09.10.2025 – Herbst nicht in Peking

Ich wache zehn Minuten vor dem Weckerklingeln auf, was ja eigentlich ideal ist. Vor allem, weil ich beim Liebsten aufwache und der immer so brüllt. Also der Wecker, nicht der Liebste. Der sagt höchstens mal „Schrei mich nicht an“, wenn man ihm nach dem Aufwachen sanft ins Ohr säuselt. Heute aber nichts davon, der Wecker klingelt, der Liebste macht Kaffee, das Teilzeitkind verschwindet ins Bad und macht sich für die Schule fertig. Als es losgeht, haben der Liebste und ich noch ein wenig Zeit, bis auch der Arbeitstag des Liebsten anfängt. Dann verziehe ich mich in die Küche, frühstücke Brötchen, O-Saft und norwegische Erdbeermarmelade (schön, immer noch finden sich kleine Fetzchen Urlaub im Alltag!) und widme mich meinem morgendlichen Reboot.

Ein bisschen Laptop-Arbeit noch, dann verabschiede ich mich und mache mich mit einem kleinen Umweg über Mitte, wo die Wohnung der Eltern beaufsichtigt werden will und den Supermarkt für ein paar Basics, auf den Heimweg in den Pberg.

Herbst in Mitte
Herbst im Pberg

Hier erstmal ausführliche Katzenbepuschelung, dann koche ich mir eine große Kanne Tee und klappe wieder den Laptop auf.

Der Rest des Tages verläuft unspektakulär, dabei haben John und Sean Ono Lennon Geburtstag (Sean ist plötzlich 50, wie Julian auf Instagram feststellt).

Der Krieg in Gaza ist vielleicht vorbei, kurz nach dem zweijährigen Jahrestag und einen Tag vor der Verleihung des Friedensnobelpreises. Hmm.

Außerdem war Taylor Swift bei Seth Meyers, Trevor Noah sprach über das Riyadh Comedy Festival und Robert Habeck hat mit Anne Will und Volker Wissing übers Politikmachen nachgedacht. Gestern erst zugehört, wie Anne Will mit Hazel Brugger und Kevin Kühnert über Spaß an der Politik geredet hat. Lässt sich schön anlegen.

Passend dazu am Abend wieder ein bisschen Borgen, vorher aber noch schnell ein bisschen regionales Comfort Food gekocht.

Pellkartoffeln, Quark, Leinöl, Spreewaldgurken, Crudités

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