23.03.2026 – Na dann los

Jetzt ist der offizielle Teil der Einarbeitung vorbei, ab heute also ganz offiziell ohne Stützräder. Ganz gut, dass es ein Homeoffice-Tag ist, das nimmt ein wenig das Adrenalin raus. Meetingfrei ist dieser Montag auch noch, das passt mir sehr gut.

Morgens erstmal ausführlicher Reboot noch im Bett, dann kurz vor 9 mit Frühstück an den Schreibtisch. Es ist zwar ziemlich sonnig, aber ich brauche heute den zweiten Bildschirm, daher versuche ich es gar nicht erst mit dem Balkon.

Neues Glas Marmelade aufgemacht: Mango!

Das Foto ist noch von bevor eine aufmerksamskeitsheischende Noosa einmal quer über den Teller läuft und dabei nicht wie sonst nur Haare hinterlässt, sondern auch mitten in den Erdnussbutter-Mangomarmeladen-Mix latscht und mit der Dreckpfote als Nächstes über die Tastatur stakst. Wie war das noch mit Katzen sind elegant, geschickt und reinlich? Meine jetzt nicht so. Ich fluche und schimpfe und versuche erst die Katzenpfote und dann die Tastatur zu reinigen, bevor das Tier sich verzieht. Wenigstens wird ihr dann beim späteren Putzen der ungewöhnliche Geschmack auffallen, nehme ich.

Ansonsten ist der Arbeitstag weitgehend ereignislos. Ich kümmere mich um wegen der Messe zurückgestellte E-Mails und Nachrichten, muss ein-, zweimal nachfragen, dann relativ viele kreative Dinge tun und ein paar organisatorische.

Meetingfrei heißt nicht terminfrei, denn ich muss ja noch zur Zahnärztin. Auf dem Weg zur Bahn Frühlingsgefühle.

Tarn-Forsythie
Die Magnolien nehmen Anlauf

Bei der Zahnärztin kommt raus, dass nachdem die Teilkrone jetzt ein drittes Mal rausgefallen ist, doch besser mal eine Neuanfertigung dran ist. Da ich regelmäßig komme, sollte ich 75 % von der Kasse bezahlt bekommen, immerhin. Mir wird eine dünne Schutzschicht über den offen liegenden Nerv appliziert, was ich tapfer ohne Spritze ertrage, dann kommt eine provisorische Füllung drüber, die mit Glück hält, bis die neue Teilkrone fertig ist. Auf dem Heimweg trage ich dann noch, weil ich gerade in der Nähe bin und das Quartal fast zu Ende ist, meine Krankenkassenkarte zu einer anderen Ärztin und lasse sie einlesen. Dann geht es mit der Bahn zurück und ich bestelle mir noch unterwegs ein Mittagessen, das genau nach der Stunde eintrifft, in der ich nichts essen darf.

Heute mal gesund…

Beim Essen arbeite ich schon wieder, tue Dinge auf YouTube, LinkedIn und in PowerPoint. So vergeht der Nachmittag. Zum Feierabend setzen wir uns erstmal kurz auf die Couch und verschnaufen.

Es folgt eine Haushaltsrunde (Geschirr, Katzenklo, Biomüll), dann die eine wirklich gesunde Mahlzeit des Tages – Fenchel-Orangen-Salat mit Oliven, Taralli und ein bisschen Käse.

Den Abend verbringe ich mit diversen Folgen Younger und meinem Puzzle, mit Hängen und Würgen schaffe ich den dritten Quadranten, werde aber wohl noch ein paar Teile korrigieren müssen, wenn ich den letzten angehe. Dann ist es unvernünftig spät und ich gehe schnell ins Bett, bevor die Mitbewohnerin von der Spätschicht nach Hause kommt.

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