25.02.2026 – Homeoffice

Ich erwache deutlich vorm Weckerklingeln von einem lauten Schnarchen. Im Halbschlaf überlege ich schon, wie ich den Liebsten gleich genüsslich mit dem Ellenbogen in die Rippen… Da fällt mir ein, dass der ja gar nicht da ist. Also Augen auf und da liegt Noosa auf dem Kopfkissen neben mir und sägt quasi einen einen ganzen Wald um. Hmpf. Keine Gewalt gegen Katzen, aber zum Glück wird sie durch mein Umdrehen geweckt und das Schnarchen hört auf. Ich mache mir einen Podcast an und döse weiter, bis der Wecker klingelt.

Dann beginnt er, der erste Homeoffice-Tag im neuen Job. Fühlt sich ein bisschen an wie die meisten Tage der letzten Monate, nur dass ich mich mit dem morgendlichen Reboot ein bisschen mehr beeile und mich auch komplett tagfein mache, bevor ich an den Schreibtisch gehe. Allerdings ohne Frühstück und nur mit einer Mate, denn ich habe gleich um 9 das erste Meeting und will der Kollegin nicht gleich was voressen.

Dafür kommt aber Nimbin gleich mit in den Call und den ganzen Tag über schieben die Katzen Meeting-Schichtdienst, genau wie früher im alten Job. Sie werden dafür auch genauso gefeiert, die Welt ist wieder in den Fugen.

Nach dem ersten Meeting mache ich mir dann Müsli mit Joghurt, bevor ich mich in den Rest der Arbeit werfe. Zwei Vormittagsmeetings stehen noch an, dann ist Mittagspause, in der ich an einem Webinar aus dem anderen Projekt teilnehme, dabei den Rest Salat von gestern esse und danach durch die Wohnung wusele, ein bisschen aufräume und zwischendurch mehrfach auf den Balkon gehe und den grünen Rasen, den blauen Himmel und die Sonne Bewundere. Nach dem Webinar noch ein kurzer Spaziergang zum Drogeriemarkt und dann geht es zurück an die Arbeit, für die ich bezahlt werde (für die im Projekt bezahle ich).

Der Nachmittag hat nochmal zwei Meetings, dazwischen arbeite ich an meiner ersten richtigen eigenen Aufgabe. Feierabend ist dann entsprechend der längeren Mittagspause später als an den letzten Tagen, dafür bin ich aber auch einfach schon zuhause und stehe direkt nach Laptop-Zuklappen in der Küche.

Während ich mit dem Liebsten telefoniere, mache ich mir aus den letzten Kartoffeln, dem letzten Quark und dem letzten Leinöl Abendbrot, dazu Spreewaldgurken und Sanddornschorle – ein Potpourri von Heimatfutter.

Nach dem Essen eine kurze Runde durchs Internet, gucken, ob die Welt noch steht. Man kommt ja tagsüber zu nix, wenn man neue Lohnarbeit hat! Ab 20 Uhr dann nochmal anderthalb Stunden im Projekt, unterbrochen nur von einem Telefonat mit der besten Freundin, die – langsam wird’s witzig – unser morgiges Essen absagt, weil jetzt bei Versuch Nummer 3 sie diejenige ist, die krank ist. Mal sehen, ob wir es nächste Woche dann schaffen! Muss ich also morgen nicht daran denken, die Geburtstagsgeschenke mit ins Büro zu nehmen.

Kurz vor 10 dann finaler Feierabend und ab in die Badewanne. Dort schaue ich noch das neue Video von Josh Johnson an, das im Verlauf immer witziger wird, und dann geht es ab in die Heia. Guter Tag!

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