04.02.2026 – Weiter im Text

Heute ist der Tag, an dem sich die Erkältung von „schwallhafter Schleim“ langsam hin zur „inneren Verhärtung“ und Dumpfheit in der Birne weiterentwickelt. Weil ich die letzten beiden Tage ordentlich rangeklotzt habe, kann ich es heute etwas ruhiger angehen lassen und sitze nach langem Nachtschlaf erst um 10 am Schreibtisch.

Noosa und Nimbin sorgen mit einem Sitzstreik dafür, dass ich erst esse und dann los arbeite.
Hirsebrei mit Banane, Zimt, Fenchelsamen, Nelken und Kardamom. Sencha. Heißer Sanddorn mit Granatapfel und Flohsamenschalen

Um die Mittageszeit gibt es Webinare, das letzte verfolge ich am Ende nur noch akustisch, während ich mir zum Mittagessen asiatische Weizennudeln koche – in Gemüsebrühe und mit Algen, TK-Spinat, Zwiebeln, Chili, Fischsauce und Limettensaft.

Nach der Mittagspause dann ein kleines Formtief, ich will aber noch was schaffen und hole mir eine wirklich eiskalte Mate vom Balkon. Dann kommt auch noch ein Paket an, inkl. eines Ingwer-Shot-Werbegeschenks. Beides zusammen trägt mich dann nochmal bis zum Beginn des Abendwebinars um 18 Uhr. Danach schnelle Abendbrotzubereitung und dann ab 19 Uhr gemeinsames virtuelles Curling-Gucken mit dem Liebsten – die Olympischen Spiele fangen nämlich heute an, auch wenn die große Eröffnungsfeier erst später ist.

Zu Essen gibt es das letzte bisschen Avocado auf selbst gebackenem Brot, dazu Fenchel-Rotkost, den letzten Mango-Pudding, passendes italienisches Bier und kanadische Schokolade. Es spielen u. a. Kanada gegen Tschechien, der Liebste verfolgt nebenher auch noch die drei parallelen Ansetzungen und informiert mich über die Dramen dort (vorzeitige Aufgabe von Südkorea gegen Schweden, Extra-End bei Estland gegen Schweiz), während ich mich ganz darauf konzentriere, wie Kanada den Tschech*innen (heute ist das Gemischte Doppel dran) haushoch überlegen ist, trotz kanadischem Coach für Tschechien. Wenn ich will, kann ich jetzt fast drei Wochen lang jeden Tag Curling gucken – mal sehen.

Danach noch ein bisschen Berieselung durch amerikanische Late Nights und Josh Johnson, aber um 23 Uhr liegen meine Schnupfennase und ich wieder im Bett.