12.02.2026 – Feier-Tag

Des Nächstens mal wieder ein Stückchen wachgelegen, diesmal aber gar nicht ganz so lange und dann dafür auch bis kurz nach 8 geschlafen, als der Liebste zum Morgentelefonat anruft. Gegen 9 dann in die E-Mails geguckt und ab dann aus guten Gründen hellwach gewesen. Es gibt Kaffee und Dinge zu organisieren und koordinieren und als ich das nächste Mal auf die Uhr gucke und über Frühstück nachdenke, ist es so spät, dass ich stattdessen gleich Mittag koche – passt besser zu den Plänen für den restlichen Tag.

Der Brunch (?) ist dann ein buntes Potpourri der guten Laune, mit Pellkartoffeln, Quark, Leinöl, Gurke und Radieschen. Mit frisch gepresstem Blutorangensaft gemischt mit Kokoswasser. Mit Mango-Maracuja-Ingwer-Shot. Mit Flohsamenschalen in Holunderblütenwasser. Als hätte sich die gesamte Gesunde-Ernährungs-Wellness-Bubble von Instagram und TikTok einmal zusammengetan, ihre Erkenntnisse vermengt und dann über mein Essen ergossen. Schmeckt aber tatsächlich, fühlt sich gesund an und die Buntness verstärkt meine eh schon gute Laune.

Danach geht es für eine Weile an den Schreibtisch, im Projekt vorankommen, bevor es Zeit wird, sich feierbereit zu machen. Am Nachmittag fahre ich bewaffnet mit Geschenken, Sekt und Limo nach Mitte zu den Ellis, wo Mama heute einen runden Geburtstag feiert. Das Brüderchen ist auch schon da und hat eigene gute Nachrichten (und eigenen Prosecco) im Gepäck. Wir feiern heute gleich drei Anlässe auf einmal. Kurz darauf treffen auch der Liebste und das Teilzeitkind ein, die noch mit Arbeit bzw. Hausaufgaben beschäftigt waren, und dann geht es so richtig los mit dem Feiern.

Kuchenbuffet: Klassische Nusstorte nach Oma-Rezept, abgewandelte Nusstorte mit Beeren, Quarktorte, Blutorangentaralli

Kurz nach 18 Uhr brechen die Beiden, die morgen wieder früh rausmüssen, nach Südberlin auf. Wir anderen sitzen noch eine ganze Weile weiter, machen die zweite Flasche Sekt auf und essen dann später noch ein paar Schnittchen.

Gegen 21 Uhr dann machen sich auch das Brüderchen und ich auf den Heimweg nach Fhain und Pberg. Kurz vor 22 Uhr liege ich auf der Couch, Noosa auf und Nimbin neben mir, und lasse den Tag Revue passieren. Bettgehzeit dann gegen Mitternacht.