Ich wache schon wieder um 8 auf, möglicherweise haben niedliche Katzen damit zu tun, die mal gucken wollen, ob ich noch lebe und ob ich evtl. die Futternapf-Situation auffrischen könnte? Na gut. Dann geht’s aber wieder ins Bett, denn ich muss heute erstmal gar nichts. Das übliche morgendliche Herumgelunger im Internet folgt, dann ein erstes Frühstück mit Bagel, Mandel-Tonka-Creme, Feigen- und Erdbeermarmelade, Apfel und Tee. Erstes Liebstentelefonat, dann versuche ich mich kurz am Lesen, aber mein Kopf ist mit amerikanischen Machtverhältnissen beschäftigt und da passt natürlich Succession gucken viel besser.
Tatsächlich stelle ich fest, dass ich genügend Zeit habe, die Serie heute zu Ende zu gucken und so verbringe ich einen relativ traditionellen Kranktag im Bett (bin auch erschöpft von den letzten Tagen), schwankend zwischen Faszination und Abscheu. Zwischendurch gibt es gegen 13 Uhr ein zweites Frühstück mit Dill-Omelette und eingelegtem Hering, ein Telefonat mit dem Bruder und noch eins mit dem Liebsten.
Nach dem Finale aber stehe ich auf und bereite alles für den nächsten Ausflug vor – die nächsten zwei Nächte werde ich in Südberlin verbringen. Ich fahre mit zwei S-Bahnen dorthin und treffe den Liebsten und das Teilzeitkind beim Stammitaliener, der demnächst Urlaubsschließzeit hat. Das Teilzeitkind fährt auch bald für drei Wochen weg und so haben wir gewissermaßen einen Anlass.
Bruschette, Focaccia, Antipasto mistoGrüne und weiße Bandnudeln mit Pfifferlingen und Scampi
Rechtzeitig vorm EM-Finale wird wieder der Fernseher aufgebaut und so schauen wir die erste Halbzeit bei einem Glas Wein. In der Halbzeitpause wechseln wir aufs heimische Sofa und schicken das Kind ins Bett – gemein, dass das am Sonntag stattfindet…
Wildberry Lillet mit riesigem Eisklumpen
Spanien gewinnt verdient in der regulären Spielzeit, wir schauen noch die Siegerehrung an und liegen dann vor Mitternacht im Bett.
Unruhig und mit vielen Unterbrechungen geschlafen, ab 8 schon wieder hellwach gewesen. Hmpf. Es ist bewölkt draußen, noch nass von der Nacht und so früh am Morgen zeigt das Thermometer nur 15 Grad an. Ich kuschele mich nochmal gemütlich ins Bett, lese, blogge, mache Sprachübungen und spiele, bis es gegen halb 11 Zeit wird, aufzustehen. Kurz danach kommen auch mein Bruder und seine Freundin und wir decken den Tisch zum ausführlichen Frühstück mit Verbrauch möglichst aller Reste, denn heute geht es für uns alle drei zurück nach Berlin.
Als der Frühstückstisch abgeräumt ist, packe ich alle meine Sachen zusammen und setze mich mit Buch, letzten Erdbeeren und einem zweiten Espresso Tonic nochmal auf den Steg – es ist immer noch bedeckt, aber schon etwas wärmer.
Die anderen Beiden haben mehr zu packen und vorzubereiten. Kurz vor 14 Uhr aber gehen mein Bruder und ich noch ein letztes Mal Schwimmen – die Sonne ist jetzt draußen, das Wasser mit 25 Grad wärmer als die Luft. Dann machen wir uns endgültig aufbruchbereit, bringen Müll weg und verabschieden uns von den Nachbarn. Die anderen beiden radeln los zum Bahnhof in der nächsten Kleinstadt, ich laufe ins Dorf, von wo aus ich später den Bus nehmen werde.
Idyllisch ist es hier – es gibt einen Biogarten, Handwerksbetriebe, die sich mit Stegbau und Uferbefestigung beschäftigen, touristische Angebote, herausgeputzte Häuser und Gärten und Dorfbewohner*innen die an Ständen vor ihren Häusern hausgemachte Köstlichkeiten mit Kassen des Vetrauens anbieten. Warum wählen in so einer Umgebung so viele Menschen eine faschistische Partei?
Ich kaufe mir an einer Kasse des Vertrauens einen Zitronenmelissensirup und eine kleine Schmorgurke für das Abendessen. Dann setze ich mich ins örtliche Eiskaffee und nehme einen Erdbeerbecher mit drei Kugeln (Grießbrei-Beeren, Quark-Maracuja, Pistazie) und um Kartenzahlung zu ermöglichen noch einen Cappuccino.
Ich löffle gemütlich mein Eis und lese das nächste Buch aus. Immer wieder denke ich, dass die Autorin aus sehr privilegierter Perspektive schreibt, aber ein paar Anregungen nehme ich doch mit – bin ja auch nicht gerade unterprivilegiert. Bis der Bus kommt spaziere ich noch schnell zum Hafen und an die alte Dorfaue, wo früher unter den Linden die Gerichtsbarkeit tagte – wie oft hier in der Gegend, der Gasthof im letzten Buch hieß auch Drei Linden. Aber kein Wunder, ist ja alles ehemaliges sorbisches Siedlungsgebiet und die Linde das sorbische Nationalsymbol. Hängt eben alles mit allem zusammen.
Der Bus fährt mich in einer Dreiviertelstunde zum nächsten Bahnhof, von da geht es in knapp 20 Minuten zurück nach Berlin und in nochmal 20 Minuten nach Hause. Die Katzen begrüßen mich freudig und bekommen gleich was zu essen. Außerdem gieße ich die Pflanzen, taue Salsiccia auf und packe meine Sachen aus. Dann geht es ans Kochen – regional, saisonal und fast traditionell: Schmorgurke mit Salsiccia und Salzkartoffeln.
Dazu gibt es Wasser mit Zitronenmelissensirup
Gegen 20 Uhr habe ich aufgegessen und mache mir einen Film an, der wie erwartet unterhaltsam ist. Dazu natürlich Schokolade – ich esse seit zwei Abenden an einem Kinder-Schoko-Osterhasen vom letzten Jahr, den der ehemalige Mitbewohner bei seinem Auszug vor einem Dreivierteljahr dagelassen hat. So langsam habe ich mal wieder Luft auf richtig gute Schokolade, aber irgendwie gibt es selten den richtigen Moment und dann gehe ich im Laden wieder dran vorbei.
Nach Wonka noch zwei Folgen Succession, dann eigentlich Schlafenszeit. Da aber kommt die Eilmeldung zum Attentat auf Trump herein und ich bin wieder hellwach (hatte ja heute auch drei Kaffee). Kann mich dann weder aufs nächste Buch konzentrieren noch per Podcast einschlafen, sondern schaue immer wieder auf die Liveticker von New York Times und CNN, hasse Elon Musk und mache mir Sorgen, was die Zukunft bringt. Irgendwann gegen 2 schlafe ich dann doch ein.
Bis auf eine kleine nächtliche Unterbrechung durch ein Gewitter schlafe ich durch bis (unglaublich!) halb 10. Nach Internetrunde und Liebstentelefonat stehe ich erst einmal auf, laufe zum See und drehe eine Morgenrunde im Wasser. Dann kehre ich mit nassen Haaren in die Küche zurück, knete Streuselteig und mariniere weißfleischige Pfirsiche mit Zucker, Weißwein und Rosmarin. Ab und zu tropft Seewasser von meinem Kopf in die Pfirsiche, aber das ist ja hier sehr sauber.
Kurz nach 11 kommen mein Bruder und seine Freundin dazu und wir frühstücken ausgiebig. Hinterher geht sie zurück an den Laptop, er fährt mit dem Fahrrad nochmal letzte Dinge einkaufen und ich setze mich auf den Steg und genieße die letzten Stunden, bevor der Tag in Regen und Gewitter versinkt.
Ich gucke aufs Wasser, blogge, mache jeweils ein Kapitel Sorbisch, Norwegisch und Italienisch, drehe meine Runde durch die New York Times Games und gucke wieder aufs Wasser, bis der ersten Tropfen mich trifft. Der Blick auf den Regenradar bestätigt, dass es gleich losgeht. Wir machen es uns drinnen gemütlich.
Ich spiele ein wenig mein Handyspiel, schnappe mir für eine Weile meinen Laptop und arbeite an einem Projekt und dann nehme ich mir mein Buch und lese fast bis zum Schluss. Zwischendurch wandert der Crumble in den Ofen und schmeckt dann sehr gut mit Vanilleeis.
Ich schaffe das Buch nicht ganz, weil dann Besuch kommt – die Nachbar*innen haben die Arbeits- und Schulwoche hinter sich und sind in ihrem Sommerhaus am See angekommen. Von da an ist viel Erzählens.
Später am Abend gibt es griechische Kartoffeln, Salat, Zaziki, Gemüsebällchen und Melone mit Schinken, noch später Gin Basil Smash.
Gegen 23 Uhr ist wieder bei allen die Luft raus und man verabschiedet sich. Ich gehe ins Bett, lese das Buch aus und kann dann noch eine ganze Weile nicht einschlafen. Irgendwann gegen 1 hat es dann geklappt, sagt das FitBit.
Mit mehreren Unterbrechungen aber bis nach 9 geschlafen, das ist ganz gut. Es macht sich bemerkbar, wenn man das einzige Säugetier im Bett ist. Mit dem Liebsten telefoniert, Internet leer gelesen, gebloggt… Gegen 11 tauchen mein Bruder und seine Freundin auf und wir decken den Frühstückstisch. Dann ziehen sich die beiden an ihre jeweiligen Laptops zurück und arbeiten, während ich mich auf einen Spaziergang ins Dorf begebe, um einzukaufen – jeweils etwa eine halbe Stunde hin und zurück.
Nachdem die Einkäufe verstaut sind, geht es erstmals heute ins Wasser für ausführliches Schwimmen. Als ich wieder auf den Steg klettere, ist es kurz nach 14 Uhr. Die nächsten 9 Stunden bleibe ich jetzt einfach hier. Sorbisch, Norwegisch und Italienisch, dann erstmal ein Stündchen Mittagsschlaf, dann Lesen…
Liegekur
Ich lese weiter im Sommerhaus am See, die Zeit von der Weltwirtschaftskrise bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten, erzählt anhand eines Wochenendhäuschens am Rand von Berlin und seiner verschiedenen Bewohner*innen. Sehr spannend und passend zur Umgebung.
Gegen 17 Uhr machen die anderen beiden Feierabend (eigentlich haben sie ja beide Urlaub, aber die Wissenschaft schläft nie…) und kommen mit einem Aperitivo auf den Steg.
Gegen 19 Uhr gibt es eine zweite Runde Schwimmen – ich nutze den vielen Platz und die wenigen Zeug*innen und übe mich ein wenig im Rückenschwimmen. Dann wieder trocknen und lesen, bis das Abendessen serviert wird.
Es gibt Eierkuchen mit Pilzen, Spinat, Guacamole, Lachs, Artischocken-Pistazien-Pesto… je nach Gusto. Ich verdrücke derer drei oder vier. Dann sitzen wir noch bis weit nach Sonnenuntergang draußen und erzählen. Gegen 23 Uhr wird es langsam kühl und ungemütlich und wir machen uns bettfertig.
Der Morgen beginnt gemütlich und es ist schweineheiß. Ich frühstücke trotzdem auf dem Balkon, das ist im Halbschatten gerade noch auszuhalten, in der Sonne sind es laut Thermometer knapp 40 Grad. In meinem Schlafzimmer sind es 29, aber immerhin ist fast alle Wäsche, die ich gestern Abend spät aufgehängt habe, schon trocken. Ich packe meine Sachen für drei Tage, sauge nochmal Staub, durchsiebe beide Katzenklos, räume den Geschirrspüler aus, schmiere mir einen Bagel für später usw. Dann bin ich komplett nassgeschwitzt und gehe unter die Dusche.
Ich komme erfrischt wieder hervor genau als der Himmel sich verdunkelt und draußen Gewitter und monsunartige Regenfälle durchkommen. Zum Glück ist das alles gut getimed und als ich tatsächlich raus muss, nieselt es nur noch ein bisschen. Ich fahre eine gute Stunde mit S-Bahn und S-Bahn nach Potsdam und dann weiter mit dem Bus bis zu einem Krankenhaus, wo ich eine Freundin nach ihrer Untersuchung mit Narkose nach Hause begleite. Zuhause ist in Lichtenberg, also Bus, RegionalExpress und S-Bahn, bei langsamem Tempo brauchen wir dafür etwa anderthalb Stunden. Es gibt eisgekühlte Getränke und Mittagessen.
Wir ruhen uns ein Stündchen aus und erzählen, dann kommt das Kind der Freundin nach Hause und der normale Alltag startet wieder. Ich mache mich auf den Weg, ich habe es heute noch weit. Nach letzten Einkäufen setze ich mich in den Zug ins Brandenburgische – diesmal die andere Richtung. Nach einer halben Stunde heißt es Umsteigen in den Bus, der aber genau vor der Nase der Zugpassagiere wegfährt. Der nächste Bus – wir sind auf dem Land – fährt in 70 Minuten. Ich überdenke kurz alternative Optionen (ein Taxi rufen, wobei unklar ist, wie lange es hier her braucht und dann müsste man ordentlich Geld bezahlen; weiterlaufen bis zur nächsten Haltestelle – viel zu weit, das Gepäck zu schwer, die Hitze zu stark) und setze mich dann unter einen Baum auf die Wiese mitten im Dorf. Ich beantworte E-Mails, telefoniere mit dem Liebsten und lese. Dann stelle ich mich mit mehr als zehn Minuten Vorkauf wieder an die Bushaltestelle, damit der Bus auch ganz sicher anhält. Diesmal klappt es. Nochmal geht es eine halbe Stunde über Land, dann steige ich mitten im Wald aus. Jetzt habe ich gute 20 Minuten Fußweg vor mir, bis ich im Haus am See – meinem „Kurort“ für die nächsten drei Tage ankomme.
Mein Bruder und seine Freundin erwarten mich kochend, reichen mir ein kühles Getränk und schicken mich zum Anschwimmen ins Wasser, bis das Essen fertig ist.
Das Wasser ist wärmer als gestern im Freibad, zumindest am Rand. Ich schwimme bis etwa in die Mitte des Sees und wieder zurück und bleibe dann kurz auf dem Steg sitzen, beobachte verschiedene Entenarten und komme innerlich an.
Dann geht es zum Abendessen. Es gibt Lachs mit Süßkartoffelstampf, roten Zwiebeln und Salat.
Während wir essen geht draußen der nächste Starkregen runter, mit ein paar Blitzen diesmal nur. Rechtzeitig zum Anpfiff des zweiten Halbfinals sind wir fertig und schauen dann gemeinsam das Spiel. Etwas unerwartet aber nicht out of character verlieren die Oranjes in der regulären Spielzeit. Da man mir vorher genügend Frozen Strawberry Daiquiri angeboten hat, ärgere ich mich nicht zu sehr.
Bald nach Abpfiff machen sich alle bettfertig. Ich halte mich für noch gar nicht so müde, aber nach etwa zwei Seiten Lesen mache ich doch das Licht aus und schlafe gegen Mitternacht tief und fest.
Es ist heiß in Berlin – idealerweise wäre ich schon gestern raus zum Haus am See gefahren, aber da ich morgen noch Verpflichtungen in der Stadt habe, muss ich den Hochsommertag irgendwie hier rumbekommen – die perfekte Situation für eine Wiederholung des Freibadbesuchs von neulich.
Ich stehe nach Müsli-Frühstück recht früh in der Küche und bastle Proviant – Kichererbsensalat, Bagel, Snacks. Dann breche ich kurz nach 10 auf und fahre wieder die Tram-und-Tram-Route. Obwohl immer noch keine Ferien sind, muss ich am Eingang erstmal länger anstehen und wie letztes Mal auch erstmal meinen Ausweis und meine Tasche kontrollieren lassen. Dann geht es hinein und ziemlich schnell bin ich in einer anderen Welt. Heute suche ich mir einen Baum weiter weg vom Geschehen, wo das Gras noch nicht grün ist, lege meine Decke aus und gehe dann erstmal Schwimmen.
Andere Schwimmer*innen in meiner Internetblase werden mich belächeln, aber ich freue mich, dass ich 400 m gut und ohne größere Schwierigkeiten schaffe – macht etwa 20 Minuten. Das Wasser ist deutlich kälter als die Luft und interessanterweise auch zwei Grad kälter als letztes Mal, obwohl die Luft heute wärmer ist. Das Schwimmen darin macht wirklich mal so etwas wie Entspannung, weil der Kopf mit sensorischen Eindrücken beschäftigt ist und wenn er doch wieder zu denken anfängt, konzentriere ich mich eben auf die möglichst korrekte Ausführung der Bewegungen.
Dann ruhe ich mich auf meiner Decke aus und obwohl ich vor gar nicht allzu langer Zeit gefrühstückt habe, esse ich gleich erstmal mit großem Appetit etwa die Hälfte meines Proviants.
Dazu kümmere ich mich um meine Sprachkurse – Sorbisch, Norwegisch, Italienisch. Dann werde ich müde, nehme mir mein Buch und schlafe aber schnell ein.
Nach etwa einer Stunde weckt mich ein Anruf meines Bruders. Wir besprechen die Pläne für morgen und dann bin ich wach genug zum Weiterlesen. Nochmal eine Stunde später gehe ich wieder ins Wasser und schwimme nochmal 400 m/20min. Danach esse ich den Rest des Proviants auf (bis auf ein paar Nüsse) und lese das Buch zu Ende. Spannende Angelegenheit! Ich hatte das ja nur aus so einer Gratiskiste mitgenommen wegen des Titels und habe mich dann erst gefreut, dass es so gut geschrieben ist und erst nach der Hälfte mal nach der Autorin gegoogelt und festgestellt, dass diese Überwinterung vor inzwischen 90 Jahren stattgefunden hat. Das warf nochmal ein ganz anderes Licht auf die Sache.
Als das Buch zu Ende ist, ist meine Lust weiter zu bleiben auch weg – ich möchte meine Badesachen nicht nochmal nass machen, sondern packe schnell zusammen und nehme den gleichen Weg zurück nach Hause. Dort erstmal kurz chillen und Limo trinken auf dem Balkon, dann dusche ich und wasche Wäsche. Jetzt ist noch ordentlich Zeit bis zum Fußballspiel, also setze ich mich wieder raus und fange das nächste Buch an.
Pünktlich vor Anpfiff wechsle ich vor den Fernseher und wärme außerdem den letzten Rest Nudelauflauf auf. Die erste Halbzeit wird unverhofft spannend, in der zweiten schwindet meine Konzentration dann wieder. Macht nix, meine Chancen auf Tippspielgewinn sind inzwischen wirklich niedrig geworden, auch wenn rechnerisch noch alles drin ist. Nach dem unerwartet frühen Ende (ein k.o.-Spiel, das in der regulären Spielzeit endet, tz!) hänge ich die Wäsche auf und verziehe mich dann mit meinem Buch ins Bett.
Das mit dem wieder gut und lange Schlafen üben wir noch. Ich wache weit vor dem vorsorglich gestellten Wecker auf. Der ist gestellt, weil ich heute Vormittag einen Termin habe und trotzdem in völliger Entspannung in den Tag starten möchte. Das klappt jetzt natürlich um so besser. Bei dem Termin handelt es sich um eine Mani- und Pediküre und das ist ganz schön aufregend für mich, weil es erst die zweite in meinem Leben ist – die erste war vor Jahren vor einer Hochzeit in einem Hindu-Tempel, bei der man die ganze Zeit barfuß sein musste. Jetzt passt es gerade mal wieder, es ist Hochsommer und Flip-Flop-Zeit und alle Nägel sind eh kurz vor Handlungsbedarf.
Auf dem Weg halte ich noch kurz an einem Geldautomat, der leider meine Karte verschluckt. Ich bekomme eine neue zugeschickt, aber komme jetzt auch erstmal schwer an Bargeld – Mist.
Ganz schön kitzelig und teilweise auch schmerzhaft ist dann die Behandlung, aber hinterher sieht alles doch ein bisschen besser aus als vorher, obwohl ich trotzdem unterwältigt bin – sehr viel besser als ich selbst das könnte sind die Nägel nicht geformt, da habe ich mir mehr versprochen. Allerdings sahen die Fingernägel der Dame, die sich um meine kümmerte, auch nicht besser aus als meine im Alltag. Nun denn. Auf Lack habe ich verzichtet – an den Händen mag ich den eh nicht und an den Füßen könnte ich mich schlecht für eine Farbe entscheiden, die dann wochenlang da ist.
Hinterher laufe ich zur Tram und meine frisch gecremten Füße rutschen ganz schön in den Flip-Flops. Ich fahre zur Wohnung meiner Eltern, um mich um Post und Blumen zu kümmern, und nehme von dort noch Basilikum, Knoblauch und ein Buch mit. Auf dem Heimweg noch kurzer Halt am Supermarkt und dabei verschiedenes lernen: Die Bank hat die Karte jetzt gesperrt, also funktioniert auch Apple Pay damit nicht mehr. Hoffentlich kommt die neue bald! Und: An der Kasse Bargeld mitnehmen geht nur, wenn man mit EC-Karte bezahlt, nicht mit Kreditkarte. Hmpf.
Zuhause gibt es dann zum Mittagessen wieder Nudelauflauf, außerdem mixe ich Tonic mit Wasser und TK-Himbeeren für ein erfrischend sommerliches Getränk. Nach dem Essen blättere ich durch das mitgebrachte Buch und lese mich an einigen Stellen fest. Besonders gespannt bin ich aber auf die beiliegenden DVDs, auf denen einige der besprochenen Filme drauf sind. Denen widme ich aber ein anderes Mal, mein Körper verlangt dringend nach Mittagsschlaf – ich lege mich zu Nimbin.
Etwa anderthalb Stunden schlafe ich tief und fest und bin dann beim Aufwachen regelrecht desorientiert. Dann kommt aber nach einer Weile nochmal eine zweite Welle an Energie.
Ich hänge Wäsche auf, ersetze das Katzenstreu in einem der Katzenklos (inkl. Klo gründlich säubern, zweimal Müll wegbringen und neues Streu aus dem Keller hochholen) und entscheide mich dann auch noch, Pfandflaschen wegzubringen und bei der Gelegenheit die Putzmittelvorräte aufzufüllen. Das gibt mir immerhin etwas über 5 € frisches Bargeld – beim Verstauen stelle ich fest, dass ich doch noch etwas im Portemonnaie hatte – hätte mir die ganze Aktion mit der Karte also sparen können… Wieder zuhause mache ich mir zum Abendbrot einen Bagel mit Bärlauch-Feta-Manouri-Creme, Radieschen und Tilsiter und dazu Romana-Salat mit einem Rest Gurke und Zitronen-Olivenöl-Dressing.
Dann schaue ich fern – erst die Doku über den Film von gestern, dann ein YouTube-Feature über den Zauberberg. Ich höre kurz in mich hinein – eigentlich wäre ich heute Abend noch gerne ins Freiluftkino gegangen – aber ich bin eindeutig viel zu erschöpft und schaue stattdessen noch ein paar Folgen Succession, bevor mich die Müdigkeit wieder übermannt.
Viel zu früh gegen halb 7 erwacht, sowohl für die Schlafenszeit als auch für einen Sonntag im Allgemeinen. Ich hoffe noch auf wieder Einschlafen wie gestern, habe aber heute kein Glück – der Kopf schwirrt mal wieder und der Körper ist wahrscheinlich inzwischen insgesamt zu erholt? Ich beschäftige mich weitgehend still, bis der Liebste kurz vor 10 auch endgültig wach ist und Kaffee macht. Gegen 11 ich hungrig in die Küche und suche uns Frühstück zusammen, dass ich zurück ins Bett bringe.
Nochmal zwei Stunden später nehmen wir das Teilzeitkind in Empfang, dass sich aber auch erstmal zu uns legt und von seiner Woche berichtet, bevor es sich zu Teilzeitkinddingen in sein Zimmer verzieht. Wir liegen weiter. Irgendwann gegen 14 Uhr wird es dann langsam Zeit, aufzustehen und sich anzuziehen, denn wir sind ja noch zu Kaffee, Kuchen und Babygucken eingeladen. Wir fahren durch den alten Westen und steigen am Mierendorffplatz aus. Sozialdemokratischer Widerständler, bestätigt Wikipedia meine Annahme, dass ich den Namen irgendwie aus dem Geschichtsunterricht kennen könnte. Schicke Kacheln jedenfalls.
Die Cousine des Liebsten empfängt uns in ihrer Wohnung, Baby und Vater sind noch Spazieren. Also erzählen wir erstmal – wir haben uns etwa ein Jahr nicht gesehen – und beschäftigten uns auch schon mal mit dem Kuchen. Dann Ankunft Baby – schon fast zehn Monate alt, das Winken von Queen Lizzie abgeguckt (die kurz vor der Geburt des Babys starb, hmmmmm) und ganz allgemein ein Sonnenscheinchen. Bin dann jetzt zum zweiten Mal Tante, wenn auch hier nur zweiten Grades – der Liebste bringt da ungeahnte Vorteile mit sich.
Wir haben einen schönen Nachmittag zusammen und freuen uns schon auf das nächste Treffen, vermutlich dann wieder traditionell zu Weihnachten? Kurz nach 17 Uhr machen wir uns auf dem Heimweg und überlassen die Familie den Abendbrotvorbereitungen. Der Liebste und das Teilzeitkind fahren zurück nach Südberlin, wo sie ein Date mit einem Dönerteller haben, und ich nehme die Ringbahn nach Hause zu den Katzen, die schon erwartungsvoll miauen. Der Mitbewohner hat geputzt, echt italienisch mit Chlor, und dann die Wohnung verlassen. Ich sorge entschlossen für Durchzug, es dauert aber trotzdem noch stundenlang, bis sich der Geruch verzogen hat. Arme Miezen.
Wir chillen erstmal eine Runde auf dem Bett, bis die Küche wieder betretbar wirkt, dann mache ich mich ans Abendbrot. Ich brate die übrige Bio-Fleischwurst an und mache aus Nudeln, Erbsen, Fleischwurst, dem Rest Tomatensauce und Parmesan einen Nudelauflauf, wie man ihn manchmal in italienischen Restaurants auf der Karte sieht (bzw. bei so Pizza-Lieferdiensten). Passend dazu schaue ich dann einen italienischen Film, Der Garten der Finzi Contini, weil ich heute Morgen bei Herrn Buddenbohm gesehen habe, dass der gerade in der arte-Mediathek ist. Ich habe das Buch vor Jahren gelesen, kenne aber den Film noch nicht. Ich schaue ihn auf Italienisch. Leider gibt es keine italienischen Untertitel, also mache ich wohl oder übel die deutschen an, denn sonst hat er automatisch französische und das verwirrt mein armes Köpfchen dann doch zu sehr. Übrigens versteht mein Kopf scheinbar geschriebenes Französisch schneller als gesprochenes Italienisch (unfassbar nach all den Jahren) und fokussiert sich da sehr schnell drauf.
Apropos Französich – Frankreich ist dem Faschismus nochmal von der Schippe gesprungen, ein Glück. Meine Timelines jubeln, die deutschen Medien freuen sich etwas vorsichtiger. Auch meine französische Kollegin ist zwar erleichtert, aber trotzdem entsetzt von der Gesamtsituation, die die letzten Wochen seit der Wahlankündigung gebracht haben. Hoffen wir das Beste.
Nach dem antifaschistischen Film dann noch etwas „hippiemäßiges“, wie der Liebste sagt: Bob Marley – One Love. Ich verstehe Patois immer noch so schlecht wie damals auf Jamaika und sehe nach der Pandemie-Erfahrung Marleys Weigerung, sich bei der Krebstherapie aus religiösen Gründen gegen ärztlichen Rat zu verwehren inzwischen noch eins kritischer (ebenso wie seine Gewalttätigkeit), aber die Bilder und die Musik sind natürlich schön.
Gegen 23 Uhr bin ich noch nicht ganz schlafmüde und schaue dann noch eine Folge Succession, bevor die Vernunft mich zu Buch und Bett treibt. Schlafen dann wieder erst so gegen 1.
Ich erwache sehr früh, vor halb 7 und beschäftige mich ein Stündchen still, bevor ich zum Glück nochmal für zwei Stunden einschlafe. Dann gemütliches Wachwerden und Herumtrödeln im Bett, mit zwei Liebstentelefonaten dazwischen, bis es irgendwann kurz vor 12 Zeit zum Aufstehen und Frühstücken wird. Es gibt herzhafte Stullen, den Rest Wassermelone und Sanddornschorle auf dem Balkon – es ist heiß heute. Ab dann wird es emsig.
Ich räume in meinem Zimmer umher (und sauge ein wenig Staub), um Platz für eine Möbelaufbausituation zu schaffen, bringe den Kompost herunter und reinige den Eimer (inkl. schon wieder diverser Fruchtfliegen in diversen metamorphosen Zuständen. Dann koche ich eine große Kanne Kaffee und lasse den Liebsten herein. Wir trinken beide Kaffee auf Eis – er mit Hafermilch und ich mit Tonic – und hören Musik, während wir das Geburtstagsgeschenk meiner Eltern aufbauen. Fairerweise muss man sagen, dass der Liebste hauptsächlich baut und ich zuarbeite, anreiche usw. Allerdings hat er besagtes Stück auch schonmal aufgebaut und kann sich so schneller in die Anleitung reindenken als ich. Außerdem ist es sein Akkuschrauber… 😉
Zukünftig weniger Chaos rund ums Bett dank doppelter Abstellfläche und etwa zehnmal mehr Stauraum. Außerdem bessere Lichtverhältnisse.
Nach etwa anderthalb Stunden sind wir fertig. Der Liebste geht nochmal duschen, dann treffen wir den Lieblingsnachbar, der heute Geburtstag hat, auf ein Eis. Für mich gibt es Sorbet – Grapefruit und Kirsch mit Schokostückchen.
Wir schlecken und erzählen und spazieren noch eine Runde, bis erste Tropfen vom Himmel kommen. Dann geht es wieder nach oben und ans Auf- und Einräumen der neuen Zimmergestaltung plus nochmal Saugen, Müll runterbringen, Katzenklos sauber machen und Sachen packen. Inzwischen unwettert es richtig und wir sitzen mit Mate und Radler auf dem Balkon und warten ab. Als der Regenradar günstig aussieht, laufen wir mit Umweg über den Supermarkt los und fahren mit zwei S-Bahnen nach Schöneberg, wo ein Freund des Liebsten zur Sommerparty eingeladen hat.
Auf dessen Dachterrasse wird wie beim letzten Mal gegrillt und wieder ist es eine große, linke, queerfeministische Gesellschaft. (Ich wollte linksgrün schreiben, aber der Liebste wies darauf hin, dass dort niemand grün ist.) Bei der Gelegenheit treffe ich auch endlich mal zwei jahrzehntelangjährige Freund*innen des Liebsten, die ich bisher nur aus Erzählungen bzw. virtuellen Kanälen kenne. Sehr schön. Wir plaudern bei Salaten, Halloumi und Maiskolben – der Liebste auch bei Würsten – und verfolgen nebenbei die stattfindenden Fußballspiele. Besonders das zwischen Niederlande und Türkei ist interessant, da es erstens in Berlin stattfindet und zweitens alle dafür sind, dass die Türkei jetzt rausfliegt, nachdem es gestern schon die Deutschen getroffen hat. Man erhofft sich eine ruhigere letzte EM-Woche dadurch. Der Plan geht auf, der Himmel bleibt auch trocken und so halten wir es noch eine ganze Weile auf der Dachterrasse aus, bis wir uns auf den Heimweg nach Südberlin machen.
Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.
Früh davon aufgewacht, dass der Mitbewohner ungewöhnlich früh wach ist. An den meisten Tagen geht er irgendwann zwischen 8 und 9 in die Küche, macht sich Kaffee und Müsli und verschwindet dann zu um 9 in seinem Zimmer an den Schreibtisch. Heute ist er schon gegen halb 8 am Start – wichtige Präsentation später, viel Aufregung. Na gut, bin ich halt wach und spüre in mich hinein. Meine Nebenhöhlen scheinen ein wenig zu zu sein. Ich mache den ersten COVID-Test seit einer ganzen Weile (negativ) und beschließe, es heute ruhig angehen zu lassen. Viel Alternativen habe ich ja aktuell eh nicht.
Als ich mit Internetrunde, Bloggen, Sorbisch, Norwegisch und Italienisch durch bin (und zwischendurch mit dem Liebsten telefoniert habe), mache ich mir Frühstück. Es gibt zwei Käsebrote mit Marmelade (Feige bzw. Erdbeere), letzten Joghurt mit Sanddornsaft und Aprikosen, Wassermelone und Mango-Ananas-Tee. Ich esse erst auf dem Balkon, aber es ist ganz schön frisch und außerdem wollen die Katzen auf meinen Schoß, also nehme ich doch alles mit ins Bett.
Nach dem Essen lese ich das „Mann vom Meer“-Buch zu Ende, das ging erstaunlich schnell. Als nächstes versuche ich mich mal an dem To Do, das ich schon länger auf der Liste habe. Ich will Bücher aussortieren, die ich nicht oder nicht wieder lesen werde und an denen ich auch sonst nicht hänge oder denen ich keinen gesteigerten kulturellen Wert beimesse. Ziel: Weniger Ballast, mehr Platz im Regal, evtl. etwas Geld damit verdienen. Ich gehe die ersten Paar Regalfächer durch und schaue, was davon sich über die üblichen Ankaufplattformen loswerden ließe. Es ist aber eher ernüchternd, die wenigsten Bücher werden dort gesucht und nur bei zweien gäbe es überhaupt einen Wert von über einem Euro bei Ankauf. Ich lasse das Ganze also erstmal wieder und nehme mir stattdessen vor, immer wenn ich zu meinen Eltern oder zum Liebsten fahre, einen Stapel Bücher für die dortigen Bücherzellen mitzunehmen. Überprüfen kann ich ja trotzdem und wenn ich dann mal einen größeren Stapel Verkaufbares zusammenhabe, tue ich das.
Jetzt ziehe ich mich endgültig an und gehe eine Runde nach draußen. Es stehen ein paar Besorgungen an und ich möchte auf dem Weg mal an den Brombeeren vorbeischauen und gucken, ob da so früh im Jahr schon was zu holen ist.
Ich finde eine kleine Handvoll reife zum Naschen, besonders weiter oben. Anscheinend waren hier schon Kinder oder Hunde am Werk.
Dann geht es weiter zum Einkaufen. Im Bio-Supermarkt haben sie gerade aus Jubiläumsgründen praktische Einkaufstaschen, von denen aufgrund des schicken Artischocken-Aufdrucks eine in meinen Korb wandert. Ich denke darüber nach, dass ich eine Vorliebe für Blüten und Knospen habe und wirklich sehr gerne Artischocken, Kapern und Zucchiniblüten esse – am liebsten jeweils frittiert. Außerdem gibt es gerade Stachelbeeren und ich kaufe mir eine kleine Schale – meine ersten in dieser Saison.
Im Drogeriemarkt kaufe ich Mitbringsel für einen Baby-Antrittsbesuch am Wochenende (das Baby ist allerdings schon fast zehn Monate alt, man kommt ja zu nichts) und dann gehe ich schon wieder nach Hause.
Dort koche ich inzwischen sehr hungrig die berühmte Tomatensauce von Marcella Hazan unter Verwendung einer der Tropea-Zwiebeln, die die Mamma vom Mitbewohner letzte Woche gekauft hat. Blöderweise merke ich zu spät, dass ich keine Butter mehr im Tiefkühlschrank habe und die offene nicht mehr reicht. Also muss ich mit Olivenöl auffüllen und es riecht alles nicht ganz so verführerisch wie beschrieben. Also denke ich mir nach einer Weile, dass ich ja auch sonst noch abwandeln kann und gieße etwas Kochwein dazu (es gibt noch Geburtstagsreste) und verfeinere mit Oregano und süßen Peperoni.
Der Mitbewohner hat inzwischen Feierabend und Wochenende und serviert zu diesem Anlass einen Campari Soda, von dem mir gleich leicht im Kopf wird. Ich esse die Riesenportion Mezze Linguine ohne Schwierigkeiten auf und habe noch eine große Portion Tomatensauce für später mal übrig. Dazu gibt es dann Wasser mit Himbeersirup, Limette und Orange.
Es ist dann noch etwas Zeit bis zum Anpfiff. Ich liege auf der Couch und lese in einem anderen Mammutprojekt weiter – nach der kurzen „Erholung“ mit Mann jetzt also wieder Grass. Das geht immer nur mit ausreichend Muße und ohne Bettschwere. Ich schaffe ein halbes Kapitel, dann habe ich eine Ausrede weil die Fußballsache losgeht. Ich bin hin- und hergerissen und würde es diesem deutschen Team sogar gönnen, aber am Ende finde ich es auch ein bisschen amüsant, dass Spanien gewinnt (vor allem wegen der lauten Schreie aus dem Hinterhof, für mein Tippspielergebnis ist es nicht so gut). Der Liebste und ich hatten uns so auf Elfmeterschießen gefreut und dann…
Beim zweiten Spiel haben wir da mehr Glück, dafür ist das Spiel vor dem Elfmeterschießen echt ziemlich langweilig. Ich spiele nebenbei die ganze Zeit auf dem Handy. Als Frankreich gewonnen hat ist es kurz vor Mitternacht und ich mache mich bettfertig. Dort fange ich dann noch eine leichte Lektüre für Zwischendurch an, der Grass ist weder inhaltlich noch physisch leicht genug fürs Bett. Das liest sich wirklich gut weg und ist interessant, aber irgendwann fallen mir die Augen zu.