05.03.2026 – Homeoffice und Portugiesisch #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Der Wecker klingelt 6:30, ich bin aber schon seit kurz vor 6 wach. Ich bleibe wie immer noch im Bett und tue die verschiedenen morgendlichen Dinge – Internet leer lesen, Bloggen, Französisch lernen, Italienisch lernen, die täglichen Rätsel (Bandle irgendwie schon länger nicht mehr, dafür neu im Programm das Midi Crossword und Clues by Sam), mit dem Liebsten telefonieren (heute sogar zweimal). Kurz nach 7 bricht die Mitbewohnerin zur Arbeit auf. Halb 8 stehe ich dann auf, mache mich tagfein, füttere die Katzen und mache mir Frühstück. Um 9 sitze ich damit am Schreibtisch.

Frisch gepresster Tarocco-Orangensaft mit Kokoswasser, Müsli mit Hafermilch, vietnamesischer Kaffee mit Kaffeesahne

Ich lese E-Mails und Benachrichtigungen (Immer noch total ungewohnt, dass während ich nicht arbeite kein riesiger Berg an Zeug anwächst, um den ich mich direkt kümmern muss, sondern ich größtenteils einfach da weitermachen kann, wo ich gestern Nachmittag aufgehört habe. Der Job hat wirklich viele Vorteile. Witzig, dass ich beim letzten #WMDEDGT noch gar nicht wusste, dass ich ihn bekommen würde – die Zeit rennt grad sehr.)

In der Mittagspause spaziere ich mit arbeitsbezogenem Podcast durch die heute kalte Frühlingssonne und kaufe Dinge im Drogeriemarkt und im Haustierbedarf ein, dann esse ich den Rest Reis mit Scheiß und Matjes.

Mit einer Mate geht es zurück an den Schreibtisch und in zwei aufeinanderfolgende Meetings mit relativ kurzer Pause dazwischen. Danach sind meine beiden eingereichten Urlaube genehmigt, den Frühlings- und Sommerplänen steht nichts entgegen, juhu! Ich arbeite weiter vor mich hin, werde nochmal in einen spontanen Call gezogen, um eine Entscheidung zu treffen und setze die danach auch direkt noch um. Und dann ist es auch schon wieder kurz vor 18 Uhr. Der Laptop verlangt ein System-Update, das lasse ich ihn machen, während ich schon mal die Wäsche aufhänge. Feierabend, Katzen füttern und direkt los in den Abend.

Ich fahre mit S- und U-Bahn nach Friedrichshain und treffe die beste Freundin in einem portugiesischen Restaurant. Es ist das nachgeholte Geburtstagsessen, das wir vor 5 Wochen wegen meiner Stürze auf dem Eis, vor 2 Wochen wegen meiner Erkältung und vor einer Woche wegen ihrer Erkältung verschieben mussten. Heute aber!

Es gibt insgesamt Essen, das ich so auch in einer spanischen Tapas-Bar erwarten würde, hier und da mit einem kleinen Twist und unter leicht anderem Namen, Petiscos nämlich. Wir trinken Wein (sie) bzw. Tinto de Verão (ich) und essen Oliven, Kartoffelspalten mit Aioli, kleine pikante Tintenfische, Manchego mit Olivenöl, Pflaumen im Speckmantel und Pimentos de Padrão – kommt mir alles spanisch vor, aber schmeckt sehr gut.

Zum Nachtisch noch ein Pastel de nata, das immerhin wirklich portugiesisch und mit extra Zimt oben drauf.

Wir unterhalten uns sehr gut, haben ja einige Wochen an Erlebnissen aufzuholen, inklusive meiner Schwärmerei über den neuen Job. Witzigerweise sitzt am Nebentisch eine gute Freundin der besten Freundin, die ich auch kenne, mit zwei weiteren Freundinnen – Berlin ist ein Dorf!

Kurz vor halb 11 verabschiede ich mich von den Friedrichshainerinnen, die noch zusammenrücken, und fahre mit Straßenbahn und S-Bahn zurück in den Pberg.

Die Lichter der Stadt

Um 23:14 schreibe ich dem Liebsten einen Gute-Nacht-Gruß, da liege ich schon im Bett und im Podcast, den ich gerade höre, sind noch 10 Minuten übrig. Das Ende kriege ich schon nicht mehr mit.

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