19.10.2025 – Was schön war

  • Frühstück mit fast perfekt reifer Crowdfarming-Mango, perfekt reifer Sharon und Matcha Latte
  • Energische zwölfjährige Katzengeschwister beim Cat Fight
  • Blauer Oktoberhimmel an goldenem Blattwerk
  • Die Teilzeitkindgeschwister mal wieder gesehen und von den beiden größeren High Fives eingesammelt
  • Den Liebsten und das Teilzeitkind zu wiederverwendbaren statt Pappbechern influenced
  • Endlich wieder Schwimmen und Sauna
  • Mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind kuschelnd ferngesehen

18.10.2025 – Noch ein voller Sonnabend

Die Tradition der vollen Sonnabende setzt sich fort, heute mit Weckerklingeln halb 8, das mich tatsächlich aus dem Schlaf reißt. Ich schaffe die Runde durchs Internet und telefoniere mit dem Liebsten, dann aber ist schon Aufstehzeit. Ich füttere die Katzen, esse eine kanarische Banane und ein paar Trauben, mache mir einen vietnamesischen Kaffee zum Mitnehmen und bin dann auf dem Weg nach Kreuzkölln, zurück ins Loft von gestern Abend. Die Zeit in Straßen- und U-Bahn reicht genau fürs Bloggen.

Wieder geht es unangenehm viele Stufen nach oben, ich komme mit dem Zählen durcheinander, aber es sind vier oder fünf Etagen bei sehr hoher Deckenhöhe. Oben treffe ich auf die Menschen von gestern plus/minus eine Person. Es gibt ein ruhiges Ankommen und einen Schoko-Nuss-Riegel, dann steigen wir noch eine Etage höher und setzen uns in einen Meetingraum. Es folgen gute drei Stunden Workshop, unterbrochen von einer kurzen und einer längeren Pause. In der längeren Essen wir das vegane Essen von gestern weiter (so, so gut, aber hinterher gibt es wie gestern Bauchschmerzen für mich – ob es an den vielen Kichererbsen, an den Dressings oder am Tofu liegt bleibt unklar) und steigen dann noch zum Durchatmen nochmal eine Treppe höher.

Gegen 13 Uhr verabschieden wir uns voneinander und ich trete den Heimweg an.

Zuhause nochmal Liebstentelefonat, dann ausgiebiges Couchen. Zwischendurch denke ich über Mittagsschlaf nach, aber irgendwann ist der Zeitpunkt verpasst. Gegen 19 Uhr breche ich dann wieder auf, Ziel diesmal Fhain.

Ich treffe den Liebsten, seinen besten Freund und dessen Frau in einem chinesischen Lokal. Es gibt viel zu reden, erzählen und verdauen. Dazu Edamame in Knoblauch und Chili, Algensalat, Pak Choi mit Pilzen, Nudeln mit Ente, Schweinebauch, Dim Sum…

Nach dem Essen laufen wir die Straße runter zu einer versteckten Punkkneipe, in der heute drei Bands spielen, darunter die vom ehemaligen Mitbewohner des Liebsten. Wir spenden was zum Eintritt, beim Bierholen habe ich die Möglichkeit, Geld in zwei Spardosen zu stecken – eine für Trinkgeld, eine für Anwaltskosten.

Es sind noch weitere Freund*innen und Bekannte des Liebsten da – der ostwestfälische Klüngel ist wirklich überall. Die erste Band kommt auch aus der Ecke und ist eine echte Entdeckung für uns, der Liebste und ich sind gleichermaßen begeistert (sie covern auch „Farbfilm“ und „Die Gedanken sind frei“). Die zweite Band ist die, wegen der wir hier sind und auch dieser Auftritt ist natürlich großartig, aber die Kräfte lassen langsam nach. Bevor es Mitternacht wird und die Sängerin der ersten Band Geburtstag hat, während die dritte Band aufbaut, verabschieden wir uns. Der Liebste fährt nach Südberlin, ich in den Pberg. Morgen sehen wir uns wieder und auch das wird ein langer Tag werden…

17.10.2025 – Gleichgewicht

Im Vergleich zu gestern ist heute alles etwas ruhiger, obwohl ich die erste Tageshälfte über ständig auf meine E-Mails schaue, weil ich eine wichtige erwarte. Dann kommt aber die Info, dass die sich bis Montag verschiebt und ab da atme ich durch.

Kanarische Banane!

Nach ausführlichen morgendlichen Reboot lege ich mich noch in die Badewanne und dann geht es ins Draußen.

Mit zwei Straßenbahnen fahre ich zum Brüderchen. Dort klettere ich in den fünften Stock Altbau hinauf und dann gibt es erstmal Tee, bis ich wieder Luft kriege. Wir erledigen, was zu erledigen ist, und können endlich einen dicken fetten Haken an das Thema Steuererklärung 2024 machen. Zur Belohnung gibt es ein Vanilledessert und dann Siesta. Wir haben beide Zeit, also legen wir uns nochmal hin und ich schlafe etwa eine Stunde tief und fest auf dem Sofa. Das Brüderchen hat sich einen Wecker gestellt und serviert kurz nach 17 Uhr einen Aperitivo zum wieder Aufstehen.

Den trinken wir und dann verabschiede ich mich und laufe zur U-Bahn nach Kreuzberg. Hier bin ich unweit des Maybachufers zum Abendessen verabredet und muss zum zweiten Mal heute sehr sehr viele Stufen nach oben laufen.

Es wird ein schöner und unerwartet gemütlicher Abend mit leckerem veganen Essen, tollen Menschen und Gesprächen und einem Kamin, an dem wir es uns nach dem Essen bequem machen. Einzig die Vernunft zwingt mich irgendwann wieder hoch und auf den Heimweg, denn morgen klingelt schon wieder ein Wecker.

16.10.2025 – Eltertag

Auch heute wieder kein normaler Alltag, nach dem üblichen morgendlichen Reboot und einem Frühstück mit Erbsenproteinjoghurt, Schwarzer Johannisbeermarmelade, Müsli, vietnamesischem Kaffee und Weintrauben erledige ich ein Telefonat und breche dann direkt auf nach Südberlin.

Dort sitze ich vertretungsweise eine Stunde in einem Wartezimmer, spreche vertretungsweise mit jemandem und bekomme dann ein Papier ausgehändigt. Dann laufe ich zum schwedischen Kaffeehaus und besorge Zimt- bzw. Kardamomschnecken und Iced Pumpkin Spice Chai Latte für Zwei. Damit geht es zur Wohnung des Liebsten. Der ist aushäusig, aber seine Mitbewohnerin ist da und bekommt von mir Neuigkeiten. Bald darauf kommt das Teilzeitkind aus der Schule. Wir telefonieren zusammen mit dem Liebsten und seiner Schwester, kümmern uns um Post und lassen uns meine Mitbringsel schmecken.

Zeit für das Teilzeitkind, sich fürs Turnen fertig zu machen. Gemeinsam holen wir sein Fahrrad aus dem Keller und dann überwache ich, wie es ordnungsgemäß mit Helm von dannen fährt. Ich gehe für den Liebsten einkaufen, der heute erst spät wieder kommen wird, und lege mich dann auf die Couch, klappe meinen Laptop auf und befasse mich mit Dingen. Gute zweieinhalb Stunden später ist das Teilzeitkind zurück. Wir verfrachten das Fahrrad wieder in den Keller, es packt nochmal Sachen um und dann begleite ich es zum Bus, mit dem es zurück zu Mama fährt.

Ich selbst laufe durchs inzwischen dunkle Südberlin wieder zurück zur Bahn und fahre zurück nach Pberg. Gegen 20 Uhr bin ich wieder zuhause, hole Pakete bei einer Nachbarin ab und füttere die Katzen.

Obst- und Gemüsekiste an einem Tag. Leider sind zwei der Paprikas angedetscht und müssen direkt gegessen werden

Zum Abendbrot gibt es den Rest Pasta e ceci von gestern, außerdem gerettete Paprikas (Papriken?) und die letzten alten Radieschen.

Zur Abendunterhaltung gibt es wieder zwei romantische Komödien. Erst zum wiederholten Male Because I said so (RIP, Diane Keaton, aber der Rest vom Cast ist auch toll, wenn auch mit Stephen Collins nicht unproblematisch) und dann vom Algorithmus vorgeschlagen Laws of Attraction mit Julianne Moore und Pierce Brosnan. Den kenne ich tatsächlich noch gar nicht. Nachdem ich zum zweiten Mal angefangen habe (beim ersten Mal bin ich die Hälfte des Films über mit den Gedanken ganz woanders) ist er tatsächlich ganz unterhaltsam. Spät am Abend meldet sich der Liebste wohlbehalten zurück und dann kann ich auch beruhigt schlafen gehen.

15.10.2025 – Berlin, Berlin

Sehr früh wach, nach unruhiger Nacht. Noosa meint das ständige Anstupsen bestimmt total lieb. Morgendlicher Reboot fast komplett durchgezogen, da überwindet mich die Müdigkeit wieder und ich schlafe nochmal eine Stunde bis halb 9. Dann Liebstentelefonat, Erledigungen, Frühstück.

Riesiger Ostfriesentee in der Tasse von der Nordsee. Bagel mit Mandelmus, Bagel mit Schwarzer Johannisbeermarmelade, Weintrauben.

Das Herz ist schwer und weil ich es kann, erlaube ich mir heute eine Pause von den täglichen Arbeiten. Stattdessen geht es mit viel Musik auf den Ohren erstmal nach Moabit, ein Rezept abholen, und dann von dort zu Fuß bis ans Wasser und am Wasser entlang bis an den Hauptbahnhof.

Ich lasse mich treiben, mache Pausen, nehme ein Buch aus einer Zu-Verschenken-Kiste mit, schreibe zwischendurch mit dem Liebsten und der Liebstenschwester… Am Hauptbahnhof steige ich in die Tram, eine andere als sonst, und lasse mich durch Mitte zurück in den Pberg kutschieren.

Zuhause dann statt ausführlichem Wohnungsputz nur das Minimalprogramm, ansonsten viel Ausruhen und Denken und nochmal Telefonieren und Organisieren. Dann flattert doch nochmal etwas Arbeit rein, die dringend ist und erledigt wird.

Zum frühen Abendessen mache ich aus dem Rest Kichererbsen mit Zwiebeln, Oregano, Tomaten und Vermicelli eine sättigende und wohltuende Version der Pasta e ceci.

Abendunterhaltung sind dann zwei Filmklassiker. Ich dachte immer, ich hätte While you were sleeping mal gesehen, mit meiner Mama nach einem unserer Videotheksausflüge. Aber es ist wenig hängengeblieben und fühlt sich wie das beinahe erste Mal an. Say anything… kenne ich definitiv noch nicht, trotz John Cusack und Cameron Crowe. Jetzt aber, zum Glück!

Danach geht es zu sehr vernünftiger Zeit früh ins Bett. Ich lese noch kurz ein bisschen ins gefundene Buch rein, aber mir fallen dann bald die Augen zu.

14.10.2025 – Was schön war

  • Viele gute Gespräche geführt (auf LinkedIn würde man „wertvolle“ sagen)
  • Erfolgreich geadultet
  • Viel passende Musik gehört und in Erinnerungen gekramt, zum Beispiel diese
  • Dass der Himmel zum genau richtigen Zeitpunkt geweint hat
  • Langer Herbstspaziergang zum Durchlüften von Kopf, Herz und Lunge
  • Und natürlich was mit Essen: Aus dem Rest vom gestrigen Kartoffelbrei mit Kichererbsen, Knoblauch, grüner Chili, Koriander und Cumin indisch inspirierte Fritters gemacht, dazu Erbsenproteinjoghurt mit Koriandergrün und Pflaumen-Chutney:

13.10.2025 – Monday, Monday

Sehr unruhige Nacht, die dann eine Minute vor dem eklig frühen Weckerklingeln endet. Ich erledige einen Teil des morgendlichen Reboots, füttere die Katzen und telefoniere halb 8 auf dem Weg zur Tram mit dem Liebsten.

Der Montagmorgen serviert wegen eines Unfalls Bahnchaos, so dass ich ganz anders fahren muss als geplant, eine Bahn mehr brauche und am Ende pünktlich zum Termin bin statt wie geplant eine Viertelstunde früher. Auch OK. Ich bekomme von einer fröhlich plaudernden Dame Blut abgenommen, diesmal ärgert sie sich nicht über die Gen Z, sondern einfach über die eingetroffene Herbstigkeit des Wetters und des Lichts, damit kann ich mehr anfangen. Dann geht es auf noch anderem Weg wieder zurück nach Hause, so dass ich pünktlich um 9 mit Müsli, Obst und Tee am Schreibtisch sitze.

Bald nach dem Frühstück aber übermannt mich wieder die Müdigkeit, so wird das nichts mit der Produktivität. Das Wochenende verlangt seinen Tribut und ich lege mich nochmal hin, schlafe tief und fest und bin dann zwei Stunden später wieder im halbwegs normalen Rhythmus und kann konzentriert Themen abarbeiten, wie ein ehemaliger Kollege zu sagen pflegte.

Inzwischen scheint draußen Herbstsonne und es sieht nach goldenem Oktober aus. Ich nutze die Gelegenheit nochmal für einen Spaziergang plus kleine Einkaufsrunde (Apotheke und Bioladen).

Wieder zuhause gibt es einen kleinen Snackteller und dann ein Webinar.

Danach nochmal ausführlicheres Liebstentelefonat und ausgiebiges Elterntelefonat. Hinterher stelle ich mich an den Herd und mache mir zum Abendbrot Kabeljau mit Kartoffelbrei, Erbsen und Bohnen.

Zum und nach dem Essen gibt es ein paar Folgen Borgen, dazwischen ausgiebiges Einweichen lassen in der Badewanne. Gegen 23 Uhr ist das Licht aus und die Katzen und ich kuscheln uns in den Schlaf.

12.10.2025 – Was schön war

  • Aufwachen und der Liebste und ich sind einfach seit sechs Jahren zusammen und beide sehr zufrieden damit ❤
  • Ausführliches Frühstück mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind, dazu Gespräche über Religion, Initiationsriten und im Grunde den Sinn des Lebens
  • Viel Exklusivzeit mit dem Teilzeitkind
  • Mathe und Latein zusammen üben – ich kann es noch (Mathe, mit Hilfe vom Internet) bzw. überhaupt (all das Sprachenlernen zahlt sich aus)
  • Sehr viel Liebe, den ganzen Tag
  • Abends Borgen gucken und mit den Katzen kuscheln

11.10.2025 – Nochmal so

Auch der heutige Tag ist wieder voller Unblogbarem, aber daneben auch voller schöner Familienmomente. Einer davon beim Abendessen mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind.

Linguine al Limone mit Pistazien und Pecorino

10.10.2025 – Foto-Edition

Zu wenig Blogbares heute. Aber der Herbst herbstet ordentlich!