02.08.2023 – Sporty Spice im Büro

Wieder vom Wecker geweckt und daher am Morgen relativ in Eile. Schon nach dem Internet Leerlesen und Bloggen stehe ich auf, denn heute geht es ins Büro. Nach den üblichen Verrichtungen breche ich auf, mit Rucksack und Sporttasche, und entscheide mich mal wieder für den Fußweg. Der dauert eine knappe Stunde, während der ich Radio höre, bzw. nacheinander mit zwei Kollegen und dann mit dem Liebsten telefoniere. Ich komme deutlich durchgeschwitzt an, was aber auch daran liegt, dass ich eine dünne Jacke tragen muss, um Taschen für meine Handys zu haben – es ist ein Rock- und Leggings-Tag.

Im Büro kippe ich mir Milch ins Müsli und ziehe mich dann direkt mit einem Kollegen zu Beratungen zurück. Überhaupt besteht dieser Büro-Tag heute vor allem aus informellen vor-Ort-Gesprächen, im Kalender steht kein einziges offizielles Meeting. Trotzdem wird viel sinnvolles geschafft und besprochen. Zwischendurch koordiniere ich noch ein paar Sachen per Chat mit Kolleg*innen in Madrid, Dublin, London, Südengland und Chicago.

In der (späten) Mittagspause drucke ich Flug- und Zugtickets, den Mietwagen-Gutschein, die Einreiseerlaubnisse etc. aus – für den Notfall. Dann setze ich mich mit meinen Stullen in die schon leere Büroküche und kümmere mich um Duolingo und Babbel. Der Nachmittag verläuft ähnlich wie der Vormittag. Kurz vor Feierabend telefoniere ich noch ein zweites Mal mit dem Liebsten und dann breche ich um 18 Uhr auf Richtung Fitnessstudio – diesmal mit der Bahn.

Dort treffe ich mich wie verabredet mit der Freundin – zunächst im Café auf ein Getränk. Sie überreicht mir mein Geburtstagsgeschenk, als ich gefeiert habe, war sie ja wegen eines spontanen Krankenhausbesuchs verhindert, aber sie wollte es unbedingt noch vor meinem Urlaub schaffen.

Auf der ganzen großen Karte des Cafés gibt es ganze drei Getränke, die ich zu mir nehmen darf, ich entscheide mich für einen Saft aus Apfel, Möhren, Ingwer, Kurkuma und Algen – die Freundin schließt sich an.

Wir schnacken eine gute halbe Stunde, dann wird es Zeit, sich umziehen zu gehen. Kurz vor halb 8 sind wir im Wasser und es folgen 45 straffe AquaFitness-Minuten (die für mich neue Trainerin ist sehr Drill Sergeant). Hinterher bin ich völlig kaputt und schleiche geradezu in die Sauna. Nach dem Anziehen sitzen wir nochmal kurz draußen und erzählen und dann verabschieden wir uns in unsere jeweiligen Urlaube. Zuhause angekommen, füttere ich erst die Katzen und dann mich – es gibt Rührei aus drei Eiern mit Hüttenkäse und Petersilie und dazu die letzten Taralli mit Fenchelsamen. Nebenbei koche ich noch die letzten drei Eier hart, die werden im Laufe der nächsten Tage noch gebraucht, ich plane schon die histaminarme Resteverwertung bis zum letzten Moment vor dem Aufbruch.

Dann noch schnell nasse Sachen aufhängen, bettfertig machen und dann liege ich schon halb 11 komplett müde im Bett.

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