08.02.2026 – Sonntagsprotokoll

Das heutige nächtliche Wachliegen (nur zwei Stunden diesmal) wird präsentiert von einem schmerzenden Bein und dem Bett und der Präsenz des Liebsten, der sich zwar im Vergleich zu den Katzen nachts weniger bewegt und insgesamt weniger auffällig verhält, aber in der Konkurrenz um Schlaffläche und Bettdecke dann doch ein würdigerer Gegner ist als die beiden Biester.

Endgültig wache ich dann gegen 9 auf und bin mit meinem morgendlichen Reboot fast fertig, als auch der Liebste sich regt. Ich mache uns Kaffee und treffe dabei auf das Teilzeitkind, das schon Omelette gefrühstückt hat und mit Chips vor dem Fernseher sitzt. Zurück im Bett also Kaffee und dann stehen wir auch bald auf. Es gibt ein großes WG-Frühstück, inklusive der Mitbewohnerin und als Runde 2 für das Teilzeitkind. Dann hält die WG ihren wochenendlichen Putztag ab, während ich als Gästin mich nochmal hinlege und Sachen am Laptop erledige.

Später treffen der Liebste und ich uns auf der Couch und gucken Olympia, ab und zu begleitet vom Teilzeitkind, das aber hauptamtlich sein Zimmer entrümpelt, nachdem es vorher beim Putztag schon das Bad klinisch rein gewienert hatte. Gibt manchmal so Phasen, ne? Nachdem das kanadische Mixed Double im Curling nur so meh abliefert, packe ich meinen Kram zusammen und fahre zurück in den Pberg. Unterwegs in der Bahn sehe ich, dass an meinem Geburtstagswochenende zwei meiner Lieblingsbands (und eine weitere gute Band plus noch nicht angekündigte Additionen) ein Weekender-Festival hier in der Stadt spielen und kaufe sofort zwei Tickets. Der Liebste wird zwangsverpflichtet, andere informierte Freund*innen sind sofort von sich aus Feuer und Flamme. Das wird gut!

Zuhause angekommen ist Katzenversorgung und dann auch bei mir „das bisschen Haushalt“, bevor ich mir zum Abendbrot einen großen Grießbrei mache – mir TK-Wildheidelbeeren, Ahornsirup und dazu Ginger Ale – passend zum vorletzten Vorrundenspiel des kanadischen Mixed Doubles im Curling.

Dieses verlieren sie dann und damit sind sie ausgeschieden, im letzten Vorrundenspiel morgen gegen die Schweiz geht es um nichts mehr. Sie sind sehr traurig und ich auch ein bisschen. Immerhin spielt Brett Gallant dann ab Mittwoch mit der Herrenmannschaft weiter.

Ich hingegen bin schon müde und habe eine anstrengende Woche vor mir, deswegen liege ich um 10 im Bett – auch gut.

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