11.04.2025 – Wehe, wenn sie losgelassen

Das kann man jetzt auf mich beziehen oder auf meine Füße, aber aktuell halt nur auf den einen. Nachdem es sich gestern Abend schon angekündigt hatte, dass ich gestern zu übermütig war mit der Lauferei, ist heute klar, dass das nicht gut war, ich habe wieder ordentlich Schmerzen im Fuß, deutlich mehr als an den letzten Tagen der Schonung. Ein typisches Muster für mich übrigens, mich voll reinzuhängen, ohne zu merken, dass es zu viel wird und dann in der Konsequenz erstmal gar nicht mehr zu können. Der Liebste mahnt zum Glück recht regelmäßig, denn an dieser Stelle klaffen mein Selbst- und mein Fremdbild oft meterweit auseinander.

Jedenfalls ist heute wieder liegen angesagt und da die Sonne eh kaum mal rauskommt, bleibe ich direkt im Bett, statt auf den Balkon zu wechseln. Es folgt ein Tag voller erschöpftem Medienkonsum, Berieselungszeit it is. Ich schaue North Of North zu Ende, dann den sehr sehenswerten Film Rosenthal in der ZDF-Mediathek, dann die komplette neue Staffel How To Sell Drugs Online (Fast) UND auch noch eine Folge Richard Osman‘s House of Games.

Dazwischen gibt es natürlich auch einiges zu besprechen und koordinieren, ich telefoniere mehrmals mit dem Liebsten, seinem Papa und dem Teilzeitkind (Das sitzt im ICE und braucht Hilfe mit dem Bahn-WLAN, diese Kinder haben wirklich keine Ahnung von Technik ;)), es werden Pläne geschmiedet und Zugtickets gebucht.

Ein weiteres Highlight des Tages ist das Ausprobieren eines neuen Bärlauchpestos mit Orange und Mandeln nach diesem Rezept. Es schmeckt genau so lecker, wie es klingt. Ich mache mir dazu eine Portion Linguine, der Rest wandert mit Öl bedeckt in den Kühlschrank.

Leider scheine ich auch Bärlauch nicht mehr so gut zu vertragen wie früher (da gab es allerdings auch meist nur 1-2 Blätter auf die Stulle oder in den Quark, kein ganzes Büschel ins Pesto), ich habe den ganzen restlichen Tag und einen Teil der Nacht damit zu tun, dazu eh noch Kopf- und Fußschmerzen… Um 22 Uhr geht das Licht aus und der Schlafmodus an.

10.04.2025 – Freiheit

Heute nun also der Tag des nächsten Arzttermins, der ist aber erst nachmittags und bis dahin läuft alles ähnlich wie an allen Tagen. Mit dem Unterschied, dass es mich gleich morgens nach Masala Chai gelüstet und ich also in aller Herrgottsfrühe (oder kurz nach 8) in die Küche gehe und mir einen mache. Mit Ingwer, Kurkuma, Zimt, Steranis, Fenchelsamen, Nelken und Kumin. Tee, Zucker, Erbsenmilch, einmal unfreiwillig überkochen lassen, wie es die Tradition will, und dann zurück ins Bett, Chai schlürfen und der Morgenroutine nachgehen.

Irgendwann später stehe ich dann so richtig auf, mit Anziehen und allem Schnickschnack, mache mir Käsebrote und Gemüse zum Frühstück und setze mich damit und einer Mate raus auf den Balkon, auf den schon wieder ordentlich die Sonne brezelt.

Ich mache ein bisschen Kram auf dem Laptop und habe dann um 12 ein Webinar. Die Katzen erfreuen sich derweil der neuen Pflanzen, Nimbin guckt, Noosa latscht mitten durch.

Dann wird es Zeit für meinen ersten Ausflug ins Draußen seit neun Tagen. Ich bin ganz aufgeregt! Rucksack packen, Jacke anziehen, Müll mitnehmen und dann die Treppe runtergehen! Die Treppe! Schön langsam natürlich. Draußen dann erstmal überwältigendes Freiheitsgefühl, wie nach dem echten Lockdown. Und langsames durch die Welt schleichen, wie nach Covid-Infektion. Nach wenigen Schritten denke ich, dass ich den Fußweg zum Orthopäden wagen kann, alternativ hätte ich ein Taxi gerufen. Ich sehe noch ein paar Reste von der Kirschblüte, aber im Prinzip ist die vorbei. 40 Minuten brauche ich statt der normalen 20 und dann bin ich sehr froh, als ich im Wartezimmer sitzen kann. Der Fuß ist direkt ein bisschen mehr angeschwollen als heute morgen, aber sichtbar auf einem guten Weg. Hämatom nur noch an Zehen und Fessel, bewegen geht gut. Ich soll die Schmerzmittel weiter reduzieren, mich weiter schonen und keine Alpenüberquerung planen, kann mir aber wieder ein bisschen mehr erlauben.

Das mache ich dann auch direkt, verrückt, wie sehr die Psyche beiträgt. Schneller und runder als vorher mache ich mich auf den Rückweg – bis mich der Fuß dann doch wieder bremst und ich mein Tempo reduziere. Trotzdem, jetzt gehe ich halt doch noch schnell eben einkaufen: Verbrauchssachen auffüllen im Drogeriemarkt und im Bio-Supermarkt, wo mir auch noch ein Topf Liebstöckel und ein Piccolöchen für die Mitbewohnerin in den Korb springen. Und neben dem Biomarkt wird grad der Wochenmarkt abgebaut und ich wollte ja endlich Rhabarber essen und da liegt noch ein letztes Bündel aus dem Spreewald. Jetzt aber wirklich heim – ich könnte den schnellsten Weg nehmen oder einen kleinen Umweg machen und noch durch die Straße mit den Psychologial-Support-Magnolien laufen. Dann habe ich sie wenigstens einmal gesehen in diesem Frühling.

Sternmagnolien, fast hinüber

Langsam merke ich deutlich, dass es jetzt reicht mit der Lauferei, aber bis nach Hause muss ich noch, das lohnt nicht mehr fürs Taxi. Immerhin gibt es noch mehr Frühlingsblüten auf dem Weg und direkt ein Verslein in den Kopf.

Wo die Forsythien ihre Blütchen / durch die Hecken stecken

Wieder zuhause räume ich Einkäufe aus, stelle das Liebstöckel zu den anderen Balkonkräutern, übergebe der Mitbewohnerin gratulierend einen Geburtstagspiccolo und koche mir ein schnelles Rhabarberkompott, während ich mit dem Liebsten telefoniere. Dazu gibt es dann Vanilleis und gegessen wird wieder auf dem Bett. Noosa ist so froh, dass ich wieder da bin, dass sie sich vor lauter Freude auf mir aalt dabei völlig selbstvergessen mit dem Hinterkopf im Rhabarber-Vanilleeisgemisch landet. Ich putze das notdürftig mit einem Taschentuch ab, aber um das Finetuning wird sie ihren Bruder bitten müssen, ich werde sie nicht ablecken.

Dann ist erstmal ganz schön tilt. Ich gucke The White Lotus zu Ende und nicke dabei einmal kurz weg. Dann ist es Zeit fürs Abendbrot. Es gibt einen Salat aus Rest-Pellkartoffel, Postelein und Apfel mit Grüner Sauce als Dressing und vegetarischen Wiener Würstchen dazu. Der Rest Grüne Sauce (für eine weitere Mahlzeit irgendwann) wird eingefroren.

Das Spätabendprogramm wird dann von den ersten Folgen North of North bestritten, die seit heute endlich auf Netflix sind. Inuit-Alltag in Nunavut im 21. Jahrhundert, in witzig und authentisch, mit Kehlkopfgesang, kleinen Mädchen, die Caribous schießen, Einflechtung des Residential-School-Themas und all den typischen Klischees von Promiskuität, jungen Eltern, white saviors und schamanischen Visionen – wie bei Netflix üblich natürlich von und mit Inuit kreiert. Unbedingt angucken!

09.04.2025 – Leben auf 81 Quadratmetern

Also bis auf die 13, die im Zimmer der Mitbewohnerin sind, da lebe ich aktuell ja nicht. Ja, es ist immer noch Lockdown-Modus hier. Morgen geht’s wieder zum Orthopäden, das wird der erste Ausflug ins Draußen seit neun Tagen und ich bin zuversichtlich, dass er meine Heilungsbemühungen zu schätzen wissen wird.

Ansonsten hätte ich in den letzten Tagen beinahe darüber geschrieben, wie gut und viel ich derzeit schlafe, trotz Unterbrechungen. Zum Glück habe ich das nicht, gejinxt habe ich es trotzdem. Es wird wohl am Besuch liegen, dass die Katzen eher aufgeregt sind und etwa jede Stunde jemand meine Aufmerksamkeit haben will. Sehr stückelige Nacht heute also und durch einen frühen Wecker dann auch sehr kurz. 8:30 habe ich ein Webinar und da ich mir eine gemütliche Morgenroutine angewöhnt habe, klingelt der Wecker eine Stunde vorher (ganz entspannt wären zwei). Erst nach den 90 Minuten folgen dann das obligatorische Morgentelefonat mit dem Liebsten und die Bloggerei.

Danach ist Frühstückszeit. Ich mache mir tun ersten Mal Dalgona Coffee (wenn schon Lockdown, dann richtig). Dazu gibt es aufgewärmte Croissants aus der Lieferung gestern (leicht plattgedrückt aber sehr lecker) mit Holunderkonfitüre und einen Apfel. Auch bei 9-11 Grad ist es in der Sonne auf dem Balkon warm genug fürs Draußensitzen im T-Shirt. Ballert die Sonne neuerdings stärker oder direkter oder bin ich mit dem Alter empfindlicher geworden? Ich bleibe noch während Französisch und Italienisch draußen, dann zieht sich der Himmel langsam zu. Schnell was langärmeliges drüber ziehen und dann säe ich noch eben eine Runde Bienenwiese aus, im Großteil der verbliebenen Blumentöpfe.

Als Nächstes dann Lebensmittelverarbeitung. Teil der Lieferung gestern waren Kräuter für Frankfurter Grüne Sauce, ich erkenne Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch und Petersilie und dann ist noch eins dabei, das aber laut Recherche weder Pimpernelle noch Borretsch ist. Egal, wird schon schmecken. Ich putze die Kräuter, friere Petersilienstängel für zukünftige Italienisch-Kochereien ein, hacke die Kräuter, gebe Joghurt, Sahne, Senf, Zitrone, Pfeffer, Salz, Muskat und klein gehacktes Ei dazu und stelle das alles in den Kühlschrank.

Nächster Programmpunkt ist die Aufzeichnung eines Webinars, das ich wegen Terminkonflikten verpasst habe. Mitten rein kommt die Ankündigung über die Einigung zwischen CDU und SPD. Also schaue ich mir danach direkt die Pressekonferenz dazu an und lese dann den Koalitionsvertrag – erst sehr gründlich, dann nur noch überfliegend. Um die Feinheiten dürfen sich die Journalist*innen und Expert*innen kümmern, mich interessieren vor allem der Ton, interessante Formulierungen und natürlich die Aufteilung der Ministerien. Ich schicke dem Liebsten Screenshots zu für ihn wichtigen Themen und erinnere mich immer wieder, dass das nur ein Koalitionsvertrag ist, dass nichts davon ab demnächst gilt und dass die Zeit zeigen wird, was tatsächlich angegangen und umgesetzt wird.

Um mich trotzdem nicht zu sehr dabei aufzuregen gibt es Früchtetee und Mohnschnecke – ein bisschen Opium kann nicht schaden.

Irgendwann zwischendurch kommt der Besuch aus dem Zimmer und Noosa ist wieder außergewöhnlich mutig, sie bleibt einfach auf mir sitzen und lässt sich stoisch aus der Ferne bewundern. Heute Morgen ist sie sogar einfach zur Küche spaziert, um den Besuch zu beobachten. Das darf das Teilzeitkind nie erfahren, wenn es hier ist, ist Noosa unter meinem Bett und kommt nur raus, falls das Kind irgendwann schläft. Dann teilen sie sogar gerne ein Bett, bis zu dem Moment, wo das Kindelein sich das erste Mal rührt und Noosa wieder ein Geist wird. Selbst der Hase, der hier ja immerhin fünfeinhalb Jahre gewohnt hat, kriegt Noosa nicht mehr zu Gesicht, wenn er kommt. Wählerisches Miez. Nimbin ist da ganz anders, schon immer furchtloser und in letzter Zeit geradezu übergesellig, jeder neue Mensch könnte ja potenziell was zu essen dabei haben…

Am Abend gibt es dann weitere Folgen The White Lotus und Pellkartoffeln zur Grünen Sauce. Sehr lecker, obwohl ich der Versuchung widerstehe, Leinöl drüber zu kippen. Das wäre evtl. eins der Gerichte, mit denen ich den ehemaligen pakistanischen Mitbewohner doch noch überzeugen könnte, dass deutsches Essen nicht langweilig schmeckt (Es gab da eine lange Diskussion über Gewürze vs. Kräuter). Wahrscheinlich würde er aber trotzdem noch Chili oder wenigstens Gewürzketchup drüberkippen…

08.04.2025 – Leben schön machen

Das Mentorinnengespräch von gestern wirkt nach, heute wird ganz viel gefühlt und gedacht, das muss auch noch ne Weile vor sich hin brauen und ziehen und dann der Bodensatz von der Essenz trennen, bevor ich an die Hausaufgabe gehen kann, die sie mir gestellt hat.

Recht früh am Tag schreibe ich mit einer gesundheitlich eh arg gebeutelten Freundin, die mit COVID flach liegt, und zwar richtig – ja, auch 2025 noch, nach zig Impfungen und schon mehreren Infektionen. Der gemeinsame Lockdown-Modus verbindet, wir recherchieren, ab wann es endlich Erdbeeren gibt (noch 19 Tage bis Erdbeerhäuschen!) und sie empfiehlt mir noch einen anderen Lebensmittellieferdienst als den, den ich letzte Woche genutzt habe. Das probiere ich gleich aus und neben echt gutem zusätzlichen Angebot bekomme ich sehr konkrete Anregungen für das Kochen der nächsten Tage UND die ersten Pflanzen für den Balkon. Wird bestellt.

Apropos Balkon, da sitze ich von Frühstück (Rest Quarkauflauf mit TK-Pflaumen und Zimt) bis etwa halb 2, und zwar im T-Shirt, wobei ich trotzdem ordentlich schwitze. Trotz nur 12 Grad knallt die Sonne den Vormittag über ordentlich und ich trage bereitwillig Sonnencreme auf und muss immer wieder die Sitzposition justieren, damit Kopf, Fuß und Laptop möglichst im Schatten bleiben. Ich nehme da draußen nämlich auch noch an einem Webinar teil, das nochmal ordentlich in der Emotionen- und Gedankenbrühe herumrührt.

Halb 2 bedeckt Zeus dann seinen Himmel und die Sonne ist eh so gut wie um die Hausecke herum, jetzt werden die 12 Grad wahrgenommene Realität und ich wechsle aufs Sofa. Hier viel Denken und Recherchieren und gucken, was die Welt macht. Nebenbei trinke ich einen Smoothie (Restbananen, Restorangen, TK-Himbeeren, Kokoswasser) und esse eine Stulle.

Ich weiß nicht, ob ich schon oft genug gesagt habe, dass sich der Newsletter von Lukas Heinser wirklich sowas von lohnt. Das ist eine der Mails, die ich nicht sofort schnell überfliege, wenn sie eintrudeln. Die hebe ich mir für einen ruhigen Moment auf, lese sie mit Gusto und gerne mit einem Getränk in der Hand. Ich weiß nämlich, dass ich aus der viele neue Tabs aufmachen werde. Seit ich vor knapp 20 Jahren oder so Coffee & TV entdeckt habe, schafft Lukas es immer wieder, Sachen, die mir wichtig sind (Bücher, Musik, Filme und so) so zu beschreiben, dass ich mich darin wiederfinde und Sachen, die ihm wichtig sind, so zu beschreiben, dass ich sie zumindest kennenlernen will. Und dann ist er auch noch ganz schön klug, nicht umsonst war er Bildblog-Chef (als ich mir quasi mit dem Bildblog ein Büro teilte, leider haben wir uns trotzdem nie gesehen), stark gemerkt hat man es auch damals im Podcast mit Friedrich Küppersbusch, auch wenn mir der manchmal insgesamt zu westdeutsch war in Haltung und Sichtweise. Aber auch ganz aktuell ordnet Lukas Sachen so ein, dass ich mich hinterher schlauer und gelassener fühle, zum Beispiel im aktuellen Newsletter. Also – Blog lesen, Newsletter abonnieren, geht für umme oder auch für Geld!

Folgerichtig habe ich dann erstmal von Lukas besprochene Musik auf den Ohren, während es weiter durch den Tag geht. Recherche, Orga, Korrespondenz, Denken, Fühlen. Die Lieferung kommt dann bald an und ich habe zu tun: Einkäufe ver- und Papiertüten wegräumen, frisches Brot in Scheiben schneiden und einfrieren, Kräutertöpfe in die Balkonkästen verteilen.

Zum überwinterten Rosmarin kommen Thymian, Minze, Petersilie, Estragon und Salbei. Der Basilikum steht in der Küche, wo das Licht nicht so direkt ist. Dill, Schnittlauch und Koriander habe ich im Tiefkühlfach, Oregano und weiteres getrocknet. Zitronenmelisse wäre aber noch schön, die gab es leider nicht bei diesem Lieferdienst

Wäsche zusammenlegen und neue aufhängen muss ich auch noch, all das geht mit der aktuellen Fußsituation langsamer als normal. Dann ziehe ich noch von der Couch ins Arbeitszimmer um, für die letzten Webinare des Tages. Meine Mitbewohnerin hat nämlich seit eben für mehrere Tage Besuch – Noosa verhält sich ungewohnt mutig, bleibt aber immer mindestens einen Raum entfernt.

Nach den Webinaren könnte ich mir dann was Schönes kochen von den vielen Gerichten, die ich mir beim Einkaufzusammenstellen vorgestellt habe, muss aber feststellen, dass ich auf keins davon jetzt so richtig Lust habe. Also bestelle ich folgerichtig Sushi, nach dem es mich schon seit Tagen gelüstet. Es gibt eine Rainbow Roll und gebackene Mango mit Erdnüssen und Kokossauce. Beides wirklich gut und lecker, aber optisch hat es unter der Verpackung und Lieferung schon arg gelitten.

Dazu und danach schaue ich die ersten beiden Folgen der eben abgeschlossenen The White Lotus-Staffel (hatte kurz überprüft ob ich lesen möchte, aber dem war nicht so). Nebenbei schreibe ich mit dem baskischen Freund in Liverpool, der heute Geburtstag hat und unglaubliche 33 wird. Wir kennen uns seit er 19 war, haben seinen 20. zusammen über Skype gefeiert und zuletzt gesehen haben wir uns vor inzwischen neun Jahren. Spätestens nächstes Jahr müssen wir das wieder hinkriegen!

Und dann lasse ich den Abend mit einer Woche (fünf Folgen) von Richard Osman‘s House of Games ausklingen. Die hat Lukas heute auch empfohlen, aber das ist einer der Fälle, wo ich vorher schon Fan war (seit die Schwester des Liebsten mich vor 10 Tagen drauf brachte, hust.)

07.04.2025 – Lockdown reloaded

Mit so nem Fuß, der nicht laufen soll, ist man ja ganz schnell wieder im Lockdown-Feeling drin. Inzwischen ist das gut eingeübt, ich kann mich sehr gut beschäftigen, alles Wichtige wird geliefert oder durch andere organisiert, ich nutze den Balkon täglich so lange es die Temperaturen zulassen und langweilig wird mir garantiert nicht, die Tage fliegen nur so vorbei. Und doch, da draußen frühlingt es heftig und an mir vorbei, die blühenden Bäume finden nur auf Fotos statt (und von meiner Freundin in Bielefeld gemalt) und ich musste schon einige spannende Unternehmungen absagen. So langsam würde ich gerne wieder am Leben draußen teilnehmen, vor allem mit Blick auf alles, was ich die nächsten Wochen vorhabe… Und hey, das mit dem Sport hatte ich gerade wieder einigermaßen im Griff, der Arm gerade genug geheilt… Es ist alles unfair, wie mir bekannte Kinder sagen würden.

Heute jedenfalls Balkonzeit bis kurz nach 12, es ist zu wolkig. Zum Frühstück gibt es Quarkauflauf mit Banane und Zimt, die letzte Portion bleibt dann für morgen.

Ausnahmsweise mal gar keine Serien gucken, dafür ein bisschen produktiv sein – Buchhaltung, Dokumentation, Planung, bisschen Onlinekurs…

Zum Mittag Avocadobrot mit Koriander und Tomate, dann ein sehr interessantes YouTube-Video. Ryan Wass ist Amerikaner und macht Videos über Deutschland. Er kennt sich ein bisschen damit aus, aber nicht allzu sehr, es ist eine Außenseiter-Perspektive. In diesem Video macht er den Wahl-o-mat zur letzten Bundestagswahl und es ist sehr interessant, ihn bei seinen Überlegungen zu den einzelnen Fragen zu beobachten. Manche sind einfach, für andere fehlt ihm der deutsche Kontext oder er bewertet sie sichtbar aus amerikanischer Lebenserfahrung heraus. Ich kann zusehen, wie wohlmeinende Leute aus mangelndem Verständnis zu für mich falschen Schlüssen kommen, das ist auch für den deutschen Kontext wichtig. Manchmal liegt es auch an der Übersetzung, er lässt die Fragen vom Browser übersetzen, der Sinn wird manchmal verfälscht und führt in die Irre. Witzig ist auch, dass der Browser den SSW mit „weeks of pregnancy“ übersetzt.

Das Ergebnis am Ende ist faszinierend, seine Zustimmungswerte zu den Parteien liegen zwischen 48 und 62 Prozent und das Feld ist von links nach rechts extrem durchmischt. Der Liebste und ich hatten beide Höchstwerte in den 90ern und mein niedrigster Wert (AfD) war bei 7 %. Das ist dann wohl der Einfluss des politischen Diskurses? Würde jetzt gerne einen Wahl-o-maten für ein Land machen, mit dem ich mich politisch halbwegs auskenne – USA, Kanada, Großbritannien oder Italien wären sicher die vielversprechendsten Kandidaten.

Am frühen Abend bringt der Lieblingsnachbar mir das Paket, das DHL am Samstag nicht bringen wollte – kein Wunder, es hat fast 30 kg und fällt fast auseinander. Ich werde mich ein weiteres Mal über die Verpackung beschweren müssen. Zum Glück hat der Lieblingsnachbar eine Sackkarre.

Noch später habe ich dann noch mein monatliches Gespräch mit meiner Mentorin, wir erzählen uns die letzten Wochen, machen ein paar spannende Übungen und ich bekomme eine Hausaufgabe, die sehr gut passt in die Zeit des gefühlten Lockdowns, ich werde viel zu denken und zu schreiben haben.

Ziemlich spät gibt es dann Abendbrot – Pellkartoffeln mit Butter, Salz, Heringshappen und dem Rest frisches Grünzeug.

Gegen 11 dann plötzlich überwältigende Müdigkeit. Noch fix ins Bad, dann Medikamentencocktail einwerfen (zwei chronische, zwei akute), Fuß salben und neu bandagieren und dann geht es ab in die Heia.

06.04.2025 – Sonntag eben

Routiniertes Nichts- bis Wenigtun inzwischen. So halb hängt ein Besuch des kleinsten Cousins in der Luft, der geboren wurde, als ich für meine mündliche Abiprüfung lernte und inzwischen Medizin studiert (How? When?), aber am Ende ist es so wie oft bei Berlinbesuchen von Auswärtigen: Die Nacht war zu kurz, der Brunch zu mächtig, die Abendpläne rufen schon – wir vertagen uns, beide nicht unglücklich. Dit is Balin.

Mein Brunch ist auch mächtig, aber vor allem mächtig lecker. Inspiriert von des Teilzeitkinds neuer Omelette-Obsession mache ich mir auch eins – orientalisch angehaucht, mit Zwiebeln, Spinat, Cumin und grüner Chili. Dazu Bagel mit Butter und schwedischer Kaviarcreme, Bagel mit Pistaziencreme, Apfel, Schokokaffee und Orangensaft mit Kokoswasser.

Ich verbringe dreieinhalb Stunden mit Kleiner-Parteitag-Gucken, freue mich über viele der Reden, google den Redner*innen hinterher, reibe mich an Habecks Spruch mit der „Zentrumspartei“ und Baerbocks Ansicht, man müsse gerade für die Leute im Osten eben auch kriminelle Ausländer*innen abschieben wollen. An der Stelle bin ich mehr bei Gysi – kriminell ist kriminell und gehört erst einmal durch Rechtssystem geschleust und bestraft, danach kann man immer noch gucken, ob weiter geblieben werden darf oder nicht. Und bei Zentrumspartei rollen sich gleich verschiedenste Fußnägel hoch, historisch wie aktuell betrachtet. Schön aber die Rede von Lukas Beckmann und die vielen Beiträge von jungen Parteilinken, von denen ich jetzt einigen neu auf Instagram folge.

Nach der Politik dann weiter Bildung, eine Folge La legge di Lidia Poët, diesmal mit italienischen Untertiteln und damit ohne Verständnis für alle Feinheiten des Falls, dafür Sprachgefühl trainiert und Smalltalk verstanden. Ist aber anstrengender als mit deutschen Untertiteln, deswegen wechsle ich bald darauf zum nächsten Buch: Morten A. Strøksnes – Das Buch vom Meer, es liest sich heiter und dicht und macht viel Nachschlagen und Recherchieren… Und muss dann auch wieder unterbrochen werden.

Ich bastele mir zum Abendbrot einen Quarkauflauf, nach diesem Rezept, mit TK-Himbeeren dazu.

Nach all den intellektuellen Stimulationen des Tages beschließe ich den Abend mit den letzten Folgen der 5. Staffel Schitt‘s Creek. Das ist genau ausreichend für meine Aufnahmekapazität.

05.04.2025 – Was machst Du eigentlich am Sonnamd? #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Sonnabend schreiben klingt zu hochtrabend und unauthentisch, sorry. Und ich möchte doch weniger Samstag sagen, im Sinne der Sprachrettung und Identitätsbewahrung. Jedenfalls, ich wache wie aktuell fast täglich gegen sechs auf (+/- 30 Minuten), mache mir einen Podcast an und hole dann nochmal um die zwei Stunden Schlaf raus. Heute ist es wieder kühler und bedeckter draußen, der Balkon lockt nicht gleich in der Früh. Also erstmal gemütlich das Internet leer lesen und bloggen, dann aber habe ich Frühstückslust. Zur Feier des Wochenendes etwas ausführlicher – pochiertes Ei (mein erster Versuch!) auf Käse-Bagel (ich wollte eigentlich Avocado, aber die ist noch erstaunlich hart und wird daher mit Tomate zum Salat!, Bagel mit Mandelmus und Holundergelee, Latte Macchiato mit Erbsenmilch, Gewürztee, Mandarine. Gegessen wird im Wohnzimmer, der Fuß liegt hoch.

Hinterher wandere ich mit dem Rest Tee doch nach draußen auf den Balkon, ein wenig frische Luft und Sonne tanken, muss aber dafür was überziehen. Dort dann Französisch, Italienisch, Rätsel und Spiele, bis es gegen 12 schon zu frisch wird.

Dann ziehe ich mich erstmals seit Tagen wieder so richtig an, inkl. „Verbandswechsel“ für den Fuß (es wird besser, aktuell sind nur noch die Zehen blau und der Rest schon deutlich abgeschwollen) und komplette Gesichtspflege. Damit geht es dann aufs statt ins Bett. Ich lese das nächste Meer-Buch in einem Rutsch durch (Toine Heimans – Irrfahrt, das ich am Indie Book Day im Schanzenviertel gekauft habe). Überraschend geht es dabei nicht nur ums Meer und Segeln und die Vater-Tochter-Beziehung, sondern auch um das Arbeitsleben und Pausen davon. Ich notiere mir einige Zitate und fotografiere eine Stelle ab und schicke sie an mehrere Freund*innen, die alle ehemalige Kolleg*innen sind. Es ergeben sich ein paar schöne Dialoge.

Apropos Dialoge, ich chatte auch asynchron mit dem Freund in Pittsburgh über die aktuelle Sonntagsfrage in der AfD und CDU gleichauf liegen und uns beide erschreckt und über die heute stattfindenden riesigen Proteste in seinem Land, die ein wenig aufatmen lassen: Der Widerstand existiert und wächst.

Kurz nach 16 Uhr stehen dann der Liebste und das Teilzeitkind mit Kuchen vor der Tür. Es gibt Käsekuchen, Brownie und einen Kuchen mit weißer Schokolade und Beeren, dazu Kaffee und Gewürztee und Plauderei.

Dann erledigt der Liebste ein paar Dinge für mich – holt Kleider aus der Änderungsschneiderei ab (und sackt dabei vietnamesischen Kaffee ein) und reinigt meinen neuen schweren Katzenbrunnen, während mein Fuß hochliegt, das Teilzeitkind auf meinem Handy spielt und meine Gummibärchenvorräte dezimiert (Ich traue mich wegen der Teilkrone immer noch nicht wieder, kann und will aber nicht für immer auf Gummibärchen verzichten – what to do?) und wir gemeinsam Pläne für die Ferien schmieden.

Nach etwa anderthalb Stunden fahren die beiden zurück nach Südberlin. Ich lese kurz nach, was in der Zwischenzeit in der Welt passiert ist und mache mir dann Abendbrot. Es gibt aufgepeppte Ramen-Suppe. Ich verfeinere die „Japanese Chicken“-Variante mit TK-Spinat, TK-Bohnen, ein paar Spritzern Mirin, ein wenig Sriracha, Koriander, Schnittlauch und (aus Ermangelung an Algen) einem Löffel Meeräschen-Bottarga. Sehr gut! Dazu gibt es einen Rest Tonic mit dem Rest Gewürztee aufgegossen, Mocktail Hour, auch sehr gut.

Dazu fange ich eine neue Netflix-Serie an, die Cornelia Funke bei Alles gesagt empfohlen hat: La legge di Lidia Poët, erst auf Italienisch mit italienischen Untertiteln, aber ich stelle die Untertitel bald auf Deutsch um. Es geht um eine reale Anwältin, die erste weibliche Anwältin Italiens und spielt im späten 19. Jahrhundert. Juristische Begriffe und veraltete Sprache, das ist mir etwas zu heikel für nur Italienisch. Aber zwischendurch verstehe ich vieles auch ohne Lesen. Macht jedenfalls Spaß und ich schaue drei Folgen am Stück.

Danach dann noch ein bisschen TikTok – über die heutigen „Hands Off“-Proteste, Nova Scotia, Powwows (inkl. indigener Nordamerikaner die zu Kendrick Lamars „Not Like Us“ tanzen…) und Einblicke in Küche und Alltag von Menschen in Uganda, Schweden, Italien etc. etc. Es wird schnell später und später, aber die Katzen schlafen auf mir und da kann ich ja wohl kaum aufstehen und ins Bett gehen. Das passiert dann erst gegen halb 1, kurz bevor meine Mitbewohnerin von der Arbeit kommt.

04.04.2025 – Weiter 404

Passend zum Datum funzt der Körper immer noch nicht, aber das war ja auch zu erwarten. Immerhin geht die Schwellung des linken Fußes weiter zurück und dass der linke Arm auch weh ist vergesse ich inzwischen immer öfter. Nur wenn ich dann eine Weile drauf liege, um eine gute Position für den Fuß zu haben und es dann doch plötzlich zieht, merke ich, dass da was ist. Links funktioniert gerade nicht so gut, aber das scheint mir auch ein politisches Problem zu sein, und zwar global.

Was gut geht ist der Morgen auf dem Balkon, der sich heute bis etwa 15 Uhr hinzieht. Nachdem die normalen täglichen Dinge abgearbeitet sind, mache ich mir den „Alles gesagt“-Podcast mit Cornelia Funke an und reise gedanklich unter anderem in die Toscana und nach Kalifornien. Ich habe ja tatsächlich noch nie etwas von Frau Funke gelesen, habe aber trotzdem viel Spaß damit, sie auf diese Art kennenzulernen. Einziges Manko der „Aspirin oder Globuli“-Moment aber irgendwas ist ja immer.

Der Podcast läuft dann den Tag über einfach mit, auch als ich mir die Nudelreste von gestern warm mache und bald danach in die Badewanne steige – was für ein Abenteuer, so lange ohne Schiene war der Fuß noch nie (also seit es die Schiene gibt) und ich bin sehr aufgeregt und vorsichtig und dann sehr froh, als ich heil wieder draußen bin und alles noch dran ist. Als der Podcast dann irgendwann vorbei ist, unterhalte ich mich kurz mit der Mitbewohnerin und mache mir dann Salat und Schnittchen.

Abendprogramm sind die letzten anderthalb Folgen The Residence, das ich direkt noch einer Freundin weiter empfehle, und dann schaue ich One True Thing, auf den ich neulich in einem Interview mit Lauren Graham gestoßen bin. Der ist bisher total an mir vorbei gegangen, trotz seiner Besetzung. Lauren Graham hat eine Nebenrolle, ebenso Tom Everett Scott, die Hauptrollen haben Renée Zellweger, William Hurt und Meryl Streep, alle fünf spielen natürlich fantastisch.

Danach muss ich mich stimmungsmäßig noch ein wenig aufheitern, bevor ich einschlafen kann, dabei helfen YouTube und TikTok zuverlässig und dann schlafe ich wieder tief und fest und forste den Fuß auf.

03.04.2025 – Weiter Schonung

Das Wort Schonung ruft bei mir sofort Bilder von lichtem Nadelwald hervor. Als ich klein war gingen wir nämlich zum Pilzesuchung in die „Schonung“ neben den Bahngleisen, wo wie ich mir heute zusammenreime wohl Nadelwald aufgeforstet wurde, der geschont werden sollte. Ich hingegen forste gerade Sprunggelenk und Bänder wieder auf – so to say. Das viele Hochlegen und Kühlen gestern hat gemacht, dass der Fuß heute samt Schiene einigermaßen komplikationslos wieder in den Schuh passt (Das Blasenpflaster an der Ferse hilft sicher auch). So kann ich vorschriftsgemäß beschuht durch die Wohnung tapern, wenn ich denn tapern muss. Das gefällt mir, ich handle nur ungern gegen medizinischen Rat.

Zum heutigen Tapern gehören Katzenklos durchsieben, Essen zubereiten (zweimal) und auf dem Balkon sein. Ich hole zum ersten Mal dieses Jahr wieder einen Liegestuhl raus, lege den Fuß auf gepolsterte Getränkekisten hoch und verbringe die Zeit von Frühstück bis Sonne ums Eck draußen. Ganz schön heiß schon wieder in der Sonne, bald muss ich mir für den Fuß einen Schattenplatz basteln, sonst passiert hier das Gegenteil von Kühlen.

Später schone ich die Aufforstung mit einem ausgiebigen Mittagsschlaf, aus dem ich mit einem Hüngerchen erwache. Zuletzt habe ich mehrfach eine Balkanvariante von Nudeln gesehen, mit einer Sauce aus säuerlichem Milchprodukt und scharfem Paprika. Ich baue mit vorhandenen Mitteln nach (Joghurt und Sriracha) und reichere mit veganer Salami, Erbsen und Ricotta salata an. Schmeckt sehr gut und chön charf.

Ansonsten beschäftigt mich die politische Weltlage, ich versuche aber, die streng aus humoristischer Sicht zu betrachten, das ist besser für die Psyche. Logische Folge ist, dass ich am späten Nachmittag anfange, das nächste Netflix-Whodunnit zu gucken, nämlich The Residence, das im Weißen Haus spielt und sehr unterhaltsam ist. Anders als gestern gucke ich aber nicht direkt bis Schluss, sondern mache mitten in Folge 6 das Licht aus, als mir die Augen zu fallen. Morgen mehr.

02.04.2025 – Erfolgreich Schonen

Heute besteht meine einzige richtige Aufgabe darin, den Fuß zu schonen. Hochlegen, kühlen, unnötige Gänge vermeiden, Schmerzmittel geschickt dosieren, sowas. Jetzt wo ich weniger von den Schmerzmitteln nehmen soll, werden die Schmerzen natürlich mehr, bahnbrechende Erkenntnis.

Ich gehe meinen Aufgaben im Bett nach und verlasse es nur für

  • Gänge ins Bad
  • Gänge in die Küche, vorwiegend um Kühlpacks zu tauschen
  • Gänge um die Balkontür aufzumachen oder zu schließen
  • Einen Gang an die Tür, um eine Lieferung entgegen zu nehmen, die sicherstellt, dass ich auch die nächsten Tage Gänge vermeiden kann

All das mit Schiene, aber ohne Schuhe. Eigentlich soll ich die Schiene auch zuhause in einen Schuh stecken, aber erstens liege ich heute fast nur und zweitens passt so ein dicker Fuß mit Schiene nur schmerzhaft in einen Schuh und wird dann noch dicker. Ich laufe dafür sehr vorsichtig, wenn ich denn laufe.

Sonstige Highlights des Tages:

  • Telefonat mit einem Freund über Geschehnisse der letzten Wochen und seine Reisen (abgeschlossenene und kommende) nach Uganda
  • Lecker Spaghetti mit der Marcella-Hazan-Tomatensauce und ricotta salata
  • Sehr viel Netflix, nämlich erst Running Point (wenn Mindy Kaling Succession mit Ted Lasso mischt und deswegen alles sehr woke und die Männer alle sehr handsome sind) und dann The Perfect Couple (spannender Whodunnit vor schöner Landschaft) und das aktuelle Josh Johnson Special zu Signalgate