Für einen 13. Freitag ist dieser erstaunlich unspektakulär. Ich schlafe okay, ich bin im Homeoffice und heute ist es so sonnig, dass ich gleich den Arbeitsbeginn um 9 auf dem Balkon wage und dann auch bis 13 Uhr da draußen bleibe.

Viel selbst bestimmtes Arbeiten ohne äußere Einflüsse, Freitage sind im neuen Job erfreulich meetingarm und auch sonst doktern wir heute irgendwie alle größtenteils an unseren eigenen Sachen herum, es gibt sehr wenige Nachrichten und E-Mails.
Mittags esse ich den Rest Colcannon und amüsiere mich über die Katzen, denen es jetzt draußen auch zu frisch sind und die mein Arbeiten halt auch deutlich weniger spannend finden, wenn ich nicht in Meetings bin.

Am Nachmittag gibt es eine Eisrunde mit dem Lieblingsnachbarn, für mich diesmal Sizilianische Blutorange und Tonkabohne mit Sesamkrokant.

Danach noch ein bisschen weiteres Arbeiten (heute viel Strukturelles und Organisatorisches), nebenbei Urlaubsbuchung finalisieren und dann ist gegen 18 Uhr die Arbeitswoche vorbei.
Ich lege mich kurz ab und schaue, was der Rest der Welt so treibt, dann geht es in die Küche zur Abendbrotvorbereitung. Die neulich gekauften Mu-Err-Pilze werden zubereitet und im Einweich- bzw. Kochwasser dann Nudeln gekocht, die später gemeinsam mit den Pilzen zu Knoblauch, Ingwer, Chili, Blumenkohl und Zucchini in den Wok wandern. Später noch Koriander, Schnittlauch, Sesamöl, Sojasauce, Limettensaft dazu und dann ist das ein feines Fresschen inkl. Portion für morgen. Dazu gibt es Ginger Beer mit Yuzu.

Eigentlich will ich dann den Abend über weiter Hörbuch hören und puzzlen, aber so richtig komme ich nicht in den Flow, also bleibe ich lieber waagerecht und mache Quatsch auf dem Handy, während das Hörbuch läuft. Ab 21 Uhr fallen mir dabei regelmäßig die Augen zu, halb 11 erlaube ich mir, dem Bettmagneten nachzugeben.