Ganz erstaunlich, ich habe den Wecker extra auf später gestellt, wegen Homeoffice, werde wie üblich früher wach als nötig und fühle mich trotzdem ziemlich ausgeschlafen. Möglicherweise hilfreich, dass die Balkontür inzwischen wieder verdunkelt ist, vielleicht hätte ich das schon ein, zwei Wochen früher machen sollen. Trotzdem schwer, heute in Gang zu kommen, aber pünktlich zum Arbeitsbeginn sitze ich am Schreibtisch.

Zwei Meetings heute, mit Leverkusen und London, eins am Vormittag, eins am Nachmittag. Dazwischen viel Stillarbeit. Oder gar nicht so still, sondern mit Musik an. Mittags gibt es Pasta von gestern klassisch italienisch in der „al forno“-Variante.

Pünktlich zum Feierabend kommt endlich die Sonne raus und es zieht mich nochmal nach draußen – einer der Vorteile der plötzlichen Sommerzeit!


Ich bringe Müll runter und laufe dann durch die Referenzmagnolienstraße zum Supermarkt und zurück.
Wieder zuhause mache ich mir klassisch deutsches Abendbrot – auf Instagram und TikTok ja gerade ein internationaler Foodietrend. Der Schinken und die Wurst sind in meinem Fall aber vegan, auf dem Schinken ist Sahnemeerrettich und das passt erfreulich gut.

Während ich Stullen schmiere, kriecht Nimbin plötzlich in den Pizzakarton, der schon seit zwei Tagen beim Altpapier liegt und kümmert sich um die Mozzarellaflecken, der kleine Gierschlund.

Den Rest des Abends (und ein Stück der Nacht) verbringe ich mit Younger, dann geht es ganz schön spät in die Federn.