03.02.2026 – Durch eine Menge Schleim

Jo, da ist der nächste Schnupfen, wenn ich richtig zähle der dritte in dieser Erkältungsperiode, wobei der zweite ja zu COVID gehörte. Grummel. Immerhin bin ich bis auf die laufende Nase und manchmal Frösteln ansonsten ziemlich fit. Allerdings auch schon gegen halb 5 wach, das ist nicht so schön. Gegen 6 gebe ich auf und beginne meinen morgendlichen Reboot, dann stehe ich wieder ziemlich früh auf und mache mir Frühstück für am Schreibtisch, an dem ich dann schon sitze, als der Liebste zum morgendlichen Appell anruft. (Appell hier bitte Französisch gelesen…)

Hirsebrei mit der schon wieder letzten Orange und Zimt, Zitronenwasser mit Flohsamenschalen, Thymian-Ingwer-Tee, Mate

Es folgen wieder Stunden emsigen Fleißes. Nach einem Call schon in der Mittagszeit verschwinde ich in die Küche und mache mir Pasta mit Avocado.

Danach mache ich mich für einen Videocalltermin mit Kamera an zurecht und halte diesen ab. Hinterher traue ich mich ins Draußen, denn meine Taschentücher sind so gut wie alle und die Sonne scheint. Die Streusituation ist immer noch verheerend hier in meiner kleinen Ecke vom eisigen Prenzlauer Berg, es wird aber besser, je näher ich der großen Straße komme. Jetzt wo ich mehr laufe, merke ich, dass das Knie (und die Weichteile drumherum) doch noch ganz schön mitgenommen sind. Der Fuß hingegen meldet sich kaum noch, der Arm gar nicht mehr. (Also der rechte Fuß von letzter Woche, der linke ist ja schon länger wieder ganz zufrieden. Und der Arm auch von letzter Woche, die Schulter und der Ellenbogen sind immer noch manchmal böse auf mich, nach anderthalb Jahren…)

Ich kaufe ein paar Dinge im Drogeriemarkt ein (Heißer Sanddorn mit Granatapfel ist quasi Medizin, kein Lebensmittel!) und gehe vorsichtig wieder nach Hause. Dort dann heiße Vitamine und Weihnachtssüßkram (Endlich auf der Zielgeraden…) zur nächsten Schreibtischeinheit.

Die zieht sich dann nochmal bis 19 Uhr. Da wäre nochmal ein Webinar, aber das lasse ich wie gestern auch sausen – Kopf ist zu. Stattdessen kümmere ich mich ums Abendbrot und bereite die andalusischen Calçots, die in der Crowdfarming-Kiste waren, einigermaßen authentisch zu – in der Pfanne statt auf dem Grill und daher etwas besser geputzt vorher. Dazu selbst gebackenes Brot und Knoblauch-Tomatenbutter statt der klassisch dazu gereichten Romesco-Sauce. Kann man gut machen!

Hinterher geht es standepede in die Wanne und von da ins Bett. Eigentlich möchte ich noch lesen, aber dann ist das Licht doch ganz schnell aus und gegen 10 schlafe ich schon tief und fest.

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