25.08.2025 – Kampfmodus

Ich erwache sehr früh und schlafe nicht direkt wieder ein, sondern habe Kopfkino zu einem Thema, über dass ich mit dem Liebsten gestern gesprochen habe. Außerdem ist es kalt – nur 11 Grad draußen bei offener Balkontür – und ich fühle mich kopfschmerzig, halsschmerzig, anerkältet. Nach ein bisschen Recherche, Beruhigung, dass man nachts eh viel panikaffiner ist und beruhigendem Katzenschnurren von zwei Seiten schlafe ich doch noch einmal ein und fühle mich auch gesundheitlich ein bisschen besser, als ich dann endgültig aufwache.

Trotzdem erstmal alles auf Virenbekämpfung zum Frühstück: Minztee mit ein bisschen Sencha für den Koffeinschub, Ingwer und frisch gepresstem Limettensaft. Dazu Käsebrot und viel Obst. Frühstück drinnen im August, es ist ein Kreuz. Zum Glück soll es ab morgen wieder sommerlicher werden.

Nach Frühstück und erfolgreich absolviertem morgendlichen Reboot geht es für eine Weile an den Schreibtisch – erst ein Webinar, dann normales Recherchieren/Arbeiten/Organisieren. Als ich fertig bin, hänge ich eine Yoga-Einheit plus Physio-Übungen an – letztere habe ich die letzten Tage sträflich vernachlässigt. Kaum muckt der Fuß nicht mehr so viel… Zum Glück meldet sich die Schulter weiterhin regelmäßig, so dass ich es nicht komplett vergessen kann. Nach dem Sport dann endgültiges tagfein machen (vorher lohnt ja nicht…) und dann gibt es zur weiterhin Virenbekämpfung eine Placebo-Nudelsuppe – Enten-Ramen mit extra TK-Spinat.

Am Nachmittag kommt die Mitbewohnerin nach Hause und bringt Besuch mit. Eine Freundin von ihr ist gerade umgezogen und noch ohne Waschmaschine. Heute also Großwaschtag, ich habe vorhin schon eine Ladung durchgejagt, jetzt kommen nochmal zwei hinterher. Ich kümmere mich derweil um diverse Haushaltsdinge und höre dabei weiter in den Jahrestagen. Dann gehe ich mit Hörbuch auf den Ohren auch noch eine Runde einkaufen – es braucht Obstnachschub und die Käsevorräte sind endlich so dezimiert, dass ich woken Käse kaufen kann. Bei mir im Discounter gibt’s nur zwei Sorten davon, aber das erleichtert die Auswahl. Außerdem gibt es Kaktusfeigen, Feigen und Federweißer – hallo, Spätherbst!

Wieder zurück mache ich mir direkt Abendbrot, es ist schon wieder Zeit. Ich verbrauche den letzten Mozzarella mit Gnocchi alla Sorrentina und werfe gegen die Erkältung besonders viel Knoblauch und Peperoncini in die Sauce. Sehr lecker!

Dann Nachtischteller mit zwei Sorten Feigen und einem Tiramisù-Schaumkuss und quasi als Digestif einen Gin & Ginger als Begleitung zur Lektüre, man gönnt sich ja sonst nix.

Die rote Kaktusfeige ist nicht ganz reif, die nächsten werden sich als besser herausstellen

Zum Lesen höre ich natürlich mit dem Hörbuch auf, lasse aber stattdessen die Top 100 Songs der 50er Jahre über die Kopfhörer laufen. Einerseits zum besseren Eintauchen in die Lektüre und für weniger Ablenkung, andererseits damit die Mitbewohnerin und ihr Besuch ein Gefühl von Privatsphäre haben, während ich im Wohnzimmer hocke. Mit mir reden sie Deutsch, untereinander vermutlich Ukrainisch, evtl. aber auch Russisch. Ich verstehe nur einzelne Wörter („Ja“, „Danke“), die aber sicherlich in beiden Sprachen gleich sind.

Jedenfalls lese ich weiter in Stanley Tuccis Taste und als ich damit fertig bin, ist es Mitternacht. Sehr gutes Buch, sehr appetitanregend, sehr witzig, mit vielen schönen Anregungen drin. Kann mich da sehr drin wiederfinden. Zwischendurch telefoniere ich noch mit den Ellis und dem Liebsten und erst als ich sehr gezielt darüber nachdenke, fällt mir auf, dass die Erkältungsviren sich scheinbar verzogen haben. Success!

24.08.2025 – Sehr Berlin

Zum Ausgleich für gestern heute ein Sonntag mit Plänen. Erstmal aber Badewanne, dafür war ich gestern Abend zu faul, und dann beim Tee auf dem Balkon die Haare von der Sonne trocknen lassen. Bevor es aus dem Haus geht, ziehe ich mir zum Glück trotzdem noch was über, denn wo es nicht sonnig und windgeschützt ist, ist es herbstlich. Rückkehr des Sommers erst im Laufe der Woche.

Ich fahre mit Tram und S-Bahn nach Mitte und treffe den Liebsten um 12 zum Frühstück. Wäre auch ein wenig früher gegangen, aber früher bekamen wir keinen Tisch. Jetzt also schon ordentlich Hunger, aber da helfen Pancakes, Rührei, Pastrami, Smoothie und Golden Latte mit (!) Espresso drin.

Nach einem Stündchen sind wir fertig und drehen eine Runde an der Spree und durchs Scheunenviertel. Am Fotografiska vorbeikommend, fällt dem Liebsten auf, dass er lange nicht in der Gegend war. Auch die Kneipe, in der wir unser drittes Date hatten ist nicht mehr da. Um 14 Uhr treffen wir die Ex-Schwägerin, die gerade übers Wochenende im Land ist, in einem Café und erzählen bei Espresso Tonic, Cappuccino und Co. von den Ereignissen seit dem letzten Treffen.

Dann verabschiedet sich der Liebste wieder nach Südberlin und die Ex-Schwägerin und ich fahren mit der U-Bahn zum Gleisdreieck und gehen zum Pistazienfest. Erster Erkundungsgang mit Begrüßungspraliné zu den verschiedenen Ständen, dann beschließen wir, mangels Hunger erstmal einen Aperitivo zu nehmen und setzen uns mit Limoncello Spritz hin und erzählen weiter, über die zahlreichen Unterschiede zwischen Birmingham und Berlin zum Beispiel.

Der Placebo-Aperitivo wirkt, nach dem Austrinken ist mein Appetit wieder da. Wir holen und teilen uns Tacos mit Kaktusblättern, Pilzen und Pistazien und Bruschetta mit Polenta, Pistazien, Tomaten und Mayo. Sehr lecker!

Am Bruschetta-Stand nehme ich noch Taralli mit Schmalz und Pistazien für Zuhause mit

Dann gibt es für uns beide jeweils noch ein Pistazien-Tiramisù auf die Hand und wir machen uns auf den Heimweg. Stadtmitte verabschieden wir uns, die Ex-Schwägerin fährt zu ihrer Ex-Mitbewohnerin und einem Hokkaido-Essen (Hokkaido ist in England kaum zu kriegen) und ich fahre zurück auf die Couch. Ich telefoniere mit dem Liebsten, löffle mein Tiramisù, gucke And Just Like That… zu Ende (ist OK), fange Elsbeth an (sehr amüsant!) und gehe dann recht früh mit Taste ins Bett.

23.08.2025 – New York in Berlin

Das Datum sagt als erstes: Oma hat Geburtstag, also hatte. 97 wäre sie. Die Familie prostet sich virtuell zu. Abgesehen davon wird es ein sehr langsamer und träger Tag. Die letzten Tage war viel los und ich viel unterwegs und heute gibt es erstmal keine Veranlassung aufzustehen.

Matcha Latte mit Wassermelonensmoothie, interessante hellgrünrosa Färbung
Brot mit Bärlauchaufstrich, Weichkäse, Rührei, angebratene Tomaten, gedünstete Äpfel mit Zimt und Zucker, mehr Wassermelonensmoothie

Frühstück im Bett, morgendlicher Reboot im Bett und dann den Rest von The Gilded Age im Bett (Jetzt warten auf Staffel 4). Thematisch bleibt es heute auch sonst bei New York. Während späterer Haushaltsverrichtungen und beim Essen machen höre ich Jahrestage mit Caren Miosga und Charly Hübner. New York in den 60ern. Dann lese ich weiter in Stanley Tuccis Taste (u. a. New York in den 80ern). Am späten Nachmittag drehe ich eine Kaffeekränzchenrunde mit dem Lieblingsnachbarn durch den Pberg, trinke selbstgemachten Hafer-Chococcino aus dem To-Go-Becher und wir reden unter anderem darüber, dass das Teilzeitkind gerne mal nach New York will, um die Schauplätze von Serien zu sehen und für bestimmte Läden, die es aus dem Internet kennt. Mal gucken, ob es das alles noch gibt, wenn die USA wieder bereisbar werden sollten, nachdem der Faschismus besiegt wurde…

Wieder zuhause mache ich mir Caprese mit Pfirsich und fülle Paprika mit Bärlauchaufstrich, dazu Taralli.

Abends gucke ich dann einen großen Teil der letzten Staffel And Just Like That… New York in den 2020ern. Und weil ich dafür ein Abo abschließen muss, gucke ich demnächst vielleicht endlich mal Elsbeth, die ist nämlich auch von Chicago nach New York gezogen, wie ich gerade lese.

22.08.2025 – Fhain-Tag

Mal wieder so ein Tag, der größtenteils im Friedrichshain stattfindet. Beim Herumlaufen denke ich darüber nach, was für mich das quintessentielle Berlin ist (in Antizipation des Besuchs nächste Woche, dem ich „mein Berlin“ zeigen will) und das ist fast klischeehaft einfach Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg – das waren die drei Bezirke, in denen meine Berlinsozialisation stattfand. Ich bin in Mitte geboren und habe die ersten Wochen im Prenzlauer Berg verbracht, bevor ich aufs Land verfrachtet wurde. Fahrradfahren habe ich mit drei auf einem Pberger Hinterhof gelernt, meine ersten öffentlichen Schriften mit fünf auf einer Schlafzimmerwand im Friedrichshain hinterlassen, als Kind mit meinen Eltern Unter den Linden und das Scheunenviertel erkundet und als Teenie dann auf Bruderbesuch wieder vor allem Fhain unsicher gemacht. Mit 25 nach Mitte gezogen und mit 30 dann in den Pberg und da bin ich jetzt also. Ein bisschen Historie, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg und Wasser werde ich auch noch einbauen in die Tour, aber das war’s dann auch schon.

Anyway, heute nach dem Frühstück jedenfalls lauter Kram in Friedrichshain. Erst ein Rezept abholen und in der Apotheke einlösen, dann bei Brüderchen und Freundin erst viel Papierkram erledigen, dann ein Sektchen trinken, ein Sandwich mampfen und noch für ein paar Stündchen bleiben, den morgendlichen Reboot komplettieren, ein bisschen arbeiten, ein bisschen Serien gucken, bis es Zeit ist, zur nächsten Verabredung aufzubrechen.

Ich treffe eine Freundin in einem kleinen vietnamesischen Restaurant (nachdem uns der ursprüngliche Biergartenbesuch von sinkenden Temperaturen und böigem Wind ausgeredet wurde), die ich schon wieder ganz schön viele Jahre nicht gesehen habe. Wir waren vor 16 Jahren mal für ein paar Wochen Kolleginnen, haben uns sofort super verstanden und blieben in Kontakt. Aber wie das so ist, das Leben, irgendwann die Kinder… Und wir sind unterschiedlich intensiv in sozialen Netzwerken unterwegs, das macht auch erstaunlich viel, weil die passive Präsenz im Alltag fehlt.

Das letzte Mal haben wir uns vor einem Kind weniger und vor der Pandemie gesehen, aber irgendwie kam es dann dieses Jahr aus Geburtstagsgratulationen heraus mal wieder zu einer Verabredung, zwei Monate nach meinem, fast vier Monate nach ihrem Geburtstag.

Mangosalat mit Garnelen, Guavenlimonade

Wir stellen beide fest, dass wir uns optisch nicht verändert haben – vielleicht eine Falte mehr hier oder da, aber ansonsten ganz die Alten bzw. Jungen. Und dann kommen wir so ins Reden, dass ich ganz vergesse, Hauptgang und Cocktail hinterher zu fotografieren. Es geht um Arbeit, Beziehung, Kinder, Urlaub und den ganz normalen Alltagsstruggle, und zwar so intensiv und vertraut als würden wir uns ständig sehen. Hach. Vielleicht schaffen wir ja diesmal, den Kontakt regelmäßiger zu halten.

Gegen halb 11 werden wir quasi aus dem Restaurant gekehrt und da wir beide noch ein Stück Heimweg vor uns haben, gehen wir dann schon zum Ostkreuz und verabschieden uns. Diesmal erwischt mich der Schiebenersatzverkehr doch, denn er umfasst eine weitere Station, von der aus Laufen zu weit wäre. Also brauche ich für einen eigentlich 25-Minuten-Weg fast eine Stunde und sinke dann gegen halb 12 auf die Couch und beschließe noch gar nicht müde den Abend mit ein paar Folgen New York im 19. Jahrhundert.

21.08.2025 – Wie früher

Steinähnlich geschlafen nach der vielen Bewegung und dem wenigen Schlaf gestern – sehr schön. Ausführlicher morgendlicher Reboot noch im Bett, dann stehe ich auf, füttere die Katzen, schnappe mir eine Frühstücksmate und habe einen Call mit der Freundin in Madrid bezüglich ihres nächste Woche anstehenden Besuchs bei mir. Wir besprechen und planen ein halbes Stündchen, dann kümmere ich mich noch ein bisschen darum um Orgakram und mache mir dann endlich Frühstück und setze mich damit auf den Balkon.

Da der morgendliche Reboot schon durch ist, alles gelesen, geschrieben, geübt und gelöst was so täglich dran ist, beginne ich zum Essen und bis die Mate alle ist mit dem nächsten Buch: Stanley Tucci – Taste: My Life Through Food. Fängt gleich bezaubernd an, das wird gut!

Erstmal allerdings ein wenig Haushaltsmaintainance und dann steige ich ins eigentliche Programm für den Tag und gehe ins Draußen. Erstmal Müll wegbringen, dabei lese ich drei Weizenäpfel auf, die reif unterm Baum im Innenhof liegen, und bringe die erstmal noch hoch.

Dann aber geht es weiter zur Tram (auf dem Weg Altglas in den Container werfen), zur U-Bahn und zur Wohnung der Ellis. Ich verräume die gewaschene Wäsche wieder in den Schrank, schaue nach der Post, gieße was zu gießen ist und nehme dann die U-Bahn in den Westen. Hier hole ich meine Charlottenburger Freundin in ihrem Büro ab – kleine IT-Firma in schicken saniertem Altbau, es gibt folgerichtig guten Kaffee und ich bekomme einen Espresso Doppio mit Hafermilch. Bis die Freundin fertig ist setze ich mich an den Schreibtisch gegenüber und bekomme ein wenig nostalgische Gefühle – immerhin haben wir von den fast 23 Jahren, die wir uns kennen, 10 Jahre zusammen in der gleichen Firma gearbeitet, den Großteil davon im selben Team.

Dann aber Feierabend und Aufbruch, wir holen die Kinder in der Kita ab, ziehen weiter auf den Spielplatz (Pflaumenkuchen!) und dann noch weiter in die Eisdiele (Süßkartoffel-Vanille-Eis!)

Dann geht es nach oben in die Wohnung, alle waschen sich und dann wird noch ein bisschen gespielt und gelobt, während meine Freundin das Abendbrot vorbereitet. Zwischendurch ruft der Liebste an und wird vom großen Kind erstmal gefragt, ob er mein Papa ist.

Wir essen Suppe und Stullen (mit wokem Käse) und dann bringt die Freundin das kleine Kind schonmal ins Bett, während ich mit dem großen Quatsch mache und den Tisch abräume. Danach spielen wir zu dritt noch sechs Partien Uno, dann hat auch das große Kind Bettgehzeit.

Gegen 20:15 sitzen die Freundin und ich mit alkoholischem Kaltgetränk und Chips auf der Couch und kommen endlich mal wieder ganz in Ruhe ins Quatschen. Drei Stunden später kommt der Papa der Kinder vom Arbeiten zurück und da es mitten in der Woche ist und die S-Bahn an Schienenersatzverkehr leidet, mache ich mich dann auch lieber auf den Weg und fahre mit U-Bahn und Tram zurück in den Pberg. Die Katzen sind schon ganz hungrig und nach dem Füttern kuscheln wir uns direkt ins Bett.

20.08.2025 – 20 Bahnen aber immerhin

Eine Nacht mit viel Podcast und Hörbuch und Katzen- und Klo-Management, für Schlafen blieb wenig Gelegenheit. Außer natürlich in den anderthalb Stunden vor dem Weckerklingeln, welches dann besonders unangenehm ist. Aber was soll’s, der Kaffee will gekocht, der Liebste sanft geweckt werden. Der hat nämlich unbeeindruckt geschlafen, ich bin voller Bewunderung. Der Kaffee macht mich dann hellwach, so dass ich aufpassen kann, den Liebsten rechtzeitig aus dem Bett zu schubsen, damit er aus dem Haus und zur Arbeit kommt.

Dann folgt im Bett liegend der Rest des morgendlichen Reboots und da ich noch so müde bin und mein Magen noch schläft, erledige ich noch vor Aufstehen und Frühstück jede Menge Produktives, inkl. schon wieder intensiver SchreibtischBettarbeit. Das Wetter tut ein übriges, es ist noch sehr frisch draußen und außerdem dicht bewölkt. Für die heute geplanten anderen Aktivitäten brauche ich Sonne und so lasse ich mir Zeit.

Der Käse muss jetzt langsam mal aufgebraucht werden, damit ich woken Käse kaufen kann…

Irgendwann gegen 11 dann gibt es Frühstück auf dem Balkon und danach zur Wolkenüberbrückung noch eine Folge The Gilded Age. Gegen 12 dann endlich Sonne und Aufbruch Richtung Freibad – späte Saisoneröffnung, aber im Mai und Juni hatte ich irgendwie nie passend Zeit, im Juli hat’s geregnet und dann war ich im Urlaub. Die Anreise ist anstrengend. Obwohl das Bad im gleichen Bezirk und Luftlinie gar nicht sooo weit weg ist, brauche ich zwei Trams und zweimal ordentlich Fußweg, um hinzukommen – und heute noch mehr, da die eine Tram wegen Unfall extrem unregelmäßig fährt und ich nochmal mehr laufe, um irgendwann anzukommen. Dann wie im letzten Jahr der interessante Eincheckprozess – Ausweis- und Taschenkontrolle, dann QR-Code scannen und kostenlos mit der Fitti-App einchecken, physisches Ticket in die Hand bekommen und das dann am Eingang nochmal scannen lassen, dann geht es hinein und nach nochmal drei Minuten Fußweg durch Grünanlagen sehe ich das Wasser.

Ich suche mir einen wassernahen Platz mit Halbschatten in der Nähe eines Baums, breite meine Decke aus, verteile großzügig meinen Kram und dann geht es auf eine erste Runde ins Becken. Das Wasser ist überraschend warm, tatsächlich knapp über Lufttemperatur an diesem eher mittelwarmen Tag. Überraschend schmerzfrei ziehe ich in einer knappen halben Stunde zehn Bahnen durch – also 500 Meter. Langsam aber stetig ernährt sich das Eichhörnchen. Dann geht’s zurück zur Decke, Schwimmponcho über, weil es echt nicht so warm ist, Pistazienwaffel knabbern und Buch lesen. Nach etwa einer Stunde (und Decke weiter in die Sonne ziehen) bin ich soweit wieder aufgewärmt und erholt, dass ich die zweite Runde starte. Nochmal zehn Bahnen, nochmal 500 Meter. Jetzt melden sich auch die Schulter und etwas später auch der Fuß, aber nicht so nachhaltig, dass ich aufhören müsste. Es wird! Ich halte meine Schultern nochmal unter einen Massagestrahl, dann obligatorische Freibadpommes.

Ich mampfe und trockne und lese Dörte Hansens Zur See zu Ende. Emotional bin ich mit dem Ende nicht einverstanden, literarisch ergibt es durchaus Sinn. Inzwischen ist es 17 Uhr und da der Wetterbericht nicht so aussieht, als würde ich noch ein drittes Mal wieder trocken und warm werden können, ziehe ich mich an und mache mich auf den langen Heimweg. Diesmal fahren die Bahnen planmäßig und so bin ich noch vor 18 Uhr wieder zuhause, mit über 10.000 Schritten in Flip Flops intus. Und das nach fast durchwachter Nacht!

Darauf ein Bier und erstmal atmen. Später gibt es die restlichen Mozzarella-Spieße zum Abendbrot und ansonsten vergeht der Abend mit mehr Gilded Age, zu mehr bin ich heute nicht mehr in der Lage.

19.08.2025 – Mozzarella Fail

Bestes Freibadwetter aber weil es andere Pläne gibt kann ich da erst morgen hin, wofür die Wetter-App bis eben noch genauso gutes Wetter prognostizierte. Jetzt nicht mehr ganz so, grummel.

Dafür mache ich heute nicht den gleichen Fehler wie gestern sondern mir direkt nach dem Aufwachen einen Matcha Latte, mit dem ich wieder ins Bett krieche und den morgendlichen Reboot starte. Das Koffein erreicht alle Körperareale dann relativ schnell und ich komme als es soweit ist viel besser in die Gänge als gestern.

Balkonfrühstück mit letztem Brot, zwei Sorten Käse, Moltebeerenmarmelade, Früchtetee und Wassermelonensmoothie auf Eis

Nach Beendigung der morgendlichen Dinge, inkl. Physio-Übungen, gibt es eine Runde Haushalt inkl. Bett frisch beziehen und Staubsaugen, deshalb dusche ich wohlweislich erst hinterher. Dann gehe ich ins Draußen und erledige eine Runde Einkäufe. Ein frisches Brot vom Handwerksbäcker (Kürbis-Honig, ja ist denn schon Herbst?), ein paar Kleinigkeiten im Drogeriemarkt und ein paar andere Kleinigkeiten im Supermarkt. Dort stehe ich vorm Käseregal und bedauere, dass ich noch zwei Sorten Käse zuhause habe. Kein woker Käse für mich heute. Aber die Aktion geht ja noch ne Weile.

Wieder zuhause dann Brot in Scheiben schneiden und einfrieren, Einkäufe verräumen und dann gibt es den Rest Risotto von gestern zum Mittagessen.

Zum Nachtisch etwas, das mir im Supermarkt hinterrücks in den Korb gesprungen ist – ist OK, ein Tiramisu-Schaumkuss schmeckt nicht automatisch wie Tiramisu, sondern eben wie ein Schaumkuss mit Kaffeekrümeln drauf.

Danach geht es an Partyvorbereitungen für heute Abend – Geburtstagsgeschenk übergabefertig machen, Karte schreiben, Beitrag fürs Buffet basteln. Es gibt Mozzarella-Tomaten-Spieße, die der Hauptgrund für meinen Besuch im Supermarkt waren.

Das Ganze kommt dann in den Kühlschrank und ich an den Schreibtisch, wo ich noch ordentlich produktiv bin bis etwa 17 Uhr. Dann schnappe ich mir meine vorgepackte Tasche und fahre nach Lichtenberg zum Geburtstagskind. Eine Fahrt mit Hindernissen wegen Schienenersatzverkehr, Pendelverkehr und Baustelle – the trifecta! Im Ergebnis erreiche ich mein Schrittziel schon auf dem Hinweg und warte 20 Minuten an der S-Bahn und was früher eine knappe halbe Stunde gedauert hat dauert jetzt eine ganze. Dann aber bin ich da und als ich klingle fällt mir ein, dass der Mozzarella noch zuhause im Kühlschrank liegt. Ein Facepalm-Moment erster Güte.

Die Party wird dann trotzdem sehr schön, das Buffet ist auch so ausreichend und außerdem kommt der Liebste auch noch dazu, den habe ich ja nicht mehr in echt gesehen, seit er mich auf der Rückfahrt aus Norwegen zuhause abgesetzt hat. Wir erzählen, essen und es werden „Wer bin ich“ und „Pantomime“ gespielt (drei Kinder unter den Gästen, da muss Programm geboten werden). Ab 21 Uhr hat die Party Auflösungserscheinungen und auch wir machen uns bald auf den Weg zurück in den Pberg.

Hier gibt es dann geplant noch die Flasche alkoholischen Bellini auf dem Balkon, ungeplant mit Mozzarella-Spießen. Go with the flow oder so…

18.08.2025 – Wochenanfang

Nach den drei Urlaubswochen und dem gestrigen Sonntagsausflug fühlt sich dieser Montag recht montäglich an, mit ein bisschen Back-to-School-Feeling, dabei sind ja noch Sommerferien. Das Kindelein weilt mit den Geschwisterchen im Urlaub und zwischendurch kommen niedliche Fotos, der Liebste aber muss heute wieder arbeiten und ich passe meine seelische Verfassung eher daran an. Zumal ich schon um 10 einen Telefontermin habe.

Aussicht beim Telefontermin: Die Chilipflanze der Cousine liefert

Zum Glück mit dem Bruder, der viel Verständnis hat, dass ich da noch herumgähne und erstmal etwas Warmlaufzeit brauche, bevor es ans Eingemachte geht. Ist ja nicht so als wäre ich nicht schon zwei Stunden wach gewesen, hätte das Internet leer gelesen, gebloggt und mit dem Liebsten telefoniert. Aber Koffein war heute bis dahin noch nicht dran, den Tee koche ich während des Telefonats und erst nach dem Telefonat gibt es dann Frühstück.

Schwarzer Tee mit Minze und Limette, Stullen mit Frischkäse und Rohkost, Birne und Trauben

Dann wie üblich Französisch, Italienisch, tägliche Rätsel, Physioübungen und dann ist der verzögerte morgendliche Reboot erledigt und ich auf Betriebstemperatur. Erst noch etwas Haushaltsmaintenance (Pflanzen und Katzen wässern, Fliegenkolonie zum Biomüll bringen, Wäsche zusammenlegen…) und dann geht es an den Schreibtisch. Erst ein wenig Orgakram (resultierend aus dem Telefonat), dann wieder ans Thema von Sonnabend ran.

Gegen einen mittäglichen Durchhänger gibt es spontan ein Ramen-Süppchen (die Shrimp-Variante hat es mir seit Sjoa angetan, die wird demnächst in bulk gekauft für solche Fälle) und dann geht es hochkonzentriert weiter. Gegen 16 Uhr klappe ich den Laptop sehr zufrieden mit dem Tagwerk zu – Erwartungen übererfüllt, kann man auch nicht immer sagen – und telefoniere feierabendlich mit dem Liebsten.

Dann gehe ich nochmal ins Draußen, Podcast zu Ende hören (Wim Wenders bei Alles gesagt begleitet mich seit Tagen bei diversen Verrichtungen und inspiriert zu diversen Abzweigungen und Ideen.), Schritte machen, Luft in die Lungen pumpen und nebenbei noch ein bisschen Vorbereitung/Belohnung für den heutigen Großkampftag am Schreibtisch. Ich laufe auf der üblichen Spazierstrecke mit dem Lieblingsnachbarn (bei dem auch mal wieder melden!) und kehre dann im italienischen Delikatessengeschäft ein. Für das nächste Date mit dem Liebsten braucht es eine Flasche Bellini, der uns zurück in unseren Venedig-Urlaub transportiert. Dabei entdecke ich, dass es davon auch eine alkoholfreie Variante gibt, die gut zu Feierabenden alleine passt. Und Fenchel-Taralli nehme ich auch immer mit, wenn ich hier bin, die gibt’s nämlich im italienischen Supermarkt nicht immer und der Vorrat soll ja nicht zur Neige gehen.

Ich nehme die Tram nach Hause, denn die zwei Flaschen wiegen schwer und ich bin in Flip Flops unterwegs und der Fuß muckert langsam. Dann alkoholfreien Aperitivo auf dem Balkon, der sofort meinen Abendbrotappetit ankurbelt. Schneller als geplant kehre ich in die Küche zurück und trinke beim Kochen weiter. Heute wird wieder eine Zucchini verarbeitet, und zwar zu Risotto und unter Zuhilfenahme von frisch gepresstem Limettensaft.

Das esse ich dann wieder auf dem Balkon, verfolge ein wenig den Livestream vom Gipfeltreffen in Washington (Die audacity von Trump mal wieder!) und lese danach in Zur See weiter. Später geht es auf die Couch für eine Folge The Gilded Age und dann mit dem E-Reader weiter in die Badewanne. Frühes Lichtausmachen dann gegen 23 Uhr, noch bevor es die Wahlergebnisse aus der By-Election von Pierre Poilievre gibt, die lese ich erst am Morgen und denke: Schade, eine Niederlage hätte dem weltpolitischen Tag eine witzige Wendung gegeben…

17.08.2025 – Sonntagsausflug und geistige Nahrung

Es zeichnete sich bereits seit gestern ab, dass dieser Sonntag planfrei sein würde. Gegen halb 8 mache ich erst die Augen und kurz danach die ersten Apps auf und als ich mit den Notifications bei TikTok angekommen bin, fällt mir ein Plan geradezu in den Schoß. Den habe ich schon länger gehegt, heute ist Zeit dafür und ein Video gab den nötigen Anstoß. Ich überprüfte noch kurz die Verkehrssituation im Berliner Südosten – auffällig unauffällig – und dann ist alles klar. Ich hangele mich motiviert durch meinen morgendlichen Reboot, inkl. Balkonfrühstück mit Porridge, Birne und weißem Tee und ausführlichen Physioübungen.

Dann telefoniere ich gegen 10 kurz mit dem Liebsten und verlasse das Haus. Der Pberg ist sonntags um 10 noch sehr still. Ein paar Leute sitzen schon im Stammcafé, ein paar Jogger*innen sind unterwegs, das war’s. Ich habe zum T-Shirt nur eine dünne Strickjacke mitgenommen und trage für zusätzlichen Thrill normale Sneaker – den Fuß challengen! In der S-Bahn lese ich weiter im Buch über den norwegischen Widerstand während der Besatzungszeit. Nach einmal umsteigen und fast einer Stunde Fahrt steige ich in Rahnsdorf aus, nehme noch den Bus durch den Wald und dann stehe ich „mitten“ in Berlin plötzlich in einer erst sehr kleinstädtischen, dann sehr dörflichen Umgebung.

Nach Rahnsdorf will ich eigentlich schon, seit ich vor Ewigkeiten mal ein Buch gelesen habe, das dort spielt. Ich weiß weder Titel noch Autor*in, würde es aber gerne wieder lesen, falls jemand eine Idee hat. Es geht um eine junge Frau, die gemeinsam mit Verwandten (?) in einem alten, vollgestopften Haus lebt, evtl. wohnt ihre Oma auch da. Das Haus hat einen Garten und ist am Wasser und sie springt morgens oft noch in den See und schwimmt, bevor sie die Straßenbahn ins Zentrum nimmt (nächstes Mal muss ich eruieren, mit wieviel mal umsteigen das geht, heute sollte es erstmal schnell gehen) und dort im Krankenhaus arbeiten geht. Das Ganze zu DDR-Zeiten, wobei das Buch auch von nach der Wende sein kann.

Das Leben im Grünen und am Wasser mit ÖPNV-Anschluss hatte ich im Kopf, als der Hase und ich vor 12 Jahren nach einer gemeinsamen Wohnung suchten. Hat dann so nicht ganz geklappt, aber grün leben die Katzen und ich auch heute noch einigermaßen und der ÖPNV-Anschluss ist auch super. Jedenfalls gucke ich mit besonders interessierten Augen auf Rahnsdorf, während ich zum Wasser laufe. Für Berliner Südosten gibt es hier erfreulich viele Zeichen von Offenheit und Aufgeklärtheit. Gedenktafeln für die Opfer der SA in der Köpenicker Blutwoche, EU-, Ukraine-und Regenbogenfahnen, Gedenken an ehemalige jüdische Bewohner*innen von Häusern, E-Autos… Gysi hat hier haushoch die Erststimme gewonnen, ansonsten ist die AfD aber auch sehr stark – scheinbar nicht bei allen.

Ich laufe zum Fähranleger und steige wenig später auf eine der sechs Fähren, die zur BVG gehören und darum kostenlos in meiner Monatskarte bzw. dem 58-Euro-Ticket drin sind. Mit mir fahren vor allem andere Ausflügler*innen, niemand scheint die Fähre für den normalen Alltag zu nutzen, es ist ja aber auch Sonntag.

Wir fahren über den Müggelsee und durch die Müggelspree und an diversen schönen Wassergrundstücken vorbei. Zweimal hält die Fähre kurz an, beim dritten Mal ist nach 25 Minuten Endstation. Ich steige aus und reihe mich in die lange Schlange an der Fischräucherei im Fischerdorf Rahnsdorf ein.

Hier wird alles mögliche geräuchert und verkauft, das allermeiste aus dem Meer. In der Theorie gibt es wohl auch selbst gefangenen Karpfen, Aal (?) und Wels, aber ob die praktisch heute vorrätig sind, ist mir nicht ersichtlich. Ich nehme dann eine Fischfrikadelle ins Brötchen, die sind immerhin hausgemacht.

Mittagessen im Sonnenschein mit Blick aufs Wasser. Danach laufe ich durch wirklich dörfliches Gelände und an Einfamilienhäusern und Kleingärten vorbei hinüber nach Neu Venedig. Hier werden die Grundstücke von Kanälen durchzogen über die hübsche Brücken führen – alles immer noch im Berliner Stadtgebiet, auch wenn Brandenburg gleich nebenan liegt.

Der Blick in die Gärten verrät, dass es Spätsommer ist und der Frühherbst nicht mehr weit – Pflaumen, Äpfel und Holunder werden immer dunkler, die Walnüsse machen sich bereit, Kastanien und Eicheln bereiten sich langsam auf den großen Abwurf vor (Eicheln haben schon angefangen, obwohl noch grün)… Ich laufe weiter zur nächsten S-Bahn-Station (Wilhelmshagen) und fahre von da (hier hält auch eh keine Straßenbahn) zurück in die City und nach Hause. Auf dem Heimweg mache ich noch einen Umweg durch die Hinterhöfe und schaue bei der Brombeerhecke vorbei. Leider sind die Besitzer*innen des Kleingartens da und haben auch außen ordentlich abgeerntet. Meine Ausbeute ist gering aber lecker.

Nach guten fünf Stunden bin ich wieder zuhause, sitze mit sanftem Engel aus Blutorangensaft und ein paar Pistazien wieder auf dem Balkon und lese endlich Lars Mytting – Astrids Vermächtnis zu Ende. Große Empfehlung für die komplette Trilogie, ich habe viel gelernt und viel geschmunzelt und spannend war es auch!

Danach erstmal Mittagsschlaf, dringend notwendig. Am späten Nachmittag schaue ich einen Film von meiner Liste, Ruby in Paradise, der auch ein interessantes Zeitdokument ist, allerdings der frühen 90er und von einem Badeort in Florida. Sehr gerne gesehen.

Zwischendurch mache ich mir aus den Restkartoffeln von gestern einen Kartoffelsalat à la Oma und esse dazu die letzten veganen Frikadellen.

Den Abend verbringe ich dann wieder lesend. Das erste Buch auf dem neuen Reader kommt aus der Bibliothek, mit wärmsten Empfehlungen einer Freundin, und ist Dörte Hansen – Zur See. Fängt sehr gut an und ich fühle mich als olle Inselhopperin (vgl. Procida, Hiddensee, Helgoland… alleine in den letzten vier Jahren) ab und an ertappt. Ich lese bis spät und wechsle zwischendurch vom Sofa ins Bett. Ein perfekter Sonntag!

16.08.2025 – Samstags in Berlin

Also, sonnabends, Ihr wisst schon. Wieder eine recht k(r)atzige Nacht hinter mir gibt es nach dem Aufwachen erstmal eine große Tasse Kaffee mit Hafermilch im Bett, während ich mich durchs Internet lese, blogge, Konzerttickets kaufe und mit dem Liebsten telefoniere. Danach Frühstück auf dem Balkon mit vielseitig belegtem Bagel, schwarzem Tee mit Limettenscheibe, Blutorangensaft, Französisch, Italienisch und den täglichen Rätseln. Physio-Übungen, Duschen, bereit für den Tag!

Heute steht ein Ausflug zur Wohnung der Ellis auf dem Programm – mal nach Post und Blumen gucken. Das erledige ich komplett in Flatterkleidchen und Flipflops – solche Strecken macht der Fuß inzwischen wieder mit, juhu! Die Bahnfahrt hin und zurück nutze ich zum Weiterlesen. Auf dem Heimweg nehme ich noch die Bettwäsche mit, die der Cousin samt Anhang neulich benutzt hat und wasche die dann bei mir – kommt demnächst (sicherlich mit dem einen oder anderen versteckten Katzenhaar) wieder zurück. Ansonsten dann erstmal Crowdfarming-Wassermelone auf dem Balkon und danach konzentriertes Arbeiten am Laptop.

Zwischendurch ist der Strom alle und weil die Balkonecke mit der Steckdose so ungemütlich ist, wechsele ich dann doch wieder nach drinnen aufs Sofa. Als ich mit Arbeit für heute durch bin, ist schon wieder Essenszeit. Ich befinde mich weiter im Gemüsejieper und mache mir Pellkartoffeln mit Butter, Erbsen und Bohnen, dazu einen Salat aus Romana-Salat, Spitzpaprika, Radieschen und einer Knoblauch-Vinaigrette.

Dazu und danach gibt es einige weitere Folgen The Gilded Age und dann ist es auch schon wieder nach 11 und ich mache mich bettfertig. Diese Nacht werden die Katzen endlich wieder kooperativer sein…