17.02.2026 – Neues Jahr

Heute nun beginnt das neue Mondjahr offiziell, nachdem wir es gestern munter begossen (und mit Essen beworfen) haben. Ich beginne das Jahr gemütlich im Bett liegend, der Liebste hingegen muss früh raus und zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr ins Büro. Ich hingegen trinke entspannt meinen Kaffee, vollende den morgendlichen Reboot und treffe mich dann kurz nach 9 mit der Mitbewohnerin des Liebsten und ihrem Freund in der Küche. Wir haben uns zum Käse-Tasting verabredet, der dänisch-estnische Freund möchte Insiderwissen zu deutschem Käse, bzw. dem, den Deutsche so im Alltag kaufen. Ich habe mich nicht lumpen lassen und gestern auf dem Heimweg vom Sport fünf Sorten gekauft, davon drei Ostdeutsche, aus Gründen.

Es gibt Emmentaler und Bergkäse aus dem Allgäu (die Schnittkäses aus dem Norden waren mir zu nah an dem, was er aus Dänemark eh kennt) und dann „von uns“ Altenburger Ziegenkäse, Harzer Käse und Rügener Badejunge (wird inzwischen auch in Thüringen produziert). Dazu essen wir Teilzeitkindbrötchen und Salzbutter und wie erwartet findet der Bergkäse den meisten Anklang, während der Harzer der „Interessanteste“ ist. Ich werde die Schnittkäses hier lassen, die werden vom Großteil der WG gegessen, die Weichkäses nehme ich später mit zu mir nach Hause.

Dann setze ich mich ein paar Stunden an mein Projekt, bis es gegen 14 Uhr Zeit ist, aufzubrechen. Mit S-Bahn, U-Bahn und U-Bahn geht es nach Kreuzberg, an einen U-Bahnhof, an dem ich vor 16 Jahren sehr regelmäßig war und seitdem kaum nach. Ab nächster Woche dann wieder regelmäßig, so schließt sich ein Kreis. Damit das klappt, bin ich heute hier um drei Unterschriften zu leisten. Danach erstmal die Änderung veratmen und aufs Wasser gucken!

Ich laufe am Wasser entlang, über die Brücke nach Friedrichshain und dann fahre ich mit der Straßenbahn zurück auf den Prenzlauer Berg. Die Katzen sind erfreut, mich wiederzusehen und bekommen erstmal Streichelungen, Snacks und ein frisch durchgesiebtes Katzenklo. Dann packe ich die Crowdfarming-Obstkiste aus, die gestern mal wieder einen Tag früher als angekündigt geliefert wurde.

Navel-Orangen, Avocados und Cherimoyas

Dann lege ich mich mit einem Ingwer-Mango-Maracuja-Shot und einem Yuzu-Tee aufs Bett. Seit gestern kratzt es wieder im Hals, entweder kommt der letzte Infekt schon wieder zurück oder der nächste klopft bereits an. Dafür habe ich jetzt keine Zeit, das muss im Keim erstickt werden! Zu diesem Behufe bestelle ich mir dann gleich noch chinesisches Abendbrot mit viel Chili und Knoblauch.

Wantans mit Schweinefleisch und Garnelen in Chili-Öl, vegetarische Jaozi mit Pilzen, Tofu und Bok Choy, Gurkensalat mit Knoblauch und Chili

Dann telefoniere ich mit dem inzwischen heimgekehrten Liebsten, erledige einiges an Korrespondenz und Dingen von der To-Do-Liste. Gegen 20 Uhr lege ich mich nochmal in die Badewanne und gegen halb 10 ist dann einfach mal Schlafenszeit angesagt – Hau ab, Virus!

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