10.03.2026 – Büro und Date Night

Gegen 5 machen die Katzen Quatsch und weil ich da schon sechs Stunden wie ein Stein geschlafen habe, werde ich gleich richtig wach und gebe schon nach kurzer Zeit die Nacht als abgeschlossen hin. Auuuuuusführlicher morgendlicher Reboot also. Soziale Netzwerke, Feedreader, E-Mails, Französisch, Italienisch, Sorbisch, Rätsel… Gegen halb 8 stehe ich auf und mache mich für den Tag und das Büro fertig. Der Liebste ruft an, als ich mich gerade anziehe und wir telefonieren, während ich die Katzen füttere, mir Müsli, Kaffee und Mittag zum Mitnehmen zurecht mache. Kurz nach 8 breche ich auf und nehme ganz automatisch den schnellsten Weg zur Arbeit.

Es scheint sich herauszukristallisieren, dass ich den Weg mit zwar zweimal umsteigen, kurzen Verweildauern in den beiden S-Bahnen und viel Laufen am Anfang und Ende, aber dafür zeitlich am Kürzesten bevorzuge. Zumindest, solange das Wetter gut ist.

Im Büro gibt es den Vormittag über erstmal einiges abzuarbeiten und weitere Einweisungen in Aufgaben und immer noch neue Gesichter – aktuell sind viele Kolleg*innen im Urlaub, auf Dienstreisen oder schlicht krank, so dass ich auch in Woche 3 noch regelmäßig Leute zum ersten Mal treffe, sowohl virtuell als auch in der Kohlenstoffwelt. Dann Mittagspause zu fünft mit Spreeblick, ich esse meinen mitgebrachten Bagel mit Frischkäse, Gouda, Gurke und veganer Leberwurst, dazu Karotten und Bionade aus dem Bürokühlschrank (Johannisbeere-Rosmarin).

Am Nachmittag gibt es drei Meetings, ein paar physische Messevorbereitungen und ich bekomme mein Diensthandy, das auch eingerichtet werden will. Ab heute also wieder mit zwei Handys unterwegs! Dann noch ein wenig Stillarbeit und schon ist wieder Feierabend.

Ich laufe zurück nach Fhain, nehme die gleichen beiden Bahnen zurück nach Pberg, erledige auf dem Heimweg noch ein paar Einkäufe und mache zuhause noch eine schnelle Katzenhaarbeseitigungsrunde, bevor der allergische Liebste eintrifft. Bis seine Tablette anfängt zu wirken, setzen wir uns noch mit einem Aperitif (Sarti Spritz und Fenchelsamentaralli) auf den Balkon.

Da ist es aber dunkel und kalt, so dass wir doch bald nach Drinnen und aufs Sofa wechseln. Bald darauf kommt auch schon unsere neapolitanische Pizza an.

Nach dem Essen führen wir mehrere Familientelefonate zur Urlaubsplanung, dann lassen wir den Abend mit ein wenig amerikanischer Late-Night-Comedy ausklingen und gehen schon kurz nach 10 hundemüde ins Bett, wo Noosa schon auf uns wartet und mürrisch ein bisschen Platz für uns beide freischaufelt. Nimbin gibt sich wieder mit einem Platz am Fußende zufrieden…