Aufwachen neben dem Liebsten ist schon sehr schön, das mal wieder öfter einplanen! Passiert auch wieder vor dem Wecker, so dass ich zwischen Aufwachen, Kaffeetrinken und Aufstehen fast den kompletten morgendlichen Reboot unterbringe.
Ab 9 dann wieder Küchenoffice wie gestern, heute aber etwas entspannter, weil es weder geplante noch ungeplante Calls gibt, außerdem nur zwei Aufgaben, die zwingend heute fertig werden müssen. Der Rest ist Aufräumen, Abschließen Dokumentieren von Abgeschlossenem bzw. Recherchieren, Einlesen, Planen von Kommendem.

Zum Mittag machen wir uns beide je eine Ramensuppe – der Liebste in der Veggie-, ich in der Sesamvariante. Dann plätschert der Arbeitsnachmittag weiter vor sich hin und zum Feierabend bin ich auf jeden Fall wieder klüger als noch am Morgen.
Dann Sachen packen und verabschieden – der Liebste dreht eine Feierabendrunde mit dem Rad und ich fahre mit U- und S-Bahn zurück in den Pberg. Die Katzen verhungern dramatisch, das liegt aber tatsächlich daran, dass die Mitbewohnerin gestern bereits vereist ist und das letzte Nassfutter von gestern inzwischen trocken ist. Vom Trockenfutter wäre noch da, aber wir sind ja wählerisch. Ich erneuere also alle Näpfe, durchsiebe das Katzenklo, wische Haarballkotze auf und mache es mir dann auf dem Sofa gemütlich und bestelle Abendbrot.

Ich schicke der Mitbewohnerin ein Foto vom ukrainischen Essen und gratuliere ihr zum Geburtstag. Dann telefoniere ich den Rest des Abends mit der Freundin in Frankreich. Das letzte Mal ist fast vier Monate her und so haben wir uns viel zu erzählen, was dazu führt, dass ich erst nach 1 ins Bett plumpse. Wie so ne Erwachsene am Wochenende.