05.08.2025 – Urlaub Tag 11 – Vom Fjord in die Berge #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Frühes Erwachen in der Campinghütte am Fjord. Draußen scheint völlig überraschend die Sonne, so dass der Liebste und ich uns bald mit dem ersten Kaffee (Espresso aus der Mokka vom Campingkocher mit Milch) raus auf die Terrasse setzen, während das Teilzeitkind noch schläft.

Dabei wird das Internet leer gelesen und gebloggt. Die zweite Runde Getränke sind Instantkaffees – vietnamesischer für mich, deutscher für den Liebsten und dazu gibt es Blaubeermüsli mit Kulturmjølk. Ich mache Französisch auf Duolingo und Italienisch auf Babbel, dann Wordle, Connections, Strands, Spelling Bee, Past Puzzle und Wordle. Danach ist das Teilzeitkind auch wach und es gibt als zweites Frühstück Brot mit Zeug. Butter und Salami für den Liebsten, Brunost und Apfel für mich, Nugatti für das Teilzeitkind.

Kurz darauf beginnt hektische Betriebsamkeit – alle müssen sich fertig machen, Sachen packen, Abwaschen, das Auto beladen… Gegen halb 12 checken wir aus und rollen vom Platz. Von Westen ziehen bereits dunkle Wolken auf. Eigentlich wollten wir ja im Fjordland weiter nach Süden fahren und irgendwann in den Schären vor Bergen landen. Allerdings ist das Sturmtief Floris inzwischen von Schottland aus in Norwegen angekommen und führt in Vor- und Nachhut tageweise Regen mit sich. Deshalb mussten wir schweren Herzens umplanen und verlassen heute die Küste für das Inland. Erstmal aber nochmal volle Ladung Fjord – der Tag beginnt mit einer 30-minütigen Fährfahrt mit tollem Panorama. Das Teilteitkind und ich lassen uns Eise aus dem Softeisautomaten der Cafeteria schmecken (Mango-Joghurt bzw. Cookies & Cream), während sich der Himmel langsam zuzieht.

Kaum fahren wir von der Fähre runter, beginnt es zu regnen. Wir fahren noch ein wenig die Fjorde entlang ins Inland, dann biegt sie Straße ins Gebirge ab. Voraussichtlich keine Fjorde mehr in diesem Urlaub. Wir lassen die Serpentinenstraße Trollstigen Richtung Geiranger rechts liegen, rasten dann aber quasi an ihrer Rückseite, der Trollveggen. Hier ragt die höchste Steilwand Europas in den Himmel herauf. Wir sammeln einen Geocache ein und dann gehen dann erstmal ins architektonisch spannende Besuchergebäude mit Souvenirshop und Cafeteria. Es werden Geschenke für die drei kleinen Geschwister des Teilzeitkinds gekauft, dann gibt es eine Pause mit regnerischem Ausblick und Sandwich, Waffeln und Burger.

Wieder draußen besuchen wir den Troll, der gerade von der Wand heruntergestiegen ist und auf dem Weg in die Cafeteria ist und sammeln dann einen weiteren Geocache ein.

Dann steigen wir nach insgesamt etwa einer Stunde wieder ins Auto und nehmen den letzten Teil der heutigen Route in Angriff. Es geht an reißenden Flüssen und Wasserfällen vorbei durchs Romsdal. Kurz vor dem heutigen Campingplatz wird nochmal getankt (das dritte Mal in diesem Urlaub, nach weit über 2000 Kilometern, ein Hoch auf das Hybridauto) und eingekauft (schon wieder, der Espresso ist ja alle). Dann beziehen wir die nächste Hütte, diesmal nur für eine Nacht, wir wollen morgen weiter in einen Naturpark. Der Campingplatz liegt an einem See, aber den können wir von der Hütte aus nicht sehen. Es gibt heiße Getränke und Ramen-Suppen für alle die wollen.

Danach drehen wir in einer Regenpause noch eine kleine Runde, erkunden die Gegend, sammeln einen weiteren Geocache ein und kuscheln uns dann alle in unsere Betten und lesen, bis die Heizung die Hütte aufgewärmt hat (draußen jetzt 11 Grad nach gestern 20 und vorgestern 30). Zum Abendessen gibt es eine Dose „Texastopf“ und dazu Brot mit Kräuterbutter und Avocado. Der Liebste trinkt ein Bier, ich einen Cider und das Teilzeitkind Kakao.

Danach nutzen für den Tisch für einen Spieleabend. Der Liebste und ich haben zum Geburtstag Point Of View Lost Places geschenkt bekommen und das probieren wir jetzt aus. Wir sind recht angetan, allerdings ist die Lichtsituation in der Hütte nicht optimal, so dass wir schon nach etwa einem Viertel des ersten Kapitels erstmal aufhören und uns auf später mal vertagen. Stattdessen spielen wir noch eine Runde Halt mal kurz, das geht immer. Danach ist wieder Lesezeit. Ab 23 Uhr müssen wir nacheinander über den kalten nassen Campingplatz laufen, um uns bettfertig zu machen. Gegen Mitternacht schläft der Liebste tief und fest, das Teilzeitkind und ich lesen noch. Ich werde mein gestern begonnenes Buch später zu 75 % durch haben. Das Einschlafen dauert aber auch länger, weil die Batterie des Feuermelders schwindet und regelmäßig piept und ich außerdem direkt neben dem Kühlschrank liege, der immer mal wieder brummt und mein Bett zum Vibrieren bringt. Zum Glück ist es nur für eine Nacht…

04.08.2025 – Urlaub Tag 10 – Bergfest am Fjord

Hüttenschlaf ähnlich gut wie Zeltschlaf, außerdem macht Urlaubsschlaf recht eindringliche Träume, hat auch der Liebste bereits festgestellt. Vielleicht ist Roadtrip mit Camping die höchste Form der Achtsamkeit, die ich hinbekomme – man ist die ganze Zeit mit dem Hier und Jetzt und den nächsten zwei, drei Tagen beschäftigt. Wie wird das Wetter, wo geht’s als Nächstes hin, was kann man unterwegs machen, müssen wir noch einkaufen, was gibt’s zu essen? Dazu die Logistik des Ein- und Auspackens, Auf- und Abbauens und das Emotionsmanagement dreier doch recht individueller Charaktere. Da bleibt nicht viel Hirnkapazität für Weltpolitik, Bürokratie und anderen Kram, der zuhause wartet. (Aber Wolfram Weimer, ich sehe Dich und habe durchaus Gefühle dazu. Grrr. Schnell wieder auf den Fjord gucken.)

Der Morgen beginnt wie erwartet regnerisch. Wir bleiben lange liegen, dann treiben wir gegen 10 das Kindelein an, sich fertig zu machen und fahren nach Abschluss einiger Morgenroutinen inkl. Kaffee auf der Terrasse ins nahegelegene Städtchen Molde. Die Stadt ist bekannt für ihre Rosen und lässt das an jeder Ecke raushängen, bei Regen zieht das aber nicht ganz so doll. Dafür zieht es uns in ein Café mit Fjordblick, wo wir gemütlich und sehr lecker frühstücken (gestern sind nämlich Brot- und Müslivorräte zu Ende gegangen und wir haben noch nicht eingekauft, machen wir daraus also gleich einen Programmpunkt).

Fjordblick
Frisch gepresster O-Saft, lecker gewürzte Waffel mit Erdbeermarmelade, Sauerteigbrot mit Fetacreme und lokalen Tomaten

Gesättigt und enthusiasmiert gehen wir danach einkaufen für die nächsten 2-3 Tage und geben trotzdem immer noch locker 60 Euro aus – norwegische Lebensmittelpreise eben. Dann geht es zurück in die Hütte und der Liebste und das Teilzeitkind machen sich, während der Regen nachlässt, für ihr heutiges Abenteuer bereit: Die Trollkirche. Der Parkplatz für die Wanderung ist ganz in der Nähe und nach der Lektüre diverser Rezensionen haben wir beschlossen, dass das zu viel für meine Augen, meinen Fuß, meine Schulter und meinen Rücken ist. Die Beiden fahren los, ich räume die Einkäufe weg und drehe eine kleine Runde über den Campingplatz und zum Fjordufer.

Dann mache ich mir einen Fertig-Matcha-Latte (der Liebste nennt es „Matschepampe“ und setze mich auf die Terrasse. Bloggen, Französisch, Italienisch, Rätsel…

Danach esse ich einen Apfel und eine Kardamomschnecke und lese mich so richtig in den ersten Band der Trilogie ein, der viel Spaß macht – vielleicht ist Reihenfolge hier doch gar nicht so wichtig, die Bezüge funktionieren gut in beide Richtungen. Zwischendurch gibt der Liebste Zwischenstände durch. Nach zwei Stunden (Anfahrt und Hochwandern) haben sie die Höhlen erreicht. Nach drei Stunden machen sie sich an den Abstieg. Ich nicke beim Lesen immer wieder ein, mache mir dann beim dritten Mal einen Kakao und kurz danach sind die beiden wieder da – völlig erschöpft.

Sie gehen heiß duschen, dann gibt es warme Suppen für alle und sie legen sich auf ihre Betten. Übereinstimmend war das heute das körperlich Anstrengendste, was sie je gemacht haben, aber es war auch total cool und schön. Wir verbringen den restlichen Tag mit Lesen und dem Internet, der Liebste ist zu kaputt für die angedachten Brettspiele. Ich koche später noch Nudeln mit Tomatensauce und Salami – heute mit Avocado als Extra – und ab 22 Uhr verschwinden alle in ihren Betten. Ich schlafe gegen 23 Uhr ein und habe mein Buch schon halb durch.

03.08.2025 – Urlaub Tag 9 – Südwärts in den Regen

Morgens beim Aufwachen im Zelt ist es noch gar nicht so heiß, ich schlafe da überraschend gut und easy mal eben acht Stunden durch. Was irgendwann wach macht, sind die Geräusche drumherum und der Druck der Blase – aber immerhin nicht wie zuhause mehrmals nächtlich, sondern eben dann, wenn genug geschlafen worden ist. Gemütliches Herumsandeln im Zelt, bis der Liebste Kaffee gemacht hat, dann Fortsetzung auf den Stühlen davor. Es wird wärmer und wärmer. Irgendwann wird es dem Teilzeitkind im Zelt auch zu heiß und dann gibt es Frühstück.

Danach machen wir uns in aller Ruhe fertig, bauen das Zelt ab, packen unser Auto einmal von Grund auf neu und drehen dann noch eine kleine Runde, in der Hoffnung auf einen weiteren Geocache. Es sind 31 Grad. Der Cache ist zu unwegsam versteckt, aber wir finden ein paar Himbeeren am Straßenrand, das ist ja auch gut.

Gegen 12 dann rollen wir vom Platz und wenden uns wieder gen Süden – wir haben fast die Hälfte des Urlaubs erreicht und ungefähr die Hälfte der Inklusivkilometer unseres Mietwagens. Eigentlich würden wir gerne ein paar Orte in Fjordnorwegen (wieder besuchen), aber der Wetterbericht sieht mittelfristig gar nicht so gut aus für diese Gegend. Erstmal aber ist das unsere Richtung. Wir fahren durch strahlendsten Sonnenschein, überall trainieren Skissporler*innen leicht bekleidet auf den Straßen – es ist Sonntag – und dann zieht es sich langsam zu und bald fühlt sich das Wetter wieder so an, wie es uns aus unserem letztjährigen #nurregen-Urlaub vertraut ist. Gute zehn Grad kälter sind es jetzt auch.

Etwa zur Halbzeit unserer Strecke machen wir eine Pause und besuchen in einem stillen Fjord die Gedenkstätte für den Orca Keiko, der nach einer langen Lebensreise von Island über Ontario bis Mexiko, Hollywood-Ruhm, Oregon und dann zurück nach Island, von wo aus er dann in Freiheit mit einem Umweg über die Färöer-Inseln bis hier in den Skålvikfjord schwamm und als unverhoffte Touristenattraktion den Rest seines Lebens verbrachte. Er ist hier in der Nähe begraben, am Strand erinnern eine Informationstafel und ein Steindenkmal an ihn, zu dem wir unsere eigenen Steine hinzufügen.

Bald darauf nehmen wir unsere (die für den Liebsten und das Teilzeitkind überhaupt erste) Fjordfähre. Die Fahrt dauert 20 Minuten, kostet „nur“ die Maut, die unsere App sowieso die ganze Zeit über aufsummiert und zwischendrin holen wir uns in der Cafeteria sogar noch Muffins und Waffeln. Ein gutes Konzept.

Dann geht es weiter an Fjordbuchten entlang und über Fjordarme hinweg. Leider sehen wir keine Schweinswale von der Straße aus, wir sind aber auch nicht auf genau der Straße, auf der der Reiseführer uns das als Möglichkeit in Aussicht stellt.

Schließlich landen wir an unserem Campingplatz an einem Fjordufer, beziehen ob des Wetters eine Hütte und machen uns erstmal Ramen-Suppen zum Herz und Seele wärmen.

Da es hier WLAN gibt und wir sowieso ein bisschen Regen aussitzen müssen, beschließen wir, um eine zweite Nacht zu verlängern und dann gibt es erstmal einen Rest Wein zur Aussicht.

Als der Regen immer stärker und die Luft immer kälter wird, gehen wir nach drinnen, legen uns in unsere Betten und erfreuen uns an gutem WLAN. Drei Menschen, vier Endgeräte, drei Paar Kopfhörer und jede Menge aufgelaufene Videos auf diversen Plattformen. Irgendwann später kocht der Liebste nochmal Nudeln mit Gemüse-Tomaten-Sauce und Salami und dann vergeht der Rest des Abends mit Lesen. Ich beende mein Buch, stelle fest, dass es ausgerechnet das mittlere aus einer Trilogie ist und es die anderen beiden nicht in der Bibliothek gebt. Also kaufe ich schweren Herzens den ersten Band als eBook und schlafe über den ersten Seiten davon ein.

02.08.2025 – Urlaub Tag 8 – Tronnem

Obiges ist die vom Liebsten eingeführte von nun an allgemeingültige Aussprache von Trondheim, in Anlehnung an die in Anglokanada gängige Aussprache von Toronto, also mit englischem R, nicht mit deutschem und keinesfalls mit Monnem zu verwechseln!

Wir hatten Tronnem eigentlich gar nicht auf dem Plan, aber dann sind wir weil das Wetter hier oben im Norden besser war ja einfach spontan in die Ante-Arktis gefahren und dann kann man sich die drittgrößte Stadt Norwegens (etwa Rostock-groß) auch mal aus der Nähe ansehen. Vorher aber ausführlichstes Chillen auf dem Zeltplatz, ausgiebiger morgendlicher Reboot, gemütliches Frühstück, Geocachen und viel Zeit für das Teilzeitkind im Bad. Aber uns drängt ja nichts.

Gegen 14 Uhr dann fahren wir die Viertelstunde am immer noch wunderschönen Fjord entlang, dann in einen obligatorischen Tunnel (inkl. unterirdischem Kreisverkehr) und dann sind wir plötzlich mittendrin. Was wir nicht wussten: An diesem Wochenende findet ein großes Food- und Brauerreifestival statt und schon die ganze Woche über das Olavsfest zu Ehren des Heiligen Olavs – Wikinger, norwegischer König, in ganz Skandinavien gefeierter Kirchenheld und scheinbar hier im Nidaros-Dom begraben, zu dem gepilgert wird – statt. Die Stadt platzt also aus allen Nähten und wir brauchen mehrere Anläufe und eine gute halbe Stunde, um einen Parkplatz zu finden.

Dann schlängeln wir uns an den essenden und trinkenden Menschenmassen des Festivals vorbei (auf einer anderen Reise hätte ich jetzt Rentier-Kebaps und ähnliches verkostet) und laufen zum Dom mit seiner spektakulären Fassade mit lauter Skulpturen, die wegen der salzigen Luft regelmäßiger erneuert werden müssen. Es gibt historische Figuren zu sehen, aber auch biblische von denen keiner weiß, ob und wie sie ausgesehen haben. Daher werden die Steinmetze kreativ und eine Figur des Erzengels Michael von 1987 trägt das Antlitz von Bob Dylan.

Nach dem Dom geht’s zum Erzbischöflichen Palast, wo gerade der Soundcheck für ein Rockkonzert heute stattfindet und dann durch die Grünanlagen zum Fluss. Die Stadt hat viel Wasser – Fluss, Kanal und Fjord – und einen Weg für Fußgänger*innen und Radfahrende, auf dem man an allen entlangkommt und nebenbei die Stadt sieht. Wir laufen ein wenig mit und hier ist es viel ruhiger als im Feiergetümmel.

Wir gönnen uns ein spätes, teures und sehr leckeres Mittagessen in einem Café am Kanal. Es gibt Krabbentoast für mich und Fish & Chips für die anderen, außerdem sehr fancy Eistee, Schokomilchshake und Apfelsaft.

Danach spazieren wir am Hafen (des Fjordes, aber hier liegt auch ein riesiges Kreuzfahrtschiff, außerdem der Bahnhof und diverse Hafengebäude, Kontore etc.) zurück in die Innenstadt und zum Auto.

Auf dem Rückweg halten wir am Supermarkt, füllen unsere Vorräte auf, kaufen neue Süßigkeiten (lördagsgodt, ist ja schließlich Samstag!) und Bier und Birnencidre. Dann vergehen mehrere ruhige Stunden auf dem Zeltplatz mit Lesen, Naschen und Schlürfen.

Am späteren Abend gibt es nochmal etwas zu essen – Tortellini in Gemüsebrühe mit Pesto.

Und kurz vor Sonnenuntergang kurz nach 22 Uhr drehen wir dann noch eine letzte Spaziergangsrunde, bevor es dann nach und nach für alle ins Bett geht.

01.08.2025 – Urlaub Tag 7 – Hoch in die Ante-Arktis

Der Regen ist so gut wie vorbei, aber trübe ist es noch morgens am Fluss, bei Kaffee und Müsli mit Kulturmjølk auf der Terrasse. Ganz in Ruhe machen wir uns dann fertig, packen das Auto, endreinigen die Hütte und rollen dann kurz nach 10 Uhr vom Hof und auf die Straße gen Norden.

Es geht weiter durchs Gudbrandsdal. Hier in der Nähe spielt Peer Gynt. Ich spiele also den Mitreisenden die Morgenstimmung vor und langsam, ganz langsam, lösen sich die Wolken auf. Die Straße steigt dann auch in luftige Höhen auf, aus dem Tal geht es auf die Dovrefjell-Hochebene, die uns diverse Ohs und Ahs entlockt.

Wieder unten machen wir eine längere Rast in Oppdal und besichtigen ein Gräberfeld aus der Eisenzeit mit vielen Infos zur Zeit der Wikinger. Hier gibt es natürlich auch einen Geocache zu finden, wie könnte es anders sein.

Dann geht es nochmal knapp zwei Stunden weiter nach Norden, bis wir an den Trondheimfjord gelangen. Hier sind es kurz nach 15 Uhr gerade um die 25 Grad. Wir bauen unser Zelt auf (und werden mit mehr Routine dabei immer schneller) und werfen uns dann erst in unsere Badeklamotten und dann in das 18 Grad warme Wasser dieses Fjordes des Europäischen Nordmeers.

Kurzes Sonnen am grauen Strand, dann gehen wir duschen und stellen eine Waschmaschine an. Als wir alle fertig sind, hat die Luft meine Haare schon beinahe komplett getrocknet. Wir holen uns am Imbiss nebenan Abendbrot. Die anderen entscheiden sich für Pizza, ich crave Gemüse und hole mir einen Salat mit allem – inkl. Feta, Schinken, Kebab, Salami und Ananas.

Nach dem Essen warte ich auf die Waschmaschine und nutze die Zeit endlich für Französisch, Italienisch und Rätsel, Dann hängen wir rund ums Zelt die Wäsche auf. Danach wird gechillt, gelesen und ein wenig Routenplanung betrieben.

Kurz vor 22 Uhr machen der Liebste und ich nochmal einen Spaziergang ans Wasser und gucken nach Norden. Nochmal drei Breitengrade weiter ist der Polarkreis, den heben wir uns aber für ein anderes Mal auf.

Am Zelt wird dann weiter gelesen. Offizieller Sonnenuntergang ist 22:15, das Foto entsteht zehn Minuten später. Gegen 23 Uhr wird es dann langsam dunkel und wir kriechen nacheinander ins Zelt. Ich lese noch bis nach Mitternacht weiter und dann fallen auch mir die Augen zu.

31.07.2025 – Urlaub Tag 6 – Abenteuer am Fluss

Zum gebuchten Aktivitätenpaket gehört außer den Nudeln gestern auch das Frühstück heute – norwegisches Frühstücksbuffet, einfach aber gut – mit Birnensaft, keiner Kulturmjølk (dafür Joghurt), Brunost, Kaviarcreme, viel Aufschnitt, sauren Gurken und eingelegter roter Bete, Eiern, Knäckebrot und Brötchen, Erdbeer- und Blaubeermarmelade. Außerdem kommt zum Essen die Nachricht, dass das heutige Canyoning wie vermutet ausfallen muss, weil die Schlucht aktuell zu viel Wasser führt und es zu gefährlich ist, als Veranstalter dort mit Kindern durchzugehen/-klettern/-schwimmen. Das Teilzeitkind ist überhaupt nicht amüsiert und braucht erstmal ein bisschen WLAN, um wieder in Balance zu kommen.

Dann aber ist das Alternativprogramm doch ganz OK – erst ausführliches Beklettern des Kletterparks auf drei Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (wirklich herausfordernd, für das Teilzeitkind und für den Liebsten) und dann eben nochmal Rafting wie gestern. Mein Sportprogramm besteht hingegen darin, mit Fuß, Schulter und neu Rücken unter den Kletterparcours entlang zu wandern/klettern/krauchen, um vernünftige Fotos und Videos machen zu können. Das ist mehr Wandern, als ich seit letztem Herbst gemacht habe, geht aber erstaunlich gut. Der Rücken fühlt sich besser an als gestern, dafür merkt der Fuß seit längerem mal wieder auf.

Während des Raftens dann habe ich Pause. Ich genehmige mir Stulle und Obst, mache Französisch und Italienisch und ausgiebige Physio-Übungen. Dann räume ich ein wenig die Hütte auf, erledige den Abwasch und plane an unserer Route für die nächsten Tage – immer Reiseführer, Google Maps und Wetterbericht im Auge behaltend.

Als die Rafter*innen zurück sind, gibt es Fotos zu bestaunen und Heldentaten zu erzählen – vom Springen und Rutschen in den Fluss und Balance-Rekorden auf wackelnden Rafts. Dazu Schokomuffins und Heißgetränke.

Etwas später koche ich dann das Abendbrot (Pasta, Tomatensauce, Salami) in der Campingplatzküche. Der Liebste ist für heute kaputtgespielt und kann nur noch lesen. Das Teilzeitkind steckt die körperlichen Anstrengungen spielend weg, ist aber auch froh über ein bisschen Ruhe und WLAN.

Wir essen auf der Terrasse, während davor ergiebiger Regen niedergeht und das Flusstal voller Wolken hängt. Ab 22 Uhr verlagern sich die Leseaktivitäten ins Bett und bald darauf ist wieder nur noch das Teilzeitkind wach. „Zum Glück schlafen Erwachsene immer so schnell ein!“

30.07.2025 – Urlaub Tag 5 – Lillehammer und Gudbrandsdalen

Die ganze Nacht hat es wunderbar gemütlich aufs Hüttendach geregnet, jetzt ist es beim Aufwachen ungewöhnlich still. „Hört Ihr das auch nicht, was ich nicht höre?“ Dafür trappelten kleine Füßchen immer wieder übers Dach, unklar ob von Mäusen oder Vögeln. Soll uns aber nicht stören. Wir haben später einen Termin, also beginnt der Tag recht zügig. Halb 8 waren wir wach, um 8 klingelte der Wecker und dreiviertel 10 rollen wir vom Campingplatz hinunter und weiter den Mjösa-See entlang Richtung Lillehammer.

Olympia-Skistadion

Oben auf dem Berg besuchen wir das Olympia-Skistadion, in dem der Liebste 1994 die norwegischen Biathletinnen angefeuert hat, die nach dem Sieg obenrum blankzogen und einem betrunkenen Zuschauer eine kleine Norwegen-Fahne geklaut hat, die noch heute auf seinem Schreibtisch steht. Wir sehen Langläufer*innen und Biathlet*innen beim Sommertraining zu, denken an Laura Dahlmeier, deren Tod im Karakorum heute Morgen bestätigt wurde und suchen erfolglos einen Geocache. Dann müssen wir weiter und fahren ins Gudbrandsdal hinein und am Lågen entlang bis zu unserem heutigen Quartier.

Hier haben wir für zwei Nächte eine Hütte (aufgrund des Regenradars) gebucht und außerdem sportliche Aktivitäten für den Liebsten und das Teilzeitkind. Um 14 Uhr treten die beiden zur Rafting-Tour den Fluss hinunter an. Ich gehe ein bisschen spazieren, setze mich ans Flussufer, hole Französisch und Italienisch vom Morgen nach und genieße die Aussicht. Dann kommen die Rafts und ich beobachte die Einführungsübungen, bevor es für die anderen aufs Wasser geht.

Dann habe ich erstmal ein paar Stunden Pause. Ich mache mir eine Ramen-Suppe in der Küche (Shrimps-Geschmack, sehr zu empfehlen, beim Zitronengras!) und setze mich mit dem Reiseführer vor die Hütte.

Danach erstmal Mittagsschlaf, ich ratze eine Stunde komplett weg. Nach dem Aufwachen mache ich meine Physioübungen plus ein wenig zusätzliches Yoga gegen die Rücken-/LWS-/Ischiasschmerzen, die mich seit ein paar Tagen plagen. Und dann sind die anderen beiden auch schon wieder zurück. Um 18 Uhr geht es direkt zum Abendbrot, es gibt Pasta alla Bolognese und Brownies und dazu norwegische Spaßgetränke. Villa heißt zwar auch Champagnerbrause, schmeckt aber eher nach Kaugummi.

Die anderen beiden hatten kein Mittagessen, erbetteln sich aber eine zweite Portion Nudeln und sind danach sehr glücklich. Nach dem Essen geht es zurück auf die Terrasse, es sind noch gute drei Stunden bis zum Sonnenuntergang um 22:15. Wir sitzen und lesen und essen Chips, es regnet nur ganz wenig, der Liebste und ich machen nochmal einen Spaziergang, dann kommt eine verknetete (norwegische Wald-?)Katze vorbei und das rundet den Tag perfekt ab. Kurz nach Sonnenuntergang liegen alle im Bett.

29.07.2025 – Urlaub Tag 4 – Das #nurregen-Revival

Wir schlafen im Zelt überraschend gut bis 8, dann stehen wir zu strahlendem Sonnenschein auf. Es gibt Tee, Matcha Latte oder Kaffee vom Gaskocher, Spiegeleier vom Gaskocher, Brötchen, Croissants und Zimtschnecken von der Rezeption. Der Liebste geht nochmal in der Ostsee schwimmen (Hier in der Bucht wurde die Asche von Ingrid Bergmann, Darstellerin der Protagonistin seines Lieblingsfilms, verstreut.), dann machen sich alle nach und nach fertig, bis der letzte Tau von der Zeltplane verdunstet ist und wir packen können. Gegen halb 12 rollen wir vom Zeltplatz und erstmal zu den crazy Felszeichnungen aus der Bronzezeit, wegen denen meine Familie hier schon in den 90ern regelmäßig anhielt.

Einen gefundenen Geocache weiter brechen wir auf zur norwegischen Grenze, fahren über die neue Svinesund-Brücke, fotografieren dabei die alte, warten kurz am Zoll, weil vor uns ein polnisches Auto rausgegriffen wurde (Wir kommen unbehelligt durch, wie auch schon bei den dänischen Grenzkontrollen vor ein paar Tagen.) und rollen dann nach Norwegen hinein. Fünf Minuten später fängt es an zu regnen. Keine Pointe.

Ein Hoch auf die modernen Wetter-Apps, wir sind natürlich bestens informiert und vorbereitet und diese Regenfront ist einer der Gründe, warum wir heute Nacht an der schwedischen Ostsee gezeltet haben und nicht am norwegischen Kindheitssee des Liebsten. Mit ein bisschen Glück können wir den auf dem Rückweg noch besuchen. Heute jedenfalls geht es durch Regen, der genauso anmutet wie letztes Jahr, nach Norden. Wir durchqueren unsere ersten zehn Tunnels während die Gefährten durch Moria wandern. Dann halten wir am Südufer des Mjøsa-Sees an (nachdem wir quasi bei Familie Rabensalat vorbeigefahren sind, die ja aber gerade in Frankreich weilt), essen Burger, Nuggets und Pizza (typisch norwegisches Essen halt) und kaufen im ersten norwegischen Supermarkt ein. Jetzt haben wir wieder Kulturmjølk, Brunost, Moltebeerenmarmelade und natürlich zwei Tüten voller Süßigkeiten – knapp 300 g für mich, knapp 800 g für das Teilzeitkind. Es ist klar, bei wem sich der Liebste bedienen darf.

Nochmal eine Stunde im Regen am Seeufer entlang, dann erreichen wir unseren heutigen Campingplatz und beziehen gezwungenermaßen eine Hütte. Der Rest des Abends vergeht hauptsächlich mit Lesen. Zwischendurch esse ich nochmal Pizzareste, das Teilzeitkind macht sich eine Ramen-Suppe, der Liebste sitzt mit seinem Stetson auf der Terrasse und guckt durch den Regen auf den See.

Gegen 22 Uhr verschwinden alle in den Betten. Ich höre noch den Podcast von Monchi mit Gabriel Kelly am Strand von Warnemünde und schlafe dann kurz nach Mitternacht ein.

28.07.2025 – Urlaub Tag 3 – Ferien auf Saltkrokan

Es ist ein herrlicher sonniger Tag, der mit Kaffee auf der Terrasse und Blick aufs Meer (ganz da hinten) beginnt.

Dann gehen wir zur Rezeption, holen die gestern vorbestellten Zimtschnecken, Croissants und Brötchen ab, holen noch Butter, Marmelade, O-Saft und Eier dazu und dann gibt es ein fürstliches Frühstück. Hinterher gehen der Liebste und ich erstmal baden, während das Teilzeitkind sich für den Tag fertig macht. Das Wasser hat angenehme 22 Grad, die Sonne brezelt.

Es folgt eine Phase der Geschäftigkeit, denn um 12 müssen wir aus unserer Hütte auf den Felsen auschecken, checken aber direkt auf dem Zeltplatz wieder ein und bauen dann unser Zelt auf. Die anderen beiden gehen nochmal baden, ich breite meine Yoga-Matte im Gras aus, mache meine Physio-Übungen und kümmere mich um mein Sprachniveau.

Als dann später alle bereit sind, machen wir einen Spaziergang ins nahegelegene Städtchen, vorbei an bunten Häuschen auf Felsen, Fischerbooten und Krebsfallen. Es sieht alles ein bisschen so aus, als hätte man eine KI gebeten, ein schwedisches Ferienstädtchen im Hochsommer zu basteln, irgendwie unwirklich. (Das Krebsessen auf dem Campingplatz haben wir leider um einen Tag verpasst.)

Wir essen ein Eis und finden unseren ersten Geocache des Urlaubs. Die Sonne brennt unbarmherzig. Der Rückweg wird langsamer, aber dann sind wir wieder auf dem Platz und essen Linsensuppe mit Würstchen, Brot und Butter zum Abendbrot.

Dann noch lesen, duschen und gegen 22 Uhr als es dunkel wird, lege ich mich schon mal ins Zelt. Die anderen folgen bald darauf und dann ist einfach Schlafenszeit.

27.07.2025 – Urlaub Tag 2 – Olsenbande, Die Brücke, Astrid Lindgren

Nachtrag zu gestern: Schade übrigens, dass wir nicht zwei Wochen später im Tivoli waren, sonst hätte ich statt Lis Sørensen dort Bryan Adams live für fast umsonst gesehen und wir wären sicher nicht so „früh“ nach Hause gefahren.

Heute haben wir keinen Wecket gestellt, ich wache aber trotzdem gegen 6 auf und der Liebste kurz nach mir. Die Hütte hat einen Wasserkocher, es gibt also schnellen Fertigmilchkaffee, Fertigmatchalatte und Fertigkakao ans Bett (das Teilzeitkind wird vom Wasserkocher wach). Nach und nach wird der morgendliche Reboot abgewickelt, dann Anziehen, Packen, Hütte räumen und Auschecken. Gegen halb 9 rollen wir vom Campingplatz und erstmal zum ein paar Minuten entfernt gelegenen Schloss Vallø, wo der – in meiner Familie zumindest – beste Olsenbande-Film Die Olsenbande sieht rot gedreht wurde. Die beiden Mitreisenden sind falsch sozialisiert. Das Teilzeitkind kennt die Olsenbande nicht, der Liebste hat mal einen Film gesehen und fand den schlecht (bestimmt in der West-Synchronisation!). Ich mache zufrieden mein Foto und dann fahren wir weiter nach Kopenhagen und parken am Frederikskanal für umme, weil heute Sonntag ist.

Schloss Vallø

Inzwischen ist es halb 10 und definitiv Frühstückszeit. Wir steuern eine Filiale der Hart Bageri an und freuen uns auf dem Weg schon über die Schönheit (und Putzigkeit) Kopenhagens.

Nach einem Frühstück mit Kaffee, Kakao, Zimt- und Kardamomgebäck und einem Sandwich mit Schinken und Bärlauch für den Liebsten spazieren wir weiter durch die Innenstadt, zum Kastell und zur Kleinen Meerjungfrau. Unterwegs gibt das Teilzeitkind einen Teil seines dänischen Geburtstagsgelds für ein pyramidenförmiges Dubaischokoladenpraliné aus.

Nach den obligatorischen Tourifotos mit dem Wahrzeichen nehmen wir das Boot und fahren auf dem Wasser entlang zum Nyhavn. Noch mehr obligatorische Tourifotos und Verprassung des letzten dänischen Geldes mit einem Königshaus-Merchandise-Kuli mit Mini-Königskrone auf dem Ende.

Dann laufen wir obligatorisch hinüber nach Christiania, das gehört zu jedem Kopenhagenbesuch, egal wie knapp die Zeit ist (Ich war definitiv 2005 und 2008 da – ob 1990 auch müssen andere beantworten). Der Liebste hat seine eigenen Christiania-Erfahrungen und wir erzählen dem Teilzeitkind eine kindgerechte Fassung davon und von der Historie des Ortes.

Dann geht es mit einem kleinen Zwischenstopp für Toilette und Getränke zurück zum Auto und nach 13.000 Schritten rollen wir kurz nach 14 Uhr wieder los. Tschüß Dänemark, wir nehmen Die Brücke – ich zum ersten, der Liebste zum zweiten Mal – hinüber nach Schweden. Auf dem Weg versuche ich dem Liebsten die Serie schmackhaft zu machen, evtl. hat es geklappt.

Das Teilzeitkind erlebt sein zweites neues Land in zwei Tagen, allerdings erstmal eine ganze Weile nur vom Auto aus. Dann halten wir das erste Mal in diesem Urlaub zum Tanken (nach über 700 Kilometern, Hybridautos sind toll) und es gibt mehr Kaffee und Kakao und schwedisches Essen für die Fahrt. Die beiden anderen kriegen koreanische Chicken Wraps, ich ein Köttbullar-Sandwich mit Rote-Bete-Salat.

Wir fahren noch knapp vier Stunden die schwedische Westküste entlang, halten noch einmal kurz für Pipi (erfolgreich) und den ersten Geocache (nicht erfolgreich) und erreichen dann gegen halb 8 unseren Campingplatz in den Schären.

Unterwegs haben wir uns im Hinblick auf unsere Erschöpfung nach den letzten zwei Tagen und mit Blick auf das Wetter an unserem eigentlich nächsten Ziel überlegt, dass wir gerne einen Tag länger bleiben wollen und morgen einfach nur chillen und baden. Leider sind die Hütten aber alle ausgebucht, wir verlängern trotzdem und werden morgen dann aus der Hütte ins Zelt umziehen.

Unsere Hütte liegt oben auf den Felsen mit Klettern, wir nehmen also nur das Gepäck aus dem Auto, das wir heute unbedingt brauchen und ich gehe möglichst selten hoch und runter (es gibt keine Treppe, ich habe immer noch einen verletzten Fuß und kann außerdem nicht dreidimensional sehen). Das Teilzeitkind schleppt unbeeindruckt seinen Koffer nach oben und geht dann erstmal eine Runde klettern, während der Liebste und ich eine Runde über den Platz drehen und die Badestelle auskundschaften. Dann ziehen wir uns alle um und „hüpfen“ kurz nach 20 Uhr in die Ostsee (die anderen beiden wortwörtlich, vom Steg). Mein erstes Draußenbaden in dieser Saison, es ist herrlich.

Wieder oben gehen die anderen beiden duschen und ich kümmere mich ums Abendessen. Es gibt Rigatoni mit rotem Pesto und Salami auf der Terrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang (der um 21:50 offiziell stattfindet, da sind wir schon lange fertig mit Essen).

Gegen 22 Uhr wird es mir draußen zu kalt, ich machen mich langsam bettfertig. Die beiden anderen sitzen noch draußen und lesen im Schein der Lampe. Halb 11 liege ich im Bett, um 11 mache ich die Augen zu, da kommen die anderen gerade rein. 18.378 Schritte heute, plus fast 500 km Autofahrt. Und Schwimmen!