23.02.2026 – Kapitel 1

Gut geschlafen aber dann doch sehr früh aufgewacht, so früh, dass es Zeit für den gesamten morgendlichen Reboot gab, bevor ich auch nur den Gedanken hatte, jetzt aber endlich aufstehen zu müssen. Dann Frühstück für die Katzen und mich.

Joghurt mit Mango-Müsli, Matcha Latte

Dann duschen, anziehen, Sachen packen, Aspirin Complex einflößen und raus in den Tag. Auf dem Weg zur Straßenbahn telefoniere ich mit dem Liebsten, in der Bahn selbst ist die akustische Untermalung die eine Seite des Telefonats einer lautstark ungehaltenen jungen Frau. Am anderen Ende der Bahnfahrt nochmal laufen, vom Osten in den Westen, über die Spree und dann bin ich da am neuen Büro.

Erstmal gibt es eine Führung, ein Heißgetränk aus der Küche und die Begrüßung der anwesenden neuen Kolleg*innen (nicht viele, es ist Montag), dann ein wenig Bürokratie und den Dienst-Laptop. Dessen Einrichtung mit allen notwendigen Passwörtern und Zugängen benötigt den Großteil des Vormittags. Hallo, Office-Suite, lange nicht gesehen, hast Dich verändert, seit wir im alten Job vor 14 Jahren oder so auf Google umgestiegen sind! Dann noch ein kurzer Check-in mit der mich einarbeitenden Kollegin und dann lasse ich den Laptop noch ein Betriebssystem-Update machen, während wir zum Mittagessen gehen.

Pho Bo (heißt hier „Pho Love“) und einen Tee mit Apfel, Ingwer und Himbeeren

Wieder zurück im Büro gibt es die nächste Aspirin Complex und dann eine ausführlichere mentale Runde durch meinen neuen Aufgabenbereich und anstehende Termine, während draußen mit Regen und Sturm die Welt untergeht und der Fluss davon sogar aufwärts fließt.

Nach dem ersten Videocall lese ich mich noch ein wenig durch E-Mails und Übergaben und dann ist auch schon Feierabendzeit. Der Sturm hat nachgelassen, aber ich kämpfe mich durch den Regen zur Straßenbahn und nehme den gleichen Weg zurück.

Zuhause erstmal Katzen füttern – die Biester erwarten mich nicht an der Tür, sondern tauchen erst verspätet und verschlafen auf, Frechheit! Ist aber auch schon dunkel. Dann mache ich mir selbst einen Schnittchenteller und heißen Sanddornsaft.

Dann nochmal gucken, was die private Seite des Internets heute so getrieben hat, mit dem Liebsten und den Ellis telefonieren und dann bin ich auch schon wieder bettreif – der Schnupfen sowieso. Licht aus vor 10, ganz brav!