05.04.2026 – Familienzeit in der Nähe vom See #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Der Tag beginnt als der Liebste nicht mehr schlafen kann und deswegen schon kurz nach 7 Kaffee macht. Trotzdem haben wir es gemütlich im Bett und stehen erst kurz vor 10 auf. Dann gemeinsames Frühstück, Anziehen, noch ein bisschen Aufräumen, Sachen packen und gegen 11 mache ich mich wieder auf den Weg.

Mit der S-Bahn geht es nach Mitte – unterwegs Zeit für Französisch- und Italienisch-Übungen – und dann steige ich in den RegionalExpress und suche drei freie Plätze. Am Alex werden es sogar kurzzeitig vier, bis meine Eltern zwei davon besetzen und auf dem vierten Platz Gepäck und Kuchen landen. Entspannte Zugfahrt ins Brandenburgische mit Erzählungen der letzten Tage und einer halben Stunde ungeplanten Stehens auf freier Strecke wegen unbefugter Personen im Gleis.

Mein Bruder holt uns im Carsharing-Auto vom Bahnhof ab und wir fahren an den See – bzw. jetzt nur noch an die Nähe des Sees, aus Gründen. Dort treffen wir auf seine Freundin und dann spazieren wir erstmal ein bisschen durch Wald und Flur und am Ende auch noch an den See selbst.

Anders als vom Wetterbericht der letzten Tage versprochen ist es ganz schön grau, windet ein bisschen und ab und zu tröpfelt es. Zum Glück sitzen wir auf der Terrasse unter einem Dach und essen dann dort Kuchen und Muffins zum Kaffee. Die Mutter der Bruderfreundin kommt auch dazu und so gibt es viel zu erzählen. Und Sekt mit Erdbeeren, natürlich.

Am späteren Nachmittag verabschiedet sich die Ü70-Generation bzw. wird wieder zum Bahnhof gebracht. Während der Bruder unterwegs ist, erledige ich den Rest vom morgendlichen Reboot (die Rätsel) und telefoniere nochmal mit dem Liebsten und die Bruderfreundin bereitet alles für den kategorischen Aperitif vor, den wir mit Infrarotstrahler und Decken bewaffnet noch auf der Terrasse zu uns nehmen.

Danach wechseln wir aber endgültig nach Drinnen. Wir hören Musik und erzählen und dann gibt es Pasta mit Fenchel-Salsiccia und Rotwein, später Strawberry Daiquiri und noch später Gin & Tonic, von dem ich anscheinend kein Foto mehr gemacht habe.

Gegen Mitternacht dann tapern wir alle nacheinander nochmal rüber ins Badehaus zum Zähneputzen und fallen dann in die Federn.

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