29.03.2026 – Kein fauler Sonntag

Der Plan war ja Nichtstun, was aber gründlich schiefgeht. Wobei es ganz gut anfängt, denn ich schlafe länger als gewöhnlich (und ja, Uhrenumstellung ist da schon rausgerechnet) und bleibe dann sehr lange einfach liegen während des morgendlichen Reboots. Zwischendurch habe ich kurz Ambitionen, mich raus auf den sonnigen Balkon zu setzen, aber bei 5 Grad lasse ich es doch bleiben und kuschelige mich weiter in die Kissen. Dann kommt aber doch der Hunger und als das Frühstück fertig ist, sind es draußen 8 Grad und das geht mit Strickjacke und Decke außerordentlich gut.

Crowdfarming-Orange, Rührei mit veganem Schinken und Schnittlauch, Brot mit Maasdamer, Brot mit Erdnussbutter und Mangomarmelade, Sencha mit Yuzu

Ich erledige die Sprachen und Rätsel draußen, fröstelnd, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt, schwitzend, wenn nicht. Wieder die Frage: Scheint die Sonne inzwischen intensiver oder werde ich im Alter empfindlicher?

Gegen 13 Uhr gehe ich wieder rein und will dann eigentlich nur kurz ein bisschen Zeit ins Projekt stecken, bevor ich weiter faulenze. So zwei Stunden, maximal. Nach etwa vier Stunden mache ich mir einen Grapefruit-Kokoswasser-Smoothie, nach siebeneinhalb Stunden Klappe ich den Laptop wieder zu. Viel Projekt geschafft, aber am Faulsein gescheitert!

Ich koche mir aus dem letzten Crowdfarming-Spitzkohl mit Salsiccia, Fenchelsamen und Tomatenmark eine Pasta (mezze rigatoni) und mache dazu noch den Weißwein alle. Dann ist es schon fast halb 10. Noch schnell Katzenklo durchsieben und Körperpflege (dazu Judith Holofernes‘ neues Buch „Hummelhirn“ auf den Ohren) und gegen 23 Uhr geht ins Bett. Vorher noch eben die Uhr in der Küche vorstellen, denn heute weiß ich noch, dass die nachgeht, morgen früh vielleicht nicht mehr…

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