Wie klein die Welt ist. Der Olaf, den ich in den 90ern abgefeiert habe und der heute berühmter Mainstream ist, ist nur wenige Ecken vom Superstardom entfernt. (Wahrscheinlich erklärt auch Flakes Auftritt hier Olafs Auftritt im Flake-Video?)
Nach dem Film geht es in die Badewanne und dann früh ins Bett, weiter lesen und dann ganz dringend Schlaf nachholen.