Bis zum Weckerklingeln geschlafen, jauchzet, frohlocket! Dann auch relativ fix den morgendlichen Reboot durchexerziert, das Bloggen dauert wegen der Auswertung meiner Challenge heute etwas länger, deswegen müssen dann Französisch, Italienisch und Rätsel bis später warten, ich habe schließlich zu tun!
Ich stehe auf, ziehe mich direkt tagfein an, füttere die Katzen und esse dann ein schnelles Frühstück aus restlichen Weihnachtssüßigkeiten, heißem Sanddorn mit Granatapfel und Flohsamenschalen und einmal Aspirin Complex – die Erkältung ist schon deutlich besser, aber ich brauche meine gesamte Hirnkapazität. Um 9:30 habe ich einen sehr aufregenden aber angenehmen Call, bei dem wie schon in der Erstausgabe letzte Woche ganz schön überziehen. Macht aber Nix.
Allerdings verpasse ich dadurch den Großteil der Curling-Partie Kanada-USA und kann nur noch ganz am Ende mit erleben, wie Kanada verliert. Mist. Ausgerechnet gegen die USA. Aber ist ja alles noch Vorrunde. Danach stehen diverse Telefonate an, während draußen die Temperaturen langsam über 0 klettern und das Eis beginnt, zu schmelzen. Gegen 14 Uhr wage ich mich nach draußen und kann einigermaßen unbeschwert zum Supermarkt laufen (bis auf Beinschmerzen vom Sturz letzte Woche). Bin ganz aufgeregt, erster Einkauf für mich seit 20. Dezember!

Zuhause dann erstmal den Haul fotografieren – ich hab’s nicht übertrieben und den Rucksack noch zubekommen. Dann gibt es erstmal Mittagessen.

Danach geht es weiter mit Telefonieren, Recherchieren und Korrespondieren. Am späten Nachmittag beschließe ich, das Wochenende ist und sitze länger an der Auflösung meiner Challenge auf LinkedIn. Erst als alles hochgeladen ist, bemerke ich die Tippfehler in den Grafiken – gut, dass das erst zum Abschluss passiert ist. Und fällt ja wahrscheinlich eh niemandem auf, oder? Ich lass das jetzt so.
Dann geht es langsam auf die offizielle Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zu – bisschen spät, näch? Ich gucke seit drei Tagen Curling und inzwischen haben auch andere Wettbewerbe angefangen… Jedenfalls bestelle ich mir zur Feier des Tages endlich den Burger, auf den ich schon seit vor der Challenge in unregelmäßigen Abständen Lust habe, dazu Pommes und einen herrlich dekadenten Milkshake mit Erdbeer-, Reese’s-, Salted Caramel- und Cinnamon Bun-Mix-ins. Wenn schon, denn schon.

Der Rest des Abends vergeht dann also mit der Übertragung. Sehr gefreut über den Adriano-Celentano-Song, das Pfeifkonzert für JD Vance und den Moment, als Mariah Carey „Nel blu dipinto del blu“ singt und der Liebste und ich uns zeitgleich „Sie singt unser Lied“ schreiben. Das Lied ist ein Running Gag zwischen uns, seit einem legendären Abendessen in Venedig, bei dem der Restaurantbesitzer inbrünstig italienische Schlager für uns sang und wir danach angenehm angetrunken die Via Garibaldi entlang zum Hotel flanierten… „Ah, Venedig!“, hat schon Indiana Jones gesagt!