09.10.2023 – Montagsdonnerstag

Der heutige Montag ist für mich aus Gründen gleichzeitig ein Donnerstag und mit dieser Aussicht – und einem kurzfristig abgesagten Vormittagsmeeting – kommt man doch morgens erstaunlich schwungvoll aus dem Bett. Zum Frühstück gibt es Joghurt mit den restlichen Aprikosen (ab heute gibt es aus Gründen drei Tage lang ballaststoffarm) und Kräutertee (Zitronenmelisse, Zitronengras und Zitronenverbene, ZiZiZi-Tee?). Statt des Meetings beschäftige ich mich mit verschiedenen anderen Arbeitsdingen, die eben anstehen. Und Nimbin.

In der Mittagspause gehe ich schnell ein paar ballaststoffarme Lebensmittel einkaufen, dann mache ich mir Stullen (Mischbrot!) und setze mich zum Essen auf die Couch. Ab 14:00 ist dann Meetingzeit – erst mit Berlin und Ostfriesland, dann mit Paris, dann mit Madrid und Chicago und dann mit Paris, Chicago und Nordengland. Dazwischen bastle ich an einer Präsentation herum und helfe einem Kollegen mit einem technischen Problem. Um 18:00 klappe ich den Laptop zu und telefoniere zum dritten und letzten Mal heute mit dem Liebsten, während ich mir mein Abendessen zubereite.

Das erfordert ganz schön viel Multitasking und es geht nebenbei auch einiges schief – das wäre auch ohne das Telefonieren über den Nahostkonflikt nebenbei so gewesen. Aber am Ende sind alle Komponenten fertig und es schmeckt gut, auch wenn es nicht so aussieht. Für den Krieg in Israel hingegen haben wir keine Lösung, aber immerhin eine kompatible Meinung, das ist ja auch schon viel wert in diesen Zeiten.

Kabeljaufilets mit Kartoffelbrei, Blumenkohl und Kräuter-Mehlschwitze – oder so ähnlich

Nach dem Essen beseitige ich das vom Kochen verursachte Chaos in der Küche, dann lese ich das „Jewish Flavours of Italy“-Kochbuch zu Ende und habe sogar noch eine Idee für eine ballaststoffarme Mahlzeit morgen daraus mitgenommen. Dann gibt es noch eine Folge „Sex Education“, bevor es Zeit ist, ins Bett zu gehen. Kurz nach 23 Uhr ist dann auch schon das Licht aus.