10.01.2025 – Action nach dem Sturm

Ein Sonnabend mit Wecker, wie unangenehm ist das denn? Ist aber für einen guten Zweck, nämlich den gemütlichen morgendlichen Reboot. Den schaffe ich komplett und sitze dann rechtzeitig am Schreibtisch, um mein Frühstück noch vor Beginn des heutigen Workshops zu beenden.

Bagel mit Ahornsirupaufstrich bzw. Zitronenmarmelade, Mandarine, vietnamesischer Kaffee

Der Workshop geht viereinhalb Stunden und in den Pausen mache ich mich und die Wohnung tagfein. Als er vorbei ist, ist es höchste Zeit fürs Mittagessen. Ich koche mir ein Süppchen und nehme das Steinpilzeinweichwasser von gestern als Grundlage. Außerdem Zwiebel, Knoblauch, Algen, Spinat, Reisnudeln, ein Ei, Sojasauce, Fischsauce, Chili und Limettensaft. Schmeckt hervorragend und Reste bleiben auch.

Dann kurz verschnaufen, Rucksack packen und das Katzenklo durchsieben, bevor es zum nächsten Programmpunkt geht. Ich treffe den Liebsten und das Teilzeitkind an der S-Bahn und wir stapfen zusammen zum schwedischen Süßigkeitenladen, wo der Liebste uns auf jeweils ein Tütchen Gemischtes einlädt. Es kommen Urlaubsgefühle auf!

Damit stapfen wir weiter zum Planetarium, ein Weihnachtsgeschenk für den Liebsten einlösen. Wir sitzen direkt am Projektor und lassen uns eine Stunde lang durchs All fliegen und erklären, warum es ziemlich sicher noch mehr Leben als uns gibt, es aber schwierig wird, das zu entdecken. Der Liebste nickt wissend und hat ein, zwei Korrekturen, mansplaint die aber nur uns und nicht der Vortragenden. Das Teilzeitkind und ich sind angemessen beeindruckt vom Neugelernten und alle drei sind wir geflasht vom Fliegen. Wird – mit anderen Inhalten – auf die Wiederholungsliste gesetzt!

Danach geht es mit Straßenbahn und U-Bahn weiter zu den Ellis, wo heute Teil 2 der familiären Bescherung stattfindet. Erstmal allerdings schließen wir die Essensbestellung fürs Abendbrot ab – es gibt wie meistens Arabisch.

Nach dem Essen dann Geschenke von den Ellis für uns Kinder, den Liebsten und das Teilzeitkind. Die Ellis bekommen noch zu spät Geliefertes vom Brüderchen und das Brüderchen von mir. Die Bruderfreundin sitzt schneesturmbedingt immer noch im Zug und bekommt ihre Geschenke nach ihrer Ankunft kurz nach 21 Uhr. Für mich gibt es neben Parfüm und Büchern – die meisten von meiner Wunschliste – noch Leckeres aus Nova Scotia: Mangokonfitüre vom Farmstand und zwei Sorten politische Schokolade von Peace by Chocolate.

Gegen 22 Uhr dann brechen wir auf und fahren mit Bus und S-Bahn nach Südberlin. Dort gibt es für alle noch Tee zum wieder Aufwärmen und dann geht es ab in die Heia.

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