19.03.2026 – Bürotag 3 diese Woche

Das mit dem Aufwachen zwischen 5 und 6 pendelt sich ein, ich passe mich mit früher ins Bett gehen an, hoffe darauf, dass die Uhrenumstellung nächste Woche das Problem nicht verschärft und dass es langfristig wieder anders wird. (Im alten Job war Anfang flexibel zwischen 9 und 10, im neuen habe ich aktuell zumindest noch den Anspruch, um 9 definitiv verfügbar zu sein, zusammen mit dem inzwischen eingeübten morgendlichen Reboot macht das eine frühen Wecker und mein Hirn weckt mich eben noch deutlich vor dem Wecker.)

Heute bin ich dann sogar kurz vor 9 schon im Büro, schon das dritte Mal in dieser Woche, weil da schon wieder was ist, wo ich physisch anwesend sein muss. Außer mir betrifft das aber nur sehr wenige, in meinem Bereich herrscht gähnende Leere und auch sonst treffe ich auf nur sechs Menschen persönlich, wobei ich nicht in allen Bereichen bin.

Müsli mit Joghurt, Apfel, Siebträgermaschinenkaffee, Rest Wegmate

Ich erledige ein paar Kleinigkeiten, dann habe ich einen langen Call, der den Großteil des Vormittags einnimmt und mit der Verabschiedung der Kollegin in ihren Mutterschutz endet. Das waren jetzt dreieinhalb sehr intensive Wochen mit ihr und wir werden ein bisschen emotional.

Zum Mittag esse ich einen Bagel mit dem Rest vom Thunfischsalat. Dann arbeite ich an meinen Themen weiter, telefoniere ein paar Mal, schreibe noch ein paar letzte Worte mit der Kollegin und dann breche ich irgendwann wieder auf, letzte Dinge kann ich auch unterwegs auf dem Handy machen.

Auf dem Heimweg noch ein schneller Einkauf, dann bei den Nachbar*innen die Gemüsekiste abholen.

Süßkartoffeln, Porree, Kohlrabi, Fenchel, Karotten, Kartoffeln, Brokkoli

Ich weiche Mu-Err-Pilze und Reisbandnudeln ein, telefoniere mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind, lege Wäsche zusammen, verräume Einkäufe, packe meinen Rucksack aus und dann koche ich eine Misosuppe mit Knoblauch, Ingwer, Karotten, Spitzkohl, Pilzen, Algen und Reisbandnudeln. Eine große Portion gibt es heute, den Rest schaffe ich hoffentlich morgen Abend.

Zum Essen schaue ich eine Folge Younger. Dann nochmal telefonieren – mit dem Liebsten, den Ellis, dem Bruder -, Steuererklärung finalisieren und übermitteln und schon ist es 22 Uhr und ich gehe ins Bett.*

*Den ganzen Tag auch immer wieder über Collien Fernandes gelesen und nachgedacht und trotz aller Vorbildung wieder entsetzt gewesen über ihren Mann. Und die Implikationen über Dunkelziffern und die Männer, die ich so kenne. Volle Solidarität mit ihr, natürlich. Hier Christians Post zum Thema, der mich auch sehr nachdenklich macht: Menners.

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