Von kurz vor Mitternacht an schlief ich – erst bis kurz vor 6, da war ich auf Klo und kurz danach kam der Mitbewohner nach Hause, dann bis kurz vor 8, da machte ich mir ein Hörbuch an und drehte mich nochmal um, bis dann schließlich bis kurz nach 9. Neun Stunden brutto, plus zweimal mindestens eine Stunde gestern Nachmittag, das muss ja zur Genesung beitragen. Heute dann also auf jeden Fall nochmal einen Tag im Bett – leider statt nach Südberlin zum Liebsten und dem Teilzeitkind zu fahren, die morgen in die Herbstferien zu fahren, dafür aber ganz ohne Verpflichtungen.

Ich telefoniere natürlich mehrmals mit dem Liebsten oder beiden, ansonsten verbringe ich den Tag mit Lesen (Kate Atkins: A God in Ruins. Zweiter Anlauf, nachdem ich im Sommerurlaub nicht die nötige Muße hatte.), Hören („Alles gesagt“-Podcast mit Friederike Otto, bisher nur etwa die erste Stunde, das nächste Donna-Leon-Hörbuch beim Einschlafen), Gucken (Doku „Ich bin Krabat“ über Otfried Preußler in der arte-Mediathek, diverse Folgen „Mad Men“), schlafen (eine Stunde am Nachmittag, wieder ähnlich viele in der Nacht) und essen. Zum Mittagessen am Nachmittag gab es dabei bestellten Burger mit Pommes, Basilikum-Mayo und Coleslaw. Ewig nicht gegessen und irgendwie Lust drauf gehabt.

Ansonsten ist nicht wahnsinnig viel passiert. Der Mitbewohner erzählte von seinem Ausgehabend, der Liebste und das Teilzeitkind vom Ausmisten (sie wollen demnächst ihre Zimmer tauschen), eine Freundin schickte Fotos aus Madrid, wo sie sich mit einer Kollegin von mir traf und die beiden einen vollen Tag mit Sangria, Flamenco und Rugby gucken im Irish Pub hatten.
Ich hoffe, morgen wieder soweit hergestellt zu sein, dass ich aufstehen und einige meiner Pläne für diesen Urlaub umsetzen kann – für Kranksein am Wochenende gibt es schließlich nicht einmal Urlaubstage zurück.